Datenschutz von zehn Portalen unter der Lupe
Mangelhaft: Stiftung Warentest kritisiert soziale Netzwerke
Die Stiftung Warentest hat den Umgang sozialer Netzwerke mit privaten Nutzerdaten untersucht. Das Ergebnis: Acht von zehn Portale zeigten "deutliche" oder "erhebliche" Mängel. Beim Datenschutz haben US-Netzwerke wie Facebook am schlechtesten abgeschnitten.
Inhaltsverzeichnis
- 1Schlechtes Zeugnis für US-Netzwerke beim Datenschutz
- 2Stiftung Warentest als Hacker
- 3Unzureichender Schutz vor unerwünschten Eindringlingen
- 4Tester raten zum sparsamen Umgang mit Daten
"Du gibst uns eine weltweite Lizenz für die Nutzung jeglicher IP-Inhalte die du auf oder im Zusammenhang mit Facebook postest". Mit solchen Klauseln holen sich soziale Netzwerke wie das US-Portal die Erlaubnis, Nutzerdaten auch an Dritte weiterzugeben.
Die Stiftung Warentest hat den Umgang sozialer Netzwerke mit privaten Nutzerdaten in ihrer April-Ausgabe unter die Lupe genommen und kommt zu einem erschreckenden Ergebnis: Alle geprüften Plattformen hätten Mängel beim Datenschutz und der Datensicherheit. "Deutliche" oder "erhebliche" Mängel fanden die Prüfer bei acht von zehn sozialen Netzwerken.

Soziale Netzwerke: Die Ergebnisse der Stiftung Warentest im Überblick (Quelle: Stiftung Warentest)
Schlechtes Zeugnis für US-Netzwerke beim Datenschutz
Getestet wurden unter anderem die US-Netzwerke Facebook, Myspace, Linkedin, die deutschen VZ-Plattformen schülerVZ und studiVZ, die Internet-Communitys Jappy, Lokalisten, wer-kennt-wen, stayfriends und das berufliche Netzwerk Xing. Beim Datenschutz machten vor allem US-Netzwerke einen schlechten Eindruck. "Facebook, Myspace und Linkedin schränken die Rechte der Nutzer ein, räumen sich selbst aber weitreichende eigene ein, vor allem die Weitergabe der privaten Daten an Dritte", heißt es bei der Stiftung Warentest.
Auf eine Abmahnung der Verbraucherzentrale Bundesverband von 2009 wegen verbraucherfeindlicher Formulierungen in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) hätten die amerikanischen Seiten kaum reagiert. "MySpace ist jetzt sogar schlechter", schreibt die Stiftung Warentest. Insgesamt 20 Klauseln des sozialen Netzwerks seien nach Angaben der Tester unwirksam.

Die Stiftung Warentest untersuchte für die aktuelle Ausgabe ihrer Zeitschrift "test" 28 Energiesparlampen mit warmweißen Licht und kam zu einem ernüchterndem Ergebnis: Die Glühlampen halten die Qualitätsversprechen der Hersteller nur in Ausnahmefällen ein.
Die Stiftung Warentest hat den Notebook-Reparaturservice von zehn Unternehmen untersucht. Nur zwei Dienste schneiden mit "gut" ab.
Die Online-Community Stayfriends.de gerät in die Kritik weil Mitarbeiter derzeit überall im Bundesgebiet Schulen fotografieren. Eine Erlaubnis dafür wolle man sich erst später einholen. Einem Realschullehrer wurde Gewalt angedroht, weil er sich das Kennzeichen eines Fotografen notierte - das berichtet der Spiegel.
Weihnachten rückt immer näher und viele Menschen verschicken ihre Geschenke als Pakete. Diese sollten Nutzer allerdings sehr gut einpacken, denn die Stiftung Warentest hat gezeigt, dass 40 Prozent der Pakete beschädigt ankommt.
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Ein Vorteil von Smartphones ist, dass Nutzer damit bequem und einfach im Internet surfen können. Allerdings weist E-Plus hier deutliche Schwächen auf: Das Netz ist hier besonders langsam. Zu diesem Ergebnis kommt die Stiftung Warentest.
Facebook und Co. sollen auf den Stundenplan. Bundesfamilienministerin Christina Schröder fordert Unterricht über Gefahren und Nutzen Sozialer Netzwerke. Eltern fühlen sich in der Medienerziehung selten "sehr kompetent". 





Beiträge
insgesamt 2 BeiträgeIch bin selbst bei WKW und kann immerhin bestätigen, das Bild nicht vom Server gelöscht werden -nur die Verknüpfung zum Album mit der NutzerID wird entfernt. Wer den direkten Link zum Bild hat, kann es...
Und - wird das wen abhalten? Sicherlich nicht. Menschen sind Augen-Tiere: was sie nicht sehen, interessiert sie nicht. Und falls dann doch mal etwas Unangenehmes ins Blickfeld rutschen sollte -...