Wenn sich wilder Westen und GTA treffen
Kurztest: Red Dead Redemption (Update)
Wenn Rockstar Games sich aufmacht, einen Titel zu entwickeln, der im Wilden Westen spielt, der vor Schönheit und Action nur so strotzt, heißt es für die Konkurrenz: Platz machen an der Spitze der Charts. Ab dem 21. Mai 2010 wird an vielen Konsolen das Pferd gesattelt und der Revolver durchgeladen, denn die GTA-Macher laden zu Red Dead Redemption. Netzwelt konnte sich einen Vorgeschmack auf den Western-Knaller 2010 holen.
Red Dead Redemption - Live in The West by Rockstar Games: Game Trailer Zum Video: Red Dead Redemption - Live in The West by Rockstar Games
Inhaltsverzeichnis
- 1Die Story des Spiels
- 2Der Eindruck
- 3Fazit
- 4Update vom 29. März: Gerüchte um den Multiplayermodus
Das Update vom 29. März: Gerüchte um den Multiplayermodus finden Sie am Ende des Artikels.
Die Story des Spiels
John Marston hat sein Leben von Grund auf verändert. Früher noch ein Gesetzesbrecher und Ganove, bestellt er heute sein Land und hütet die Familie. Doch seine dunkle Vergangenheit holt den alten Cowboy schneller ein, als ihm lieb ist. Als eines Tages die Bundesbehörde, das "Bureau", vor seiner Haustür steht und damit droht seine Familie auszulöschen, wird Marston schnell klar, dass er so leicht nicht auf eine schöne Zukunft hoffen darf. Der Grund: Die Herren des späteren FBI wollen ihn dazu bringen, seine ehemaligen Gangmitglieder zu verraten und an die Regierung auszuliefern. Denn diese haben in seiner Abwesenheit munter weiter gestohlen und gemordet.
Red Dead Redemption
Als Kugelschutz kann John jeden erdenklichen Gegenstand wählen. Auch Tiere sind möglich. Tot oder Lebendig.
Alle Ausrüstungsgegenstände immer am Mann. Der Spieler kann via ausgeklügeltem Waffensystem frei darüber verfügen.
In den Stätten und auf Marktplätzen lässt sich alles zu Geld machen. Alternativ kann man dort auch Waren einkaufen.
Um an Geld zu kommen müssen auch mal die Bürger der verschiedenen Städtchen herhalten.
Rockstar San Diego nimmt den Spieler mit in eine Zeit, in der es keine Gesetze und kein Recht gab: Der wilde Westen, Ende des 19. Jahrhunderts. Der Protagonist John Marston bewegt sich in einer vollkommen offenen Welt, ähnlich wie im Rockstar-Games-Erfolgstitel GTA. Die Gesamtfläche besteht aus drei Arealen, die von der Landschaftsumgebung jeweils Texas, Mexiko oder der Wüste ähneln. Wie groß die Fläche genau ist, wollten die Vertreter von Rockstar noch nicht verraten. Die Karte im Spielmenü lässt aber auf noch größere Dimensionen als in GTA IV oder dem Vorgänger San Andreas schliessen. Physikalische Grenzen, wie eine durchsichtige Wand oder das Ende eines Meeres, sollen in Red Dead Redemption nicht vorkommen.
Damit die Landschaften möglichst authentisch aussehen, bedient sich Red Dead Redemption der hauseigenen Rage-Technologie, die schon aus Titeln wie Midnight Club: Los Angeles oder Grand Theft Auto IV bekannt ist. Diese schafft es, dass die Pflanzen- und Tierwelt sehr artenreich vertreten ist, Panoramaaussichten bis an den Horizont möglich sind und das Wetter dynamischen Einflüssen unterliegt. Letzteres verändert sich immer wieder zwischen Tag und Nacht und unterliegt zusätzlich diversen Wetterszenarien, wie Regen oder Schnee.
Der Eindruck
Netzwelt hatte die Gelegenheit, Red Dead Redemption für zwei Stunden noch vor der Veröffentlichung zu testen. Das Spiel wurde auf einer Xbox 360 in einer fast fertigen Version präsentiert. Trotz einiger Speicherschwierigkeiten und Systemhänger macht die Gesamtperformance bereits einen soliden Eindruck. Rockstar Games hat noch bis zum 21. Mai Zeit etwaige Macken zu beseitigen, denn dann soll der Wild-West-GTA-Mischling auf den Markt kommen.

Einer der netzwelt präsentierten Story-Ausschnitte drehte sich um die Unterstützung des Sheriffs gegen eine Bande names Waltons. Diese schweren Jungs haben sich in der Gegend um das kleine Dorf Paradiso verschanzt und überfallen immer wieder Menschen in der nahen Umgebung. So beginnt also der Ritt mit dem Pferd Richtung Wüste und schnell wird klar: Noch nie wurden Pferde in einem Computerspiel so realistisch dargestellt. Jeder einzelne Muskel der Oberschenkel ist in Bewegung, wenn wir zum Galopp oder dem Trab ansetzen. Die Pferde beherrschen von Trab bis Galopp alle drei Grundgangarten.
Als wir das Areal der Waltons erreichen, beginnen die Schurken natürlich sofort mit dem Beschuss. Grund genug unser Repetiergewehr zu zücken und mittels Dead-Eye-Zielsystem, einer Art Zielhilfe durch verlangsamte Spielsequenz, alle Gegner zur Strecke zu bringen. Red Dead Redemption bietet nicht nur diverse Büffeltöter, sondern auch Revolver, Sprengsätze, Maschinengewehre oder Schrotflinten. Zur mehr oder minder friedfertigen Missionserfüllung dienen ein Lasso oder eben das kleine handliche Messer.

Kanns kaum noch abwarten und zähle schon die Stunden bis zur Erscheinung. Hoffentlich versendet bu3games.de so pünktlich wie immer ;) Wird aufjendenfall das geilste Spiel in diesem Jahr!!!!!!!!!!!
das spiel wird der hammer ich freu mich schon drauf