11,6 Zoll Touchscreen, UMTS optional
WePad: iPad-Konkurrent mit Linux aus Berlin (Update)
Schneller sein als Apple: Das will das Berliner Internet-Unternehmen Neofonie. Der Anbieter von Web-Technologien plant sein Tablet WePad ab Mitte April anzubieten. Wenn alles nach Plan verläuft käme die Firma damit Apple zuvor, dessen iPad ab Ende April in Europa verfügbar sein soll. Noch wichtiger als die Verfügbarkeit sind allerdings die technischen Unterschiede.
Inhaltsverzeichnis
- 1Das Update vom 26. März 2010 finden Sie am Ende des Artikels
- 2Netbook-Technik in Tablet-Form
- 3"Deutlich" günstiger als das iPad
- 4Update vom 26. März 2010: Medienpartner, neue Fotos und weitere Details
Das Update vom 26. März 2010 finden Sie am Ende des Artikels
Mit einem 11,6 Zoll großen Bildschirm fällt das WePad etwas größer aus als das Tablet von Apple. Die Auflösung des kapazitiven Touchscreens soll bei 1.366 x 768 Pixeln liegen. Als Betriebssystem kommt nach Angaben von Neofonie eine Linux-Variante zum Einsatz, die neben einem eigenen App Store auch Zugriff auf den Android Marketplace des gleichnamigen Handy-Betriebssystems bieten soll.
Netbook-Technik in Tablet-Form
Im Magnesium-Gehäuse des WePad soll ein mit 1,66 Gigahertz getakteter Atom-Prozessor von Intel die Programme am laufen halten. Ins Internet gelangt das Tablet per WLAN allerdings nur mit dem langsamen G-Standard. Ein UMTS-Modul gehört nicht zur Grundausstattung, wird aber für einen Aufpreis eingebaut und soll mit SIM-Karten aller Anbieter funktionieren.
Telefongespräche können die Nutzer mit dem WePad nicht führen. Mit der Webcam des Geräts sollen aber VoIP-Gespräche über Skype möglich sein. Das Tablet beherrscht HTML5 und unterstützt Flash sowie Adobe AIR. Den Entwicklern zufolge eignet sich das WePad auch als Lesegerät für E-Books in allen offenen Formaten.
neofonie WePad
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Bild vergrößern Der einzige deutsche Vertreter stammt von der eher unbekannten Firma Neofonie. - Bild 2 von 5
Bild vergrößern Bietet ein 11,6 Zoll großes Multitouch-Display. - Bild 3 von 5
Bild vergrößern Die Ausstattungsmerkmale wie 1,66 Gigahertz und die bis zu 64 Gigabyte Festplattenspeicher klingen vielversprechend. - Bild 4 von 5
Bild vergrößern Erste Aufnahmen der Nutzung. - Bild 5 von 5
Bild vergrößern Wird in Deutschland für Aufsehen sorgen.
Über die Größe des internen Speichers machte Neofonie bisher keine Angaben. Das WePad verfügt aber über zwei USB-Anschlüsse zum Datentransfer sowie über ein 3-in-1-Kartenlesegerät. Mit Hilfe des für einen Aufpreis eingebauten GPS-Moduls bestimmt das Tablet seinen Standort und zeigt diesen auf Karten an. Die Akkulaufzeit liegt nach Angaben von Neofonie bei rund sechs Stunden.
Neofonie will das WePad nicht nur an Endkunden verkaufen, sondern bietet es auch Zeitschriften- und Zeitungsverlagen an. Diese können das Tablet mit eigenem Logo und eigenen Inhalte versehen und so ihre Leser wieder enger sich binden. Das Berliner Unternehmen konnte nach eigenen Angaben schon Printverlage als Inhaltelieferanten gewinnen - verrät aber noch nicht, um welche es sich handelt.







Beiträge
insgesamt 5 Beiträge@macuser: wenn du dir mal angeschaut hättest welche hardware im wepad verbaut ist, dann müsste dir doch eigentlich sofort klar werden, dass jedes betriebssystem auf dem wepad installiert werden kann. auch ubuntu.
Also ich bezweifle doch stark, das der Tablet-PC zum Kaufpreis von unter 350 angeboten wird. Wenn das Gerät wirklich in Deutschland von Neofonie entwickelt worden sein sollte, dann sind die Entwicklungskosten um...
Naja, ob das Steve Jobs überhaupt ein Kitzeln entlockt bleibt abzuwarten. Apple Produkte bestechen nicht, wie viele unbedarfte Poster meinen, durch ihr Design, sondern durch ihr Konzept. Das beste...
Warten wir erstmal ab. Beim iPad weiß man immerhin schon, was es in etwa sein wird und das es in gewohnter Apple-Qualität ausgeliefert werden wird. Vom WePad habe ich noch keine bewegten Bilder...
Vielleicht ist das der Wink mit dem Zaunpfahl, den Apple schon seit Langem dringend nötig hätte. Mal ganz abgesehen davon, dass das iPad (meiner Meinung nach) an sich ein völlig nutzloses Gadget ist, kommt jetzt...