Notebook-Display auf Bildbearbeitung optimiert
HPs kompakte Highend-Rechner: Z200 SFF und Elitebook 8740w
Auch im Zeitalter von Cloud Computing legen viele Unternehmen noch Wert darauf, Rechenleistung im eigenen Haus zu haben. Diesen Bedarf sollen Workstations wie die neuen Modelle von HP bedienen. HP versucht die Highend-Leistung auch in kleineren Formfaktoren zu realisieren.
Interessantestes Beispiel hierfür ist die Workstation Z200 SFF. Der Rechner bringt Intel schnelle Dualcore-CPUs der Core i3/i5-Serie oder Quadcore-CPUs Xeon 3400 und bis zu 16 Gigabyte Arbeitsspeicher in einem Gehäuse unter, das nicht größer ist als das eines Desktop-PCs.
Rechenleistung wie eine ausgewachsene Workstation, Platzbedarf wie ein kompakter Desktop: HPs Workstation Z200 SFF nutzt die schnellsten Quadcore-Prozessoren von Intel und fasst bis zu 16 Gigabyte Arbeitsspeicher. (Bild: HP)
Der Käufer kann Festplatten mit bis zu zwei Terabyte Speicherkapazität ordern. Das Netzteil der Z200 SFF hat laut HP einen Wirkungsgrad von 89 Prozent und ist damit besonders energieeffizient.
Neben Windows 7 kann der Kunde die Workstation auch mit Linux-Versionen von Suse oder Red Hat bekommen. Ab dem 5. April soll der Rechner weltweit erhältlich sein. Euro-Preise nennt HP noch nicht, in den USA soll der Rechner in der Grundkonfiguration 739 Dollar kosten.
Highend Leistung in Form eines Desktop-PCs
Mobile Workstation: HP Elitebook 8740w
Wer auch unterwegs richtig viel Rechenleistung benötigt, könnte sich das HP Elitebook 8740w ansehen. Das Notebook mit 17-Zoll-Display lässt sich mit ganz unterschiedlichen Prozessoren bestellen, darunter auch Intels Spitzenmodell, Core i7 Extreme Edition. Das Mainboard fasst bis zu 16 Gigabyte Arbeitsspeicher.
Eine Besonderheit von HPs Highend-Notebook Elitebook 8740w ist das Display, das bis zu einer Milliarde Farben darstellt und sich daher besonders für grafische Anwendungen eignet.
Drei Besonderheiten des Mobilrechners sind noch zu erwähnen. Es ist eines der ersten Geräte mit USB 3.0-Anschluss und bietet auf Wunsche auch ein Keyboard mit hintergrundbeleuchteten Tasten. Das Highlight ist aber die optional erhältliche Ausführung mit dem Dreamcolor-Display. Dieses Display ist für Anwendungen wie Bildbearbeitung optimiert, bei denen es auf extreme hohe Farbtreue ankommt. Laut HP stellt das Display bis zu einer Milliarde Farbtöne dar. Zur präzisen Einstellung der Farbwerte ist auch ein Kalibrations-Kit erhältlich.
Das Elitebook ist ein professioneller Rechner für Anwender, die grafische Anwendungen wie CAD oder Bildbearbeitung nutzen, kein Gamer-Notebook. Das zeigt sich an der Auswahl der Grafikkarten: Der Käufer wählt zwischen den Modellen ATI Firepro M7820 (1 Gigabyte GDDR5-Speicher) und Nvidia Quadro FX 2800M/3800M (1 Gigabyte GDDR3-Speicher). Die ATI Firepro unterstützt DirectX 11 und kann bis zu fünf (!) Displays gleichzeitig ansteuern.
Als Betriebssystem kommt Windows 7 Professional zum Einsatz. Allerdings kann der Anwender auch Windows XP, Vista oder sogar Freedos haben. Ab April ist das HP Elitebook 8740w weltweit erhältlich. Die Preise starten bei 1999 Dollar.
HP ist nach Zahlen des Marktforschungsunternehmens Gartner der größte PC-Hersteller der Welt und hat im dritten Quartal 2009 weltweit mehr als 16 Millionen Rechner verkauft. Aber auch Mitbewerber Dell, die Nummer 3, hat Notebooks im Sortiment, die mit dem Zusatz Workstation auf ihre besonders hohe Rechenleistung aufmerksam machen, beispielsweise das Precision M4500.
