24 Zoll Bildschirm mit Widgets für RSS-Feeds, Bilder und Musik

Acer D241H im Test: Mit dem PC-Monitor ins Internet

Dieser Monitor funktioniert auch ohne Computer: Der 24 Zoll große Acer D241H greift per WLAN oder Netzwerkkabel direkt auf das Internet oder den Netzwerkspeicher zu. Er zeigt neben RSS-Feeds und Wetterdaten auch Fotos an und spielt Musik und Videos ab. Stellt sich nur die Frage welche Vorteile der Bildschirm gegenüber einem ähnlich teuren All-in-One-PC aufweist.

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Acer D241H: Der Acer D241H geht über ein Netzwerkkabel auch ohne Computer ins Internet. Der Nutzer navigiert durch den Webbrowser mit Hilfe einer vollständigen Tastatur, die sich in der Fernbedienung versteckt. Nicht das einzige Manko an dem Monitor ist das stark spiegelnde Display. Zum Video: Acer D241H

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Bildqualität: Spieglein, Spieglein an der Wand
  2. 2Sensortasten und Fernbedienung
  3. 3Viele Anschlüsse und hoher Stromverbrauch
  4. 4Fazit: All-in-One-PC auf Sparflamme
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Mit dem Monitor im Netz

Mit Hilfe seines WLAN-Moduls oder über ein Netzwerkkabel greift der Acer D241H ohne die Hilfe eines Computers auf das Internet zu. Die Konfiguration gestaltet sich denkbar einfach. Der Nutzer wählt sein drahtloses Netzwerk aus und gibt sein Passwort ein. Anschließend ist ein wenig Geduld nötig, da Acer nicht die schnellste Kombination aus Hardware und Betriebssystem verbaut.

Auf dem D241H installiert Acer kleine Programme, so genannte Widgets, die auf das Internet zugreifen. Drei von ihnen finden auf der Anzeige Platz. Zur Auswahl stehen ein RSS-Reader, eine Uhr, eine Wetteranzeige, ein Kalender, ein Notizblock sowie die Wiedergabe von Fotos, Videos oder Musik.

So gut Widgets bei Fernsehern oder Handys funktionieren mögen, beim Acer D241H sind sie der erste Schwachpunkt. Die Auswahl an verfügbaren Programmen ist bislang auf die oben vorgestellten begrenzt. Zu allem Überfluss sind sie auch noch nicht ausgereift. 

So muss der Nutzer die Internetadressen der RSS-Feeds manuell eingeben, wobei erschwerend hinzukommt, dass der Bildschirm nicht jedes RSS-Format versteht. Außerdem zeigt das Programm nur die Überschriften und die Teaser an, was sich je nach RSS-Feed als völlig unbrauchbar erweist, da der Nutzer auf dem D241H keinen Link anklicken kann, um den ganzen Beitrag zu lesen.

Der Acer D241H zeigt JPG-, PNG- und GIF-Bilder an und spielt MP3- und WAV-Dateien sowie MPG-Videos ab. Letztere allerdings nicht bildschirmfüllend, sondern mit maximal 1.280 x 720 Pixeln. Als Quellen akzeptiert er Netzwerkspeicher, SD-Speicherkarten die Festplatte des angeschlossenen Computers sowie über USB angeschlossene Speichermedien. Video- und Musik-Livestreams empfängt er nicht, zeigt aber immerhin nach Eingabe eines Nutzerkontos Diaschauen von den Fotoportalen Flickr und Picasa an. 

Acer D241H im Test


Um eigene Termine in den Kalender auf dem Kalender des Bildschirms einzutragen muss der Nutzer diesen mit seinem Google- oder Yahoo-Nutzerkonto verknüpfen. Dies scheiterte im Test allerdings an der nutzerfeindlichen Bedienung.


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