Apple: Erste Testberichte zum iPad

USA Today:

Dass auch das neue iPad mit großer Wahrscheinlichkeit ein Erfolg wird, schreibt Edward Baig. Mit ihm kann man im Web surfen, Bücher lesen, Spiele spielen, Photos und Karten anschauen, allerdings unterstützt es den Adobe Flashplayer nicht und damit ein Großteil der Videos im Web. Weitere Kritik übt der USA-Today-Autor wegen der fehlenden Kamera und USB-Ausgänge. 

Das iPad lässt sich schwer in eine Kategorie einordnen. Es ist größer als ein Smartphone und kleiner als ein Laptop. "Einzigartig macht es weniger, was man damit tun kann, sondern wie", schrieb Baig. Apple schreibt Computergeschichte - ohne Maus und physische Tastatur. Alles basiert auf Berührung. Alle Programme kommen direkt von Apples App Store. "Es macht einfach nur Spaß, ist einfach zu bedienen und vor allem schnell im gewohnt cool Apple Design."     
    
Zeitungs und Magazinlayout sowie Farben sehen auf dem iPad besser aus als auf dem Kindle. Baig kritisiert auch die bislang beschränkte Auswahl an Büchern. Das neue iPad hat noch Fehler, die typisch sind für die erste Version eines Produktes: Es ist nicht fähig zum Mulittasking, außer iTunes im Hintergrund zu spielen. Zudem fehlen eine Webcam und USB-Ausgänge, aber es besteht die Möglichkeit der Standard i-Pod-Verbindung unter dem iPad anzuschließen und damit auch USB. Baig bemängelt, dass die Batterie fest eingebaut ist, man keine Videos editieren kann. Zudem reiche die Tastatur nur zum Mail- oder Notizenschreiben, aber nicht um regelmäßigen Arbeiten. Daher lautet auch seine Bewertung: Das iPad eignet mehr zum Inhaltekonsumieren, als selbst welche zu erschaffen. 

PC Mag

Nach seinem Test ist auch Tim Gideon von PC Mag der Meinung, dass das iPad Sinn macht. iWork kombiniert die Grundanwendungen mit einem verbesserten Browser-, Email-, iPod- und Fotoanwendungen, sowie einer gut ausgeführten iBook-Plattform. Zudem sind tausende Apps und Spiele zum Runterladen erhältlich. Das ganze im gewohnten Apple-Design und super flach. Damit wird der Nutzer zum Gewinner, so Gideon. Allerdings ist das iPad nicht ohne Fehler: Multitasking ist nicht möglich, eine Kamera fehlt, Flash Videos können nicht abgespielt werden. Aber abgesehen davon, ist das iPad ein üvberzeugendes Debüt, das eine Menge Nachahmer auf dem Gebiet der Tablets nach sich ziehen wird. 

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