Acer D241H im Test: Mit dem PC-Monitor ins Internet

Viele Anschlüsse und hoher Stromverbrauch

Der angesteckte Standfuß des nur in Schwarz erhältlichen Acer D241H sorgt für einen sicheren Halt. Der rund sechs Kilogramm schwere Monitor verfügt über zahlreiche Schnittstellen: HDMI, VGA, Audio-In und -Out sowie ein Mikrofon, natürlich einen LAN-Anschluss sowie drei USB-Buchsen und ein Kartenlesegerät.

Acer D241H
Acer D241H im Test: Zahlreiche Anschlüse für Audio- und Videosignale sowie für Datenträger.
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Der D241H verbrauchte im Test mehr Strom als vom Hersteller angegeben. Statt 35,3 Watt maßen wir eine Leistungsaufnahme von bis zu 44 Watt bei der Nutzung als PC-Bildschirm. Beim Zugriff auf das Internet stieg der Stromverbrauch sogar noch auf 48 Watt. Der Monitor schmückt sich mit mehreren TÜV-Siegeln, dem CE-Logo und weiteren Prüfzeichen, die in Deutschland aber keine Bedeutung haben.

Zur Tonwiedergabe stattet Acer den D241H mit zwei Lautsprechern aus, die es allerdings nur auf eine Leistung von jeweils zwei Watt bringen. Für Systemgeräusche und gelegentlichen Film- und Musikgenuss reichen die Boxen aus. Gegen eine dauerhafte Beschallung spricht unter anderem der mittelmäßige Klang, bei dem Höhen und Tiefen verloren gehen.

Neben der Fernbedienung gehören ein VGA- und ein Stromkabel sowie eine CD-Rom mit Software und einem Handbuch in digitaler Form zum Lieferumfang des Acer D241H.

Fazit: All-in-One-PC auf Sparflamme

Die Idee von Acer den All-in-One-PC, bei dem die gesamte Technik im Monitor steckt, noch weiter zu verschlanken klingt interessant - die Umsetzung gelingt mit dem D241H aber nicht. Die Widget-Oberfläche arbeitet langsam und bietet wenig Komfort - da macht der Internetzugriff mit einem Smartphone mehr Spaß. Die nutzerfeindliche Bedienung und das verspiegelte Display sprechen zudem gegen die Verwendung als PC-Monitor.

Nach Angaben von Acer kommt der D241H Ende April in den Handel. Die unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers beträgt 399 Euro. Mit einem günstigen All-in-One-PC in der gleichen Preisklasse hat der Nutzer allerdings mehr Freude.