Kurztest: Red Dead Redemption (Update)

Fazit

Sind alle Gegner eliminiert und der Sheriff glücklich, geht es standesgemäß in den Saloon. Nicht aber ohne vorher die Belohnung zu kassieren, Cash versteht sich. Zusätzlich erhält der Spieler Ruhm- und Ehre-Punkte, welche seinen Bekanntheitsgrad und die Reaktionen der Menschen ihm gegenüber beeinflusst. In der Kneipe angekommen erhält der Spieler Einblick in das Leben im wilden Westen. Frauen tanzen auf den Tischen, Musik ertönt live aus einem Klavier und der Barkeeper spendiert Whiskey. Witziger Nebeneffekt bei John Marston: Alkohol wirkt sich negativ auf sein Gleichgewichtssinn aus.

Also wieder raus aus der Bar, aufs Pferd geschwungen und hinein in die Wüste. Normalerweise würde man annehmen, dass hier tote Hose herrscht - weit gefehlt. Verschiedenste Tiere erscheinen, Kutschen kreuzen den Weg und manchmal passiert es auch, dass man einen Raub miterlebt. In diesen sogenannten Nebenmissionen hat der Spieler dann die Möglichkeit zu entscheiden ob er hilft, weiter reitet oder sich selbst gleich mit bereichert. Egal wofür man sich auch entscheidet, es hat keinen Einfluss auf die Hauptgeschichte des Spieles. Wenn man einmal zu heftig über die Strenge schlägt und der Sheriff beobachtet alles, kommt man halt ganz schnell auf ein Wanted-Plakat und wird im schlechtesten Fall von Kopfgeldjägern gejagt. Damit müssen Sie rechnen.

Red Dead Redemption: Überall in der Wüste lauern Gefahren
Red Dead Redemption: Überall in der Wüste lauern Gefahren. John wird von einem Puma angegriffen.
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Und so findet sich in der Wüste eine weitere Hauptmission, bei der John eine Gatling Gun aus einer Mine klauen soll. Diese ist natürlich besetzt mit bewaffneten Mitmenschen und so bahnt sich der Spieler einmal mehr den Weg zum Ziel mit entsprechendem Equipment, wie einer Schrotflinte. Unsere Spielfigur kann relativ viele Kugeln vertragen und sollte man doch mal an einer Mission hängen bleiben, ändert das System individuell die Schwierigkeitsstufe im Spiel.

Mit Red Dead Redemption ist Rockstar Games ein wunderschönes und sehr actiongeladenes Spiel gelungen, indem der Spieler stets selbst entscheidet, was er wann tun möchte. Dass das Spiel Grand Theft Auto Inspirationsquelle für die Entwickler war, und damit auch die entsprechende Käuferschaft angesprochen werden soll, ist klar. Trotzdem runden bis dato unbekannte Features und Möglichkeiten, wie missionsabhängige Hintergrundmusikgestaltung, der ausgeklügelte Wanted-Modus, das Ausführen von Nebenmissionen während einer Hauptmission, oder das Dead-Eye-Zielsystem den Titel ab und heben ihn damit aus der Masse der Open-World-Spiele hervor. Red Dead Redemption erscheint am 21. Mai für Playstation 3 und Xbox 360.

Update vom 29. März: Gerüchte um den Multiplayermodus

In der kommenden Woche wollen die Entwickler von Red Dead Redemption erste Details zum Multiplayermodus bekannt geben. Das holländische Magazin Gamer.nl berichtet bereits jetzt schon über neue, inhaltliche Details. Demnach wird es die Modi Death-Match und Capture the Flag geben, welche bereits aus Spielen wie Call of Duty oder Battlefield bekannt sind. Weiterhin wird über einen sogenannten Gold Rush-Modus spekuliert, indem der Spieler in einer gewissen Zeit soviele Geldsäcke wie möglich sammeln muss.

Red Dead Redemption: Multiplayer mit Open-World-Charakter
Red Dead Redemption: Multiplayer mit Open-World-Charakter

Eine Multiplayer-Lobby sei nicht vorgesehen. So möchte man vielmehr den Open-World-Charakter auch in den Mehrspielermodus transportieren und dem Spieler freie Wahl der Möglichkeiten bieten. Dazu zählen unter anderem Gangbildung mit anderen Teilnehmern, die Jagd auf Tiere in der Wildnis oder das einfache Erkunden der Prärie. Ob diese Details zu Red Dead Redemption wirklich stimmen, wollte die Entwickler auf Anfrage von netzwelt nicht mitteilen. Erst ab dem 05. April sollen offiziell weitere Details folgen.