Einfaches Geotagging ohne zusätzlichen GPS-Empfänger
Vergleichstest: Digitalkameras mit eingebautem GPS-Modul
Geotagging leicht gemacht: Diese Digitalkameras mit eingebauten GPS-Empfänger speichern die Geokoordinaten des Aufnahmeortes direkt in den Bildern ab - ein externes Modul ist nicht nötig. Auf dem Rechner kann der Nutzer die Fotos mit Hilfe der Positionsdaten verwalten oder zu einer Diaschau zusammenstellen. Eine der Kompaktkameras zeigt ihren Standort sogar auf Landkarten an, kann ein Navi aber noch nicht ganz ersetzen.
Inhaltsverzeichnis
- 1Nikon Coolpix P6000: GPS und RAW
- 2Samsung ST1000: GPS, Bluetooth und WLAN
- 3Panasonic Lumix TZ10: Für die Urlaubsreise
- 4Samsung WB650: Fast ein Navi
- 5Testsieger: Samsung WB650
Nikon Coolpix P6000: GPS und RAW
Als erster Hersteller brachte Nikon mit der Coolpix P6000 eine Kompaktkamera mit integriertem GPS-Modul in Deutschland auf den Markt. Dieses benötigte im Test nach dem Einschalten drei bis vier Minuten, bis es seine Position mit Hilfe von Satelliten bestimmt hatte, allerdings behinderten schon Bäume den Empfang.
Die Bedienung der Coolpix P6000 erweist sich als angenehm - dies gilt auch für die manuelle Steuerung. Der CCD-Bildsensor liefert zwar auch unkomprimierte RAW-Fotos, doch die komprimierten JPG-Bilder erreichen nur eine durchschnittliche Bildqualität. Nikon empfahl zum Verkaufsstart im Spätsommer 2008 einen Preis von 499 Euro. Bei den wenigen Online-Shops, die die P6000 noch anbieten, kostet die Kamera derzeit rund 400 Euro.
Nikon Coolpix P6000
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Bild vergrößern Schwarzes Gehäuse inklusive Anschluss für einen Weitwinkelvorsatz. - Bild 2 von 7
Bild vergrößern Auch mit ausgefahrenem Objektiv und ausgeklappten Blitz noch kompakt. - Bild 3 von 7
Bild vergrößern Die Rückseite mit dem 2,7 Zoll großen Display ist für die Bedienung mit zwei Händen ausgelegt. - Bild 4 von 7
Bild vergrößern Der Blitz wird bei Bedarf manuell ausgeklappt. - Bild 5 von 7
Bild vergrößern Trotz kleinen Batteriegriffs eine Kompaktkamera. Das Wählrad bietet sogar Platz für zwei vom User eingestellte Modi. Der Zubehörschuh bietet Platz für externe Blitzgeräte und anderes Zubehör. - Bild 6 von 7
Bild vergrößern Strom- und Mini-USB-Anschluss. - Bild 7 von 7
Bild vergrößern Speicherkarte, Akku und Netzwerkanschluss sind über die Unterseite der Kamera zu erreichen.
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Samsung ST1000: GPS, Bluetooth und WLAN
Samsung stattet die ST1000 nicht nur mit einem GPS-Empfänger sondern auch mit Modulen zur drahtlosen Datenübertragung aus. Per Bluetooth überträgt die Kamera Fotos auf Computerfestplatten oder Handyspeicher und über WLAN schickt sie die Bilder direkt ins Internet. Im Test schaffte es das GPS-Modul nach etwas mehr als einer Minute den Standort zu ermitteln.
Über "Universal Plug and Play" (UPnP) klinkt sich die Samsung ST1000 in Heimnetzwerke ein, die dem DLNA-Standard entsprechen. Die Bedienung über den Touchscreen gestaltet sich komfortabel und bei der Bildqualität liegt die Kamera leicht über dem Durchschnitt. Samsungs unverbindliche Preisempfehlung von 449 Euro unterbieten Internet-Händler deutlich. Sie verkaufen die Kamera derzeit schon für rund 220 Euro.
Samsung ST1000 im Test
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Bild vergrößern Das Objektiv mit fünffachem Zoom ist komplett in das Gehäuse integriert. - Bild 2 von 5
Bild vergrößern Außer dem Touchscreen sind der Ein-und-Aus-Schalter, der Auslöser, die Zoomwippe sowie die Taste zum Aufrufen der Bildwiedergabe, die einzigen Bedienelemente der Kamera. - Bild 3 von 5
Bild vergrößern Über diese Fläche empfängt die Kamera die Signale von GPS-Satelliten. - Bild 4 von 5
Bild vergrößern Als Speichermedium kommt eine MicroSD-Karte zum Einsatz. - Bild 5 von 5
Bild vergrößern Menü für die Auswahl drahtloser Verbindungen.
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insgesamt 2 BeiträgeZitat: Und was ist mit der Sony HX5V mit Kompass? Hallo GPS-Fuzzi, die HX5V wird in den Vergleichstest nachgetragen, sobald Sony uns ein Testgerät zur...
Und was ist mit der Sony HX5V mit Kompass?