Rechner-Hausnummer unter Windows und Mac OS X aufspüren
Ratgeber: Die eigene IP-Adresse herausfinden
Jedes Netzwerkgerät besitzt eine eigene IP-Adresse zur Kommunikation im Internet und untereinander. Das Wissen um diese Information kann bei der Konfiguration des Internet-Zugangs und Heimnetzwerks von Vorteil sein - auch bei der Überprüfung von DSL-Ausfällen.

Inhaltsverzeichnis
- 1IP-Adresse unter Windows konfigurieren
- 2IPv6 als Weiterentwicklung
- 3 Subnetzmaske und Router-Gateway
- 4IP-Adresse per Kommandozeilenmodus
- 5Konfiguration auf dem Mac-Rechner
- 6Mit dem Systemkern per Shell kommunizieren
- 7Netzwerkstörungen aufspüren
- 8Analyse per "ping"
Per Windows-Rechner will ein Nutzer auf freigegebene Daten eines Apple-Computers zugreifen. Nur leider ist keine Verbindung zum Mac im Heimnetzwerk möglich. Eine der möglichen Ursachen für die Kontaktprobleme der Rechner kann in der IP-Adresse liegen. IP steht für Internetprotokoll, ein Standard zum Datenversand in Rechnernetzwerken und im Internet. Die IP-Adresse ist demnach eine Adresse, die Computer bei der Kommunikation untereinander verwenden: Durch die Adressierung sind sie im Netzwerk und im Internet erreichbar und können Datenpakete austauschen.
Um zu veranschaulichen, was die IP-Adresse bewirkt, wird häufig auch die Hausnummer oder das Nummernschild als Beispiel herangezogen. Wie bei der Postanschrift oder der Auto-Kennzeichnung wird ein Endnutzer und sein System anhand der IP-Adresse eindeutig identifizierbar - sowohl im Internet als auch im internen Netzwerk.
IP-Adresse unter Windows konfigurieren
Das Wissen um die eigene IP-Adresse kann sinnvoll sein, um Störungen im Netzwerk oder Ursachen von DSL-Ausfällen auf die Schliche zu kommen. Um die eigene Adresse herauszufinden, bieten sich verschiedene Wege an, die vom verwendeten Betriebssystem abhängen. Beschrieben wird der Vorgang für Windows und Apple Mac OS X.
Unter Windows-Betriebssystemen finden Anwender die IP-Adresse über die Systemeinstellungen heraus. Dort greift der Nutzer auf das Untermenü Netzwerk zurück und kann die verwendeten Schnittstellen einsehen - etwa eine LAN- oder eine drahtlose Verbindung.
IPv6 als Weiterentwicklung
Per Mausklick ruft der Anwender die Eigenschaften des entsprechenden Netzwerkgerätes auf. Das IP-Protokoll, zuständig für die Übertragung von Datenpaketen von einer Quelle zum Endsystem, lässt sich dort über den Reiter Eigenschaften konfigurieren. Unterstützt wird in der Regel sowohl der Standard IPv4 als auch IPv6.
IPv6 ermöglicht einen größeren Adressraum als IPv4 und wurde unter anderen wegen der zunehmenden Internet-Verbreitung eingeführt. Allerdings sind noch nicht alle Endgeräte IPv6-kompatibel. Sorgen wegen fehlender Unterstützung müssen sich Nutzer aktuell ohnehin nicht machen: Eine IPv4-Adresse kann weiter genutzt werden, auch wenn ein Provider schon auf IPv6 setzen sollte.
Manuelle und automatische Adressvergabe
In diesem Artikel wird das Auffinden der eigenen IP-Adresse anhand der IPv4-Konfiguration durchgespielt. In den Windows-Systemeinstellungen erhält der Nutzer beim Aufruf des IPv4-Eintrags in den Eigenschaften der Hardware-Schnittstelle eine Zahlenkombination, im privaten Bereich ist der Bereich von 192.168.0.0 bis 192.168.254.254 gebräuchlich.
IP-Adressen können automatisch bezogen werden oder die Eingabe erfolgt manuell. Ersteres ist etwa dann der Fall, wenn der Router per Dynamic Host Configuration Protocol (DHCP) die Adressierung selbst übernimmt. Die manuelle Vergabe kann in kleinen Rechnernetzwerken sinnvoll sein. Die Konfigurationsart lässt sich in beiden Fällen unter dem Reiter "Allgemein" in den Eigenschaften des Internetprotokolls ablesen.

Das in der Überschrift genannte Thema wird nicht behandelt. In der Schule nennt man das "Thema verfehlt" => Setzen, sechs.