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HP Mini 210 im Test: Netbook-Schönling
Günstiges Netbook mit sehr schneller Festplatte

von Roland Haberer Uhr veröffentlicht

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HP schickt mit dem Mini 210 ein besonders günstiges Zehn-Zoll-Netbook mit schneller Festplatte ins Rennen. Die Hardware steckt schön verpackt unter einem Plastikgehäuse im Aluminium-Design. Im Test überzeugt das Netbook durch gute Leistungen.

HP schickt mit dem Mini 210 ein besonders günstiges Zehn-Zoll-Netbook mit schneller Festplatte ins Rennen. Die Hardware steckt schön verpackt unter einem Plastikgehäuse im Aluminium-Design.

Technik: Schnelle Festplatte

Hinter dem silbernen Displaydeckel verbirgt sich ein stark spiegelnder 10,1-Zoll-Bildschirm mit einer Auflösung von 1.024 x 768 Pixeln. Die Helligkeit des Displays ist gut, der Kontrast hingegen könnte besser sein. Damit genügend Platz für die Tastatur bleibt fällt der Rahmen rund um den Bildschirm sehr dick aus.

Auf den Innenraum gewährt HP keinen Blick, so dass ein Wechseln oder Erweitern der Hardware Bastlern vorbehalten bleibt. Auf der Platine steckt ein Intel Atom N450-Prozessor mit 1,66 Gigahertz und ein Gigabyte RAM. Beim Grafikchip macht sich einmal mehr Ernüchterung breit, denn dem Intel-Chip fehlt es schlichtweg an Leistung.

Das Hardware-Glanzstück ist die 250 Gigabyte große Festplatte mit 7.200 Umdrehungen in der Minute -  der Klassenstandard liegt üblicherweise bei 5.400 Umdrehungen in der Minute. Zwar wäre ein gutes Solid-State-Drive noch schneller und zudem geräuschlos, würde jedoch den Preis erheblich in die Höhe treiben. Beim Betriebssystem kommt einmal mehr Windows 7 in der Starter-Version zum Einsatz.

Festplattengeschwindigkeit 250GB HDD (HD Tune)
MinimumMaximumDurchschnittZugriffszeit
48,6 MB/sek.103,6 MB/sek.80,1 MB/sek.16,3 ms

Akkulaufzeit und Lautstärke

HP stattet den Mini 210 mit einem Sechs-Zellen-Akku aus, welcher aufgrund seiner Größe herausragt. Der Akku dient zudem auch als Standfuß. Die Akkulaufzeiten sind mit über fünf Stunden beim Filmgenuß und mehr als acht Stunden im Bürobetrieb sehr gut für ein Netbook mit Pinetrail-Plattform. Bei der Akkuhalterung sollte HP jedoch nachbessern. Trotz Verriegelung hält der Akku nicht sicher in der Verankerung und lässt sich hin und her bewegen.

Akkulaufzeit
OfficeFilm
495 min.320 min.

Durch die sehr schnell drehende Festplatte erhöht sich die Temperatur im Inneren zwar, jedoch in keinem Verhältnis zu dem schnell drehenden Lüfter. Dieser agiert mangels Lüftersteuerung bereits im Idle mit voller Drehzahl. Das Bild bleibt unter Volllast unverändert.

Lautstärke (30cm)
idleLast
33,3 db34,8 db

Tastatur und Touchpad

Die Tastatur zählt zu den besten am gesamten Netbookmarkt. Die Abstände zwischen den Tasten sind sehr groß. Hervorzuheben ist die große rechte Shift-Taste. Dafür musste HP die Pfeiltasten etwas stutzen. Die Tasten sind überdies mit einer Gummibeschichtung, ähnlich der Oberfläche bei Mäusen, versehen - sehr angenehm.

HP Mini 210

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Mit 280 Euro ist das Netbook sehr günstig.

Beim Touchpad zeigt sich HP äußerst innovativ. Es bildet mit den beiden Tasten eine ebene Fläche. Die Bedienung erfolgt ausgesprochen gut, erfordert jedoch etwas Eingewöhnung. Der Druckpunkt ist durch die Wippe kaum beeinträchtigt und gibt genügend Feedback.

Schnittstellen: Nur ein Soundanschluss

HP versieht das Mini 210 nur mit den nötigsten Anschlüssen. Dazu zählen drei USB-Ports, je ein VGA- und LAN-Anschluss sowie auch nur ein Soundanschluss. Die Verwendung eines Headsets ist somit nicht möglich. Unpraktisch: Der LAN-Anschluss verbirgt sich hinter einer Klappe. Kartenleser und Webcam fehlen ebenso wenig. Auch über ein WLAN-Modul mit N-Standard verfügt der Mini 210.

Fazit: Gutes Gesamtpaket

Das HP-Netbook überzeugt im Test nicht nur durch sein Äußeres sondern auch durch den günstigen Preis von 280 Euro. Beim Touchpad zeigt HP zudem Mut. Zusammen mit der Tastatur ergibt sich ein sehr gelungenes Bedien-Konzept. Der Lüfter agiert unnötigerweise mit zu hohen Drehzahlen, zusammen mit dem einzelnen Soundanschluss trübt er das ansonsten gute Gesamtbild.

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HP schickt mit dem Mini 210 ein besonders günstiges Zehn-Zoll-Netbook mit schneller Festplatte ins Rennen. Die Hardware steckt schön verpackt unter einem Plastikgehäuse im Aluminium-Design. Im Test überzeugt das Netbook durch gute Leistungen.

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HP Mini 210 im Test: Netbook-Schönling
HP schickt mit dem Mini 210 ein besonders günstiges Zehn-Zoll-Netbook mit schneller Festplatte ins Rennen. Die Hardware steckt schön verpackt unter einem Plastikgehäuse im Aluminium-Design.
http://www.netzwelt.de/news/82328-hp-mini-210-test-netbook-schoenling.html
2010-04-05 11:35:00
http://img.netzwelt.de/dw120_dh90_sw0_sh0_sx0_sy0_sr4x3_nu0/article/2010/second832.jpg
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