Kostenlose Kontroll-Freeware
Parents Friend: Das Surfverhalten von Kindern überwachen
"Parents Friend" bietet sich als "Freund der Eltern" an und hilft bei der Überwachung der altersgerechten Internet- und PC-Nutzung. Unerwünschte Seiten sperrt die Freeware nach Vorgabe ebenso wie Programme. Beim Überschreiten der erlaubten Computerzeit fährt das Programm den Rechner runter.
Inhaltsverzeichnis
- 1Installation und Programmstart
- 2Grundeinstellungen
- 3Wer darf was: Benutzerprofile und Sperren
- 4Zeitlimits: Was, wann und wie lange
- 5Integrierte Kontrolle
- 6Fazit: Virtueller Aufpasser
Eltern haben nicht immer die Zeit, um neben ihren Kindern zu sitzen und den behüteten und altersgerechten Umgang mit Rechner und Internet sicherzustellen. Damit die Schützlinge auch in Abwesenheit nicht auf anstößigen Webseiten surfen oder den halben Tag vor dem Rechner sitzen, bietet Parents Friend Filter und Zeitlimits für die Nutzung des PCs. Das Programm ist für private Anwender kostenlos und arbeitet unter den Betriebssystemen Windows XP, Vista und 7.
Installation und Programmstart
Die Installationsdatei belegt 4,7 Megabyte Festplattenspeicher, das Programm selbst 12,3 Megabyte. Das Programm nimmt direkt nach der Installation die Arbeit auf, bleibt jedoch zunächst verborgen. Mit der Tastenkombination "Strg+Shift+F7" macht der Anwender das Hauptfenster sichtbar.
Das Programmfenster von "Parents Friend".
Grundeinstellungen
Über die Schaltfläche "Grundeinstellungen" in der linken Menüleiste bestimmt der Nutzer zunächst ein Hauptpasswort. Ohne dieses gewährt die Freeware in Zukunft keinen Zugriff auf die Benutzeroberfläche und die Sicherheitseinstellungen. In den Grundeinstellungen bestimmen die Eltern auch die Internetseite, auf die das Programm beim versuchten Zugang auf eine gesperrte Seite umleitet.
Wer darf was: Benutzerprofile und Sperren
Die Schaltfläche "Benutzerprofile" gestattet das Einrichten einzelner Benutzer - wie etwa "Eltern" und "Kinder" - und das Zuweisen dazugehöriger Profile. Die Regeln der fünf zur Verfügung stehenden Profile richten Anwender mittels der Schaltflächen des "Sperren"-Abschnitts ein. Hier legen Eltern fest, welche Programme, Suchbegriffe, Webseiten, Webseiteninhalte und Aktionen am Rechner Parents Friend den Kindern zukünftig verweigert.
Damit Parents Friend die Profile auch richtig anwendet, ist das Einrichten von Benutzerkonten über die Windows Benutzerkontensteuerung erforderlich, mit der sich Kinder und Eltern separat am Computer anmelden. Unerwünschte Webseiten sperrt das Programm zudem nur im Microsoft Internet Explorer und Mozilla Firefox. Dazu muss der entsprechende Browser auch als Standardbrowser eingerichtet sein.
Zeitlimits: Was, wann und wie lange
Zum Festlegen der erlaubten Nutzungsdauer für PC, Internet und von Programmen bietet die Freeware unter "Zeitlimits" einen Stundenplan. Hier ziehen Eltern mit Hilfe der Maus Balken an den freigegebenen Tageszeiten der Woche. PC-, Internet-, und Programmnutzung verfügen über verschiedenfarbige Balken, die sich unabhängig von einander einstellen lassen. Erreicht das Kind die erlaubte Endzeit, fährt der Computer nach einer kurzen Warnung runter.
In diesem Stundenplan legen Eltern die freigegeben Zeiten für die PC-, Internet- und Programmnutzung fest.
Integrierte Kontrolle
Welche Webseiten wann aufgerufen und Aktionen am Rechner durchgeführt wurden, zeigt die Freeware nach einem Klick auf die Schaltfläche "Logbuch ansehen". Ohne Registrierung auf der Entwicklerseite ersetzt Parents Friend jedoch jeden vierten Buchstaben des Berichts durch einen Punkt.
Fazit: Virtueller Aufpasser
Mit Parents Friend regeln Eltern die PC- und Internetnutzung ihrer Kinder. Das Programm filtert unerwünschte Webseiten und verweigert deren Darstellung. Das versuchte Anmelden außerhalb des vorgegebenen Nutzungsfensters gestattet die Freeware ebenso wenig wie das Überschreiten der Nutzungsdauer. In diesem Fall fährt die Software den Rechner runter. Das Eintragen der freigegeben Zeiten in den Stundenplan geht zudem schnell und leicht von der Hand.
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Allerdings erfordert das Programm ein wenig Vorbereitung: Die Einhaltung der angelegten Profile setzen eigene Benutzerkonten für die Kinder voraus. Der Webseitenfilter funktioniert zudem nicht bei allen Browsern. Eine Alternative stellt die ebenfalls kostenlose Kinderschutz-Software "fragFINN" dar.

Ich kenne eine solche Software nicht, kann auch keine Empfehlung aussprechen. Aber ist es nicht viel effektiver mit den Kindern über die gefährlichen Seiten zu reden als diese von vornherein zu zensieren? Nehme ich...
Hallo Habe das Tool soeben ausprobiert wegen der Funktion Webinhalte sperren die ich eigentlich sehr einfach und effektiv fände. Jedoch funktioniert das Tool bei mir nicht mit Window 7 x64 Internet Explorer...
Das Programm ist im Grunde so etwas wie gewünschte Spyware. Es ist daher nicht verwunderlich, dass Ad-Aware in dem Fall Alarm schlägt. Nutzer sollten schauen ob sie die Möglichkeit haben "Parents Friend" im...
Ich kann von dem Programm nur dringend abraten! Es wird von Adaware als schädliche Software erkannt. Adaware muss abgeschaltet werden, um das ParentsFriend starten zu können. Das Anlegen mehrer gleicher...