Shared Workspaces erleichtern das gemeinsame Arbeiten

Acrobat.com: Adobe baut virtuelles Büro aus

Die Arbeit mit internetbasierten Anwendungen wird in Unternehmen immer mehr akzeptiert. Ein Hauptvorteil dieser Technik ist, dass die Mitarbeiter von jedem PC aus auf ihre Daten zugreifen können, da diese sozusagen "in der Wolke", also auf den Servern des Anbieters, gespeichert sind.

Acrobat.com Service Workspaces
Mit Adobes Workspaces auf Acrobat.com können Arbeitsgruppen ein virtuelles Büro im Internet einrichten.

Hinzu kommt, dass sich der Administrator nicht mehr um Software-Updates oder die Wartung der Server kümmern muss, das erledigt der Anbieter. Vor allem der Zwang zum Kosten sparen veranlasst viele IT-Manager sich solche Lösungen genauer anzusehen.

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Jetzt hat Adobe seine Web-Plattform Acrobat.com mit dem Service Workspaces aufgerüstet. Der Dienst stellt eine Art Online-Büro zur Verfügung. Hier können die Mitarbeiter gemeinsam an Dokumenten arbeiten, auch wenn sie räumlich weit voneinander entfernt sind. Sie können beispielsweise Daten austauschen, Dokumente im Web speichern und anderen Team-Mitgliedern Zugriff und Bearbeitungsrechte einräumen. Alle Programme werden über den Browser bearbeitet .

Ein weiterer Vorteil: Die Team-Mitglieder müssen sich nicht mehr gegenseitig E-Mails mit Dateianhängen mit der jeweils neuesten Version des Dokuments zuschicken. Wer ein Dokument im Workspace für bestimmte Kollegen freigeben will, gibt einfach deren E-Mail-Adresse ein.

Textverarbeitung, Tabellen und Präsentationen

Als mögliche Dokumenttypen nennt Adobe neben Texten auch Tabellen und Präsentationen. Als Online-Textverarbeitung steht Adobe Buzzword zur Verfügung. Die Buzzword-Dokumente lassen sich auch in gängige Dateiformate wie Microsoft Word, Rich Text (RTF) und Open Office umwandeln.

Natürlich wird auch Adobes hauseigenes PDF-Format kräftig unterstützt. Die Anwender können Textdokumente aus Word, OpenOffice, StarOffice oder WordPerfect online im PDF-Dateien umwandeln. Auch die Arbeit mit Mobiltelefonen wird unterstützt.

Dafür gibt es die Anwendung ScanR für die Plattformen iPhone, Blackberry und Android. Das Tool muss sich der Anwender vorher auf sein Mobiltelefon herunterladen. Er kann dann beispielsweise mit seinem Handy Dokumente fotografieren und in den Workspace hochladen, Dateien anzeigen und freigeben und sogar Faxe versenden.

Alternative: Google Apps

Die Nutzung von nur einem Shared Workspace ist kostenlos. Wer ein Premium Basic-Abo wählt, bekommt 20 Workspaces, Premium Plus-Abonnenten unbegrenzt viele. Acrobat.com Workspaces wird auf der Adobe-Website schon ausführlich auf Deutsch angepriesen, ist derzeit allerdings nur für Anwender zugänglich, die eine Adresse in den USA besitzen.

Alle anderen müssen sich mit einem - dafür kostenlosen - Konto begnügen, das aber ausreicht, alle Funktionen auszuprobieren. Wann das Angebot auf Deutschland kommt, ist derzeit noch nicht klar. Als Alternative kommt beispielsweise Google Apps infrage. Damit können Unternehmen eine komplette Messaging- und Collaboration-Suite im Internet einrichten.

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