Was ist am Arbeitsplatz noch erlaubt

Sonntagsfrage: Laden Sie Ihre Gadgets am Arbeitsplatz?

Sonntagsfrage: Laden Sie Ihre Gadgets am Arbeitsplatz? Haben Sie schon einmal einen Stift am Arbeitsplatz geklaut? Nein? Dann sind Sie eine ganz ehrliche Haut. Aber vielleicht bestehlen Sie Ihren Arbeitgeber dennoch, vielleicht sogar unbewusst, in dem Sie zum Beispiel das private Handy am Arbeitsplatz aufladen. Etwas Ähnliches ist einem Arbeitnehmer im Siegerland passiert. Ihm wurde gekündigt, weil er am Arbeitsplatz Strom klaute um seinen Segway aufzuladen.

Laden Sie ihre Gadgets am Arbeitssplatz?

1. Ja natürlich, wo liegt das Problem. Da hat sich noch nie jemand beschwert. 2. Ja, aber es wird nicht gerne gesehen. Daher achte ich darauf, dass niemand etwas davon mitbekommt. 3. Ja, es ist zwar eigentlich verboten, aber bevor ich mich dem beuge wechsele ich lieber den Arbeitgeber. 4. Nein, nur in absoluten Ausnahmefällen und mit ausdrücklicher Genehmigung eines Vorgesetzten. 5. Nein, keine Chance. Bei uns in der Firma gibt es klare Richtlinien die das untersagen und daran wird sich auch gehalten. 6. Sachen gibt es, da habe ich mir noch gar keine Gedanken drüber gemacht. Was sagen denn die anderen?

Die Tätigkeit am Arbeitsplatz ist fest vorgegeben, Ausnahmen benötigen eine Genehmigung des Vorgesetzten. Vor allem in großen Firmen ist es mittlerweile Gang und Gäbe Zeiterfassungsgeräte zu verwenden. Auf den kleinen Chipkarten wird jegliches Entfernen vom Arbeitsplatz registriert. Während dies bei einer Zigarette noch verständlich ist, wird es bei einem kleinen Toilettenbesuch eher suspekt.

Auch das Internetsurfen am Arbeitsplatz für private Zwecke kann Konsequenzen nach sich ziehen. Zum Teil gibt es für die Mitarbeiter genaue Richtlinien was erlaubt ist und was nicht. In großen Firmen werden in der Regel Filter eingesetzt, die einer Zensur gleich kommen. Neben diversen Sexseiten und sozialen Netzwerken wird auch der Zugang zu Flash-Spiele-Seiten geblockt. Programme lassen sich schon lange nicht mehr auf den Firmen-PCs installieren. Meist nicht ganz so rigoros agieren kleinere Betriebe. Dies hängt neben dem meist familiäreren Arbeitsklima auch mit dem zur Verfügung stehenden Budget zusammen.

Den Bogen überspannen kann aber auch der Arbeitgeber, dies zeigte jüngst ein Rechtsstreit, der vor dem Arbeitsgericht Siegen ausgetragen wurde. Ein Arbeitnehmer der bereits 19 Jahre in der Firma tätig war wurde ohne Abmahnung von heute auf morgen auf die Straße gesetzt. Grund: Er hatte seinen Elektroroller Segway am Arbeitsplatz für die Heimfahrt aufgeladen. Laut Hersteller entstanden dadurch Kosten von 1,8 Cent. Der Richter erklärte die Kündigung als unwirksam. Zwar wäre eine Kündigung prinzipiell rechtens, aber der Arbeitnehmer erhielt im Voraus keine Abmahnung.

Nicht jeder fährt mit einem Segway zur Arbeit, aber auch das Aufladen von Gadgets wie Handy, Fotokamera oder Fahrrad-Leuchte verbraucht Firmenstrom. Laden Sie Ihre Gadgets am Arbeitsplatz, sieht Ihr Chef wohlwollend darüber hinweg, gibt es vielleicht sogar strenge Vorschriften diesbezüglich? Uns interessiert Ihre Meinung. Nutzen Sie die Antwortmöglichkeiten auf der rechten Seite, um an der Umfrage teilzunehmen. Das Ergebnis wird Ihnen direkt angezeigt. Da wir nicht alle Antwortmöglichkeiten vorgeben möchten, können Sie zusätzlich auch das Forum nutzen, um mit anderen Lesern oder der Redaktion in Kontakt zu treten.

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Beiträgeinsgesamt 4 Beiträge

Bei uns stört das keinen, fast jeder macht es. Warum auch nicht, schließlich nutzen die Mitarbeiter ihre privaten Händys auch um während der Arbeitszeit erreichbar zu sein. Ich mache es nicht, ich...

Zum Glück arbeite ich nicht in einem solchen Unternehmen, das dem Mitarbeiter verboten wird sein Handy zu laden. Ich würde den Arbeitgeber gerne fristlos verlassen der mich wegen so einem "Diebstahl" abmahnt oder...

Da muss ein Arbeitsverhältnis aber schon ziemlich schlecht sein, dass ein Chef auf solche idiotischen Kündigungsgründe wie "geklaute" Rabattmarken oder einen aufgeladener Handyakku (extreme Stromkosten!!!) kommt....

Ich würde Mitarbeiter abmahnen die es nicht gebacken bekommen ihre PC abzuschalten wenn sie ihren Arbeitsplatz verlassen. Das kostet der Firma das x-fache von dem was ein Handy zum laden benötigt. Typisch,...

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