Viel Leistung auf kleinem Raum

Alienware M11x im Test: Der etwas andere Gaming-Laptop

Das Alienware-Notebook M11x bietet viel Leistung, benötigt wenig Platz und ist dank eines großen Akkus äußerst mobil. Den Begriff Gaming-Notebook jedenfalls definiert Alienware mit dem M11x völlig neu. Fast geht das Testmodell von netzwelt als großer Handheld durch. Aber auch Nutzer die ihr Notebook jeden Tag transportieren müssen und trotzdem nicht auf Leistung verzichten wollen sollten einen Blick auf das M11x werfen. 

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Alienware M11x: Kleiner Rechner für große Spiele: Das Alienware M11x von Dell verfügt zwar nur über einen 11,6 Zoll großen Bildschirm, doch die übrige Hardware geht auch vor aktuellen Spieletiteln nicht in die Knie. Zum Video: Alienware M11x

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Technik: Zwei Grafikchips
  2. 2Akkulaufzeit und Lautstärke
  3. 3Tastatur und Touchpad
  4. 4Schnittstellen: Mit Firewire
  5. 5Fazit: Gelungener Kompromiss aus Leistung und Größe
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Technik: Zwei Grafikchips

Das Bild wird auf einem nur 11,6 Zoll großen Monitor ausgegeben - üblicherweise sprengen aufs mobile Spielen ausgelegte Konkurrenz-Laptops schnell die 15-Zoll-Grenze. Die Auflösung des M11x liegt bei 1.366 x 768 Pixeln. Die Bildqualität überzeugt, wenngleich Kontrast und Helligkeit nur durchschnittlich sind. Hauptaugenmerk legt Alienware wie immer auf die Spieleleistung. Damit die Mobilität nicht auf der Strecke bleibt verbaut der Hersteller zwei Grafikchips, den Intel GMA 4500MHD und den Nvidia Geforce GT 335M. Während der Intel Grafikchip die Akkulaufzeit erhöht, sorgt der Nvidia-Chip für genügend Frames in Spielen. Zwischen den Grafikchips lässt sich im Windows-Betrieb wechseln - per Tastenkürzel FN + F6.

Dem gegenüber steht ein verhältnismäßig schwacher Prozessor. Den Intel Core 2 Duo SU7300 übertaktet Alienware per Bios standardmäßig von 1,3 auf 1,6 Gigahertz. Dieses Plus an Rechenleistung ist nötig, um den Leistungsunterschied zwischen Prozessor und Grafikkarte zu minimieren. Im Testsystem stecken zudem vier Gigabyte DDR3-RAM. Beinahe alle Spiele lassen sich in der nativen Auflösung mit vollen Details spielen.

Alienware M11x
3D Mark Vantage (Performance)2716
3D Mark 06 (1280 x 1024)5959
S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat (1366 x 768)32,0 FPS
Resident Evil 5 (1366 x 768)43,5 FPS
Far Cry 2 (1366 x 768)24,0 FPS
Cinebench R10 32bit (1 CPU)1822
Cinebench R10 32 bit (x CPU)3172

Außerdem verfügt das Testsystem von netzwelt über ein Solid-State-Drive mit einer Speicherkapazität von satten 256 Gigabyte. Im Konfigurator auf der Alienware-Webseite lassen sich auch eine 320 oder 500 Gigabyte große Festplatte auswählen, jeweils mit 7.200 Umdrehungen in der Minute. Den Vergleich zwischen dem 320-Gigabyte-Modell und der SSD gewinnt die Solid-State-Drive klar. Dennoch ist der saftige Aufpreis von 350 Euro nur bedingt gerechtfertigt, denn die Leistung ist für eine Solid-State-Drive nur mit befriedigend zu bewerten.

Festplattengeschwindigkeit (HD Tune)
ModellMinimumMaximumDurchschnittZugriffszeit
256-GB-SSD121,3 MB/sek.155,5 MB/sek.137,5 MB/sek. 0,1 ms
320-GB-HDD   40,8 MB/sek.   94,3 MB/sek.   77,5 MB/sek. 17,1 ms


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