Panasonic SD66 im Test: Full-HD-Camcorder mit 35-fachem Zoom

Für gute Bilder Kamera nicht bewegen

Einstellungen lassen sich über den Touchscreen im Großen und Ganzen komfortabel vornehmen. Mehrere Schaltflächen sind allerdings etwas klein geraten, was vor allem Nutzer mit größeren Fingern vor Probleme stellt. Als umständlich erweist sich das auswählen der Bildeinstellungen, hierfür wären andere Bedienelemente besser geeignet, als der Bildschirm.

Der Nutzer muss sich nicht auf den Autofokus verlassen, er kann auf zwei Arten selbst den Fokusbereich festlegen. Er kann diesen bestimmen, indem er das Objekt auf dem Bildschirm berührt, das scharf gestellt werden soll. Zusätzlich kann er den Fokusbereich auch über Pfeiltasten auswählen, was sich im Test als wenig praktikabel erwiesen hat.

Die Panasonic SD66 zeichnet Videos in Full-HD-Auflösung mit 1.920 x 1.080 Pixeln und 50 Halbbildern auf. Solange der Nutzer den Camcorder nur langsam bewegt liefert diese eine gute Bildqualität: Die Farben wirken natürlich, die Kontraste fallen deutlich aus und es sind genügend Details zu erkennen. Bewegt der Anwender die Kamera allerdings nur etwas schneller oder ruckartiger treten Zeilenverschiebungen auf, die stärken ausfallen, als bei anderen Camcorder-Modellen.

Panasonic HDC-SD66 im Test

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Panasonic HDC SD66 im Test - Full-HD-Camcorder für unter 500 Euro.
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Full-HD-Camcorder für unter 500 Euro.

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Panasonic HDC SD66 im Test - Objektiv mit 25-fachem Zoom.
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Objektiv mit 25-fachem Zoom.

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Panasonic HDC SD66 im Test - 2,7 Zoll großer beweglicher Touchscreen.
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2,7 Zoll großer beweglicher Touchscreen.

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Panasonic HDC SD66 im Test - Ein- und Ausschaltknopf, SD-Kartenschacht und drei Anschlüsse: HDMI, Mini-USB und AV.
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Ein- und Ausschaltknopf, SD-Kartenschacht und drei Anschlüsse: HDMI, Mini-USB und AV.

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Panasonic HDC SD66 im Test - Zoomwippe, Aufnahmeknopf und weitere Bedienelemente.
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Zoomwippe, Aufnahmeknopf und weitere Bedienelemente.

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Panasonic HDC SD66 im Test - Handschlaufe an der rechten Seite.
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Handschlaufe an der rechten Seite.


Der automatische Weißabgleich arbeitet nicht ganz perfekt: Er passt die Belichtungseinstellungen schneller und besser an Tageslicht, den an Kunstlicht an. Die Bildqualität der Fotos reicht für seltene Schnappschüsse aus, liegt aber deutlich unter dem Durchschnitt bei kompakten Fotokameras.

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Die SD66 verfügt zwei Mikrofone unterhalb des Objektivs an der Vorderseite. Sie liefern einen gut verständlichen Stereoton und sind empfindlich genug, um auch leisere Geräusche aufzunehmen. Selbst Gespräche von hinter der Kamera sind gut zu verstehen. Störgeräusche wie Wind filtert der Camcorder dagegen gut heraus. Zoomgeräusche sind bei Bewegungen des Objektivs nicht zu hören.

Schnelle Speicherkarten mit hoher Kapazität bevorzugt

Das Gehäuse der Panasonic SD66 besteht aus Kunststoff sowie Metall und wirkt sauber verarbeitet. Durch die Handschlaufe hat der Nutzer den Camcorder immer sicher im Griff. Die Stromversorgung stellt ein Lithium-Ionen-Akku sicher. Als Speichermedien akzeptiert die Kamera alle SD-Formate, auch die leistungsfähigeren SDHC- und SDXC-Karten, die sich für die großen Datenmengen der Full-HD-Videos besser eignen als die Karten der ersten Generation.

Die Panasonic SD66 verfügt über drei Schnittstellen zur Datenübertragung. Der USB-Anschluss dient vor allem zum Kopieren von Dateien. In erster Linie zur direkten Wiedergabe der Videos auf einem Fernseher oder Monitor sind der HDMI- und der AV-Anschluss vorgesehen.

Fazit: Full-HD-Camcorder für langsame Bewegungen

Panasonic bietet mit dem HDC-SD66 einen gut ausgestatteten Full-HD-Camcorder an. Allerdings offenbart die Videokamera deutliche Schwächen bei der Verarbeitung schneller Bewegungen, bei einer ansonsten guten Bildqualität. Bei der insgesamt unkomplizierten Bedienung zeigen sich ebenfalls einige Schwachpunkte. Die unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers für die SD66 beträgt 499 Euro. Im Internet bieten Händler den Camcorder bereits für rund 420 Euro an.

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