Programm und Suchmaschine für kindgerechtes Internet
fragFINN: Kontrolliertes Surfen für Kinder
Mit Hilfe des kostenlosen "fragFINN" regeln Eltern die Zeit, die ihre Kinder online verbringen dürfen und schränken den Zugriff auf das Internet ein. Seiten öffnen sich nur nach elterlicher Freigabe, nicht jugendfreie Seiten und Dienste bleiben versperrt. Nach dem Überschreiten der erlaubten Nutzungsdauer zeigt der Browser keine Seiten mehr an.
Inhaltsverzeichnis
- 1Installation
- 2Eltern- und Kindermodus
- 3Surfzeiten verwalten
- 4Internetseiten freigeben
- 5Fazit: Kindgerechtes Internet
Damit Kinder nicht zu lange im Internet surfen und Seiten aufrufen, die nicht für ihre Augen bestimmt sind, stellt die von der Bunderegierung unterstützte Platform Fragfinn.de ein Programm zur Verfügung, das Eltern einen schnellen und einfachen Weg zur Regulierung der Internetnutzung bietet. Im "Kindermodus" zeigt das Programm nur freigegebene Seiten an und das nur so lange das vorgegebene Zeitfenster noch nicht geschlossen ist. Das Programm arbeitet unter allen Versionen von Windows XP und Vista sowie den 32-Bit-Versionen von Windows 7.
Installation
Die Installationsdatei belegt zwei Megabyte Festplattenspeicher, das Programm selbst 5,7 Megabyte. Auf Wunsch legt der Installationsassistent eine Desktop-Verknüpfung zur Kinder-Suchmaschine "fragFINN.de" an. Am Ende der Einrichtung öffnet der Assistent eine Internetseite, auf der der Nutzer seine E-Mail-Adresse für bessere Unterstützung bei Problemen mit der Software eintippen soll. Das Programm funktioniert jedoch auch ohne Registrierung. Nach der Installation ist ein Neustart erforderlich.
Hinweis: Für noch mehr Sicherheit empfehlen die Entwickler der Software das Einrichten eines Kinder-Benutzerkontos in Windows mit stark eingeschränkten Benutzerrechten. Fragfinn arbeitet aber auch ohne zweites Konto.
Vor dem Wechsel vom Kinder- in den Elternmodus fordert "fragFINN" die Eingabe eines Passworts.
Eltern- und Kindermodus
Direkt nach dem Neustart nimmt Fragfinn den Dienst auf und startet - wie zukünftig immer - im "Kindermodus". In diesem ist der Zugriff auf das Internet zunächst auf die programmeigene Suchmaschine beschränkt. Das Schutzprogramm fordert die zweimalige Eingabe des sogenannten "Elternpassworts". Durch einen Rechtsklick auf das Fragfinn-Programmsymbol im rechten Infobereich der Windows-Taskleiste wechselt der Anwender zwischen Eltern- und Kindermodus. Für den Wechsel in den Elternmodus wird das zuvor angelegte Passwort verlangt. Im Modus für die Erwachsenen arbeitet der Rechner ohne Einschränkungen.
Surfzeiten verwalten
Über den Rechtsklick auf das Programmsymbol im Infobereich und den Klick auf den Eintrag "Verwaltung" bestimmen Eltern die Beschränkungen der Computer- und Internetnutzung ihrer Kinder. Nach dem Aktivieren der Zeitbeschränkung legen Eltern das Zeitfenster fest, indem die Kinder den Rechner nutzen dürfen und wie lange sie in diesem Zeitraum am Computer arbeiten dürfen. Ist entweder Zeitfenster oder -limit überschritten, verhindert Fragfinn das Aufbauen von Internetseiten.
Über die Verwaltung legen Eltern Internetzeiten und erlaubte Seiten fest.
Internetseiten freigeben
Über die Verwaltung geben Eltern bestimmte Seiten für ihre Kinder frei. Nach einem Klick auf "Zusätzliche Webseiten zulassen" nimmt das Programm Internetadressen auf. Durch Klicken der "Speichern"-Schaltfläche übernimmt Fragfinn die freigegeben Seiten. Voreingestellt öffnet das Schutzprogramm selbst freigegebene Seiten nur als "normale", ungesicherte HTTP-Verbindung. Verschlüsselte HTTPS-Seiten, wie sie häufig von Internetshops verwendet werden, bleiben weiterhin tabu.
Fazit: Kindgerechtes Internet
Das kostenlose "fragFINN" riegelt das Internet schnell und einfach nach den Wünschen der Eltern ab. Ohne explizite Freigabe durch die Erwachsenen öffnen sich Internetseiten nicht und auch gesicherte Seiten, wie Internetshops, bleiben verschlossen. Überschreiten die Kinder das ihnen zugestandene Zeitlimit, zeigt der Internetbrowser gar keine Seiten mehr an.
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Die Verknüpfung zur gleichnamigen Suchmaschine bietet Kindern zudem einen guten Anlaufpunkt für kindgerechte Antworten auf Fragen aller Art.

Ich will sicher Surfen
also "webjunkie" so dumm sind Eltern nun auch wieder nicht, sie können sich aber gut dumm stellen. :-)
Ich mag Pferde Katzen und Hunde ! Bin manchmal frech manchmal lieb
Naja 95% würde ich mal nicht behaupten. Aber viele dürften schon nicht wissen wie. Das ansich ist schon schlimm. Wenn man sich vom modernen digitalen Zeitalter abgrenzt, grenzt man auch sein Kinder davon...
Problem ist nur das 95% aller Eltern gar nicht wissen wie man das Programm installiert geschweide dann wie man ein Benutzerkonto anlegt. Das muss dann der Sohn/die Tochter machen!:)