In wenigen Schritten zum HDR-Bild
FDRtools Basic: Kostenlose HDR-Fotos erstellen
Mit der Freeware FDRTools Basic erstellen Hobbyfotografen mit wenigen Klicks aus unterschiedlich lange belichteten Fotos HDR-Bilder. Der eingeschränkte Funktionsumfang der kostenlose Variante der Software führt unerfahrene Nutzer schnell ans Ziel ohne sie zu überfordern.
Inhaltsverzeichnis
- 1Installation und Programmstart
- 2HDR-Bilder erstellen
- 3Einschränkungen der Basic-Variante
- 4Fazit: Schnell zum HDR-Bild
Fdrtools Basic importiert die Formate JPEG, TIFF, Radiance RGBE, OpenEXR und verfügt über einen integrierten Konverter für RAW-Bilder. Erstellte Bilder exportiert das Programm in RGBE, OpenEXR, TIFF, PNG, PPM, BMP oder JPEG. Die Freeware arbeitet unter den Betriebssystemen Windows 2000, XP, Vista und 7 sowie Mac OS X.
Installation und Programmstart
Die Installationsdatei belegt knapp zehn Megabyte Festplattenspeicher, das Programm selbst 23,5 Megabyte. Der erste Programmstart verläuft etwas überraschend: Nach dem Doppelklick auf die Desktop-Verknüpfung springen gleich vier Programmfenster auf: Das Hauptfenster, das Navigatorfenster, das Werkzeugfenster und das Fortschrittfenster. Bilder finden durch einfaches Ziehen mit der Maus ins Hauptfenster in Fdrtools Basic.
HDR-Bilder erstellen
Zum Erstellen von HDR-Bildern klickt der Anwender nach dem Hinzufügen der Bilder auf die "Bearbeiten"-Schaltfläche im Anzeigebereich. Nach dem Einlesen der Bilder zeigt das Navigationsfenster das HDR-Bild ohne weitere Bearbeitung an. Über die Griffpunkte der einzelnen Bilddiagramme verändert der Nutzer den Darstellungsbereich eines Fotos und ändert damit auch das Gesamtergebnis.
Die Programmfenster von "FDRTools Basic".
Über die Schaltfläche "Ausrichten" korrigiert der Anwender leichte Abweichungen, die beispielsweise durch das Betätigen des Auslösers entstanden sind. Die Schaltfläche "Tone Mapping" bietet dem Anwender einige Regler zum Ändern der Helligkeit oder der Sättigung. Die Bildbearbeitung funktioniert auch für Einzelbilder.
Einschränkungen der Basic-Variante
Das kostenpflichtige Fdrtools Advanced bietet neben dem Standard-HDR-Modus der Basic-Variante weitere Module zum Erstellen von HDR-Bildern. Diese gestatten unter anderem das gezielte Auswählen bestimmter Intensitätsbereiche einzelner Fotos oder fügen virtuelle Lichtquellen hinzu.
Fazit: Schnell zum HDR-Bild
Fdrtools Basic erstellt mit nur wenigen Klicks aus mehreren unterschiedlich lang belichteten Fotos HDR-Bilder. Die etwas ungewohnte Arbeitsoberfläche mit gleich vier Fenstern erweist sich als praktisch. Leider trägt auch der begrenzte Funktionsumfang dazu bei, dass der Anwender schnell zum Ergebnis kommt; viel Spielraum für die Nachbearbeitung bietet die Freeware nicht.
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Der Entwickler bietet auch eine kostenpflichtige "Advanced"-Version von Fdrtools an, die Schüler und Studenten 19 Euro, sonstige Privatpersonen 39 Euro kostet. Diese bietet unter anderem ein Compressor Plug-In für Photoshop. Eine kostenlose Alternative zu Fdrtools Basic stellt "easyHDR BASIC" dar.
