Im Leerlauf ein Verbrauch von unter 20 Watt

Kaufberatung: Stromspar-PC für 700 Euro

Bei dieser PC-Zusammenstellung legt netzwelt besonderen Wert auf die Energieeffizienz des Rechners ohne dabei die Leistung zu vernachlässigen. Dank Intels Core i3-Prozessoren lassen sich PCs für Umweltbewusste bauen.

Pico-PSU
Pico-PSU: Diese Art von Netzteil ist besonders effizient (Bild: netzwelt)

Inhaltsverzeichnis

  1. 1CPU
  2. 2Netzteil
  3. 3Mainboard
  4. 4Arbeitsspeicher
  5. 5Laufwerke
  6. 6Gehäuse und Kühlung
  7. 7Alle Einzelteile kosten zusammen genommen rund 700 Euro. (Stand 23. März 2010)

CPU

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Als Prozessor kommt bei einem Stromsparsystem derzeit nur ein Intel Core i3 in Frage, wenn auch die Rechenleistung von Bedeutung ist. Vor allem im Leerlauf überzeugt der Core i3-530 trotz einer Taktfrequenz von 2,93 Gigahertz mit seinem geringem Energiebedarf. Dieser ist umso beachtlicher, wenn man bedenkt, dass bereits ein Grafikchip integriert ist. Im Gegensatz zur ähnlich sparsamen Intel Atom-Plattform bietet der Core i3-Prozessor wesentlich mehr Rechenleistung.

Netzteil

Ebenfalls einen hohen Stellenwert bei einem Stromspar-PC nimmt das Netzteil ein. Auf Grund des angepeilten, extrem niedrigen Verbrauchs sind so gut wie alle erhältlichen ATX-Netzteile zu groß dimensioniert. Gute Netzteile mit einer Effizienz von über 80 Prozent sind erst ab einer Leistung von 300 Watt erhältlich. Die hohe Effizienz erreichen die Netzteile jedoch erst bei einer Auslastung von 20 Prozent oder knapp darunter. Abhilfe schafft eine Pico-PSU mit einem externen Notebooknetzteil. Diese Art von Stromversorger ist sehr effizient und benötigt keine Lüfter. Für unsere Rechnerkonfiguration ist ein Set mit 120 Watt ideal. Einziger Nachteil: Eine Pico-PSU mit externem Notebooknetzteil kostet etwa das Doppelte als ein kleines ATX-Netzteil.

Der Stromverbrauch des Rechners beläuft sich auf unter 20 Watt im Leerlauf und etwa 60 Watt unter Last. Mit etwaigen Spannungsoptimierungen – so genanntem Untertakten - lässt sich der Verbrauch noch um das ein oder andere Watt verringern.

Mainboard

Beim Mainboard muss es sich aufgrund der Prozessorwahl zwangsweise um eine Sockel 1156-Platine handeln. Da der integrierte Grafikchip des Prozessors genutzt wird sollte zum Intel H55-Chipsatz gegriffen werden. Die Auswahl an Mainboards ist sehr groß und sollte nach den eigenen Bedürfnissen ausgewählt werden. Auf den Stromverbrauch nimmt ein Mainboard nur wenig Einfluss. Lediglich bei den Einstellungen im Bios ist darauf zu achten, dass sämtliche nicht genutzten Schnittstellen deaktiviert werden. Um den Stromverbrauch optimieren zu können sollte das Mainboard Untertaktungsfunktionen aufweisen.

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Beiträgeinsgesamt 12 Beiträge

Diese Konfiguration erreicht man auch mit einem Notebook wozu dann die Mühe ? Einfach größerer Monitor ans Notebook und fertig. Für 700€ kriegt man dann auch noch ein besseres Notebook.

Die Wattberechnungen sind sehr schön geredet. Ein Intel i3 Core soll angeblich weniger Strom verbrauchen als ein Intel Atom?! Das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Ein Intel Atom...

Ich surfe jetzt schon TAGE nach so einer Lösung, ich versuche mal zu erklären, warum das so Sinn macht. Wenn man den Rechner als Server 24/7 aber auch als Desktop betreiben möchte ist der Stromverbrauch...

hm, man müsst mal hochrechnen, ob sich die SSD-HDD lohnt bzw. ab wann die sich eigentlich rentieren würde, denn 700 Mücken für einen low-energy-pc finde ich irgendwie schon übel, wenn man bedenkt, was man mit dem...

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