Freeware für den Schnellzugriff auf Webspeicher

Anleitung Gladinet Cloud Desktop: Aus der Wolke auf den Desktop

Das kostenlose "Gladinet Cloud Desktop" bindet webbasierten Speicherplatz von Diensten wie Google Docs oder Microsoft Skydrive als virtuelle Festplatte in Windows ein. Dadurch hat der Anwender ständigen Zugriff auf den Onlinespeicher und die dort gespeicherten Daten. Nach der einmaligen Einrichtung erweitert das Programm den physischen Festplattenspeicher bei jedem Systemstart um den Webspeicher.

Die von Gladinet unterstützten Onlinedienste.
Die von Gladinet unterstützten Onlinedienste.

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Installation
  2. 2Gladinet einrichten
  3. 3Webspeicher einbinden
  4. 4Einfacher Datentransfer, eingeschränktes Backup
  5. 5Fazit: Aus der Wolke auf den Desktop

Mit Hilfe des englischsprachigen Gladinet erhalten Anwender schnellen Zuganag auf den online Webspeicher, genannt "Cloud". Die Freeware unterstützt die Onlinedienste Google Docs, Google Picasa, Microsoft Skydrive, Amazon S3, EMC Atmos, Synaptic Storage, Nirvanix Storage, Azure Blob Storage und WebDav. Das Programm unterstützt die 32- und 64-Bit-Versionen von Windows XP, Vista und 7.

Installation

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Die Installationsdatei belegt 11,2 Megabyte Speicherplatz. Während der Installation bestimmt der Anwender, ob das Programm bei der Windows Firewall angemeldet wird. Durch das Aktivieren dieser Option gestattet die Firewall dem Programm das Senden und Empfangen von Informationen beim Anmelden und beim Datentransfer. Gladinet belegt 17 Megabyte Festplattenspeicher.

Gladinet einrichten

Vor dem ersten Programmstart bestätigt der Anwender, dass er die die kostenlose "Starter"-Version nutzen möchte. Das Registrieren der Software ist nicht notwendig. Anschließend gibt der Nutzer durch Setzen der Häkchen vor den Einträgen an, welche Dienste zukünftig beim Programmstart von Gladinet als virtuelle Laufwerke ins System eingebunden werden sollen. Die Auswahl kann später noch verändert werden.

Der Explorer zeigt die virtuelle Festplatte mit den Webdiensten an.
Der Explorer zeigt die virtuelle Festplatte mit den Webdiensten an.

Nach der Auswahl der Dienste und einem Klick auf die Schaltfläche "Weiter", gestattet die Freeware im Folgefenster das Ändern des voreingestellten Laufwerksbuchstaben "Z:" und des Namens der virtuellen Festplatte. Über einen Klick auf die "Change"-Schaltfläche des Punktes "Profile Encryption" verschlüsselt Gladinet die Datei, die die Passwörter der Online-Speicherdienste enthält. Dazu setzt der Anwender im neu geöffneten Fenster den Haken bei "Encrypt profiles", tippt zweimal ein Passwort ein und bestätigt mit Klick auf "OK". Nach einem Klick auf "Fertigstellen" verlangt das Programm das soeben gewählte Passwort. Anschließend führt der Windows Explorer das virtuelle Gladinet-Laufwerk wie eine Festplatte.

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