Internet auf dem Fernseher: Das bieten die TV-Hersteller

Panasonic VieraCast

Panasonic war zusammen mit Philips eines der ersten Unternehmen, das das Internet auf die Mattscheibe holte. Die entsprechende Technologie von Panasonic nennt sich VieraCast, ein proprietäres System, das wie die Konkurrenz eine ganze Reihe an Online-Programmen zur Verfügung stellt.

So ruft der Zuschauer Nachrichtendienste von Bloomberg TV bis hin zu Eurosport und der "Bild"-Zeitung bequem per Knopfdruck auf der Fernbedienung ab. Natürlich bietet VieraCast auch Youtube, als Musikfernsehen steht Q-Tom zur Verfügung. Derzeit sind zehn Applikationen per VieraCast abrufbar.

Panasonic VieraCast
VieraCast nennt Panasonic seine TV-Plattform zum Abruf von Internet-Inhalten. Die Anwendungen auf der Plattform werden ständig erweitert. Bild: Panasonic

Wie bei den anderen TV-Herstellern wird die Plattform aber ständig mit neuen Anwendungen versorgt. Nach Angaben von Panasonic steht ab April beziehungsweise Mai etwa der Video on Demand-Service Acetrax zur Verfügung, und auch die Instant Messaging-Software Skype will Panasonic in VieraCast zu dem Zeitpunkt integrieren. Entsprechende Fernseher mit VieraCast sind die Modelle der VT20, V20, GW20-, D25- und D28-Serie.

Sony AppliCast und Bravia Internet TV

Im Vergleich zur Konkurrenz bietet Sony weit weniger multimediale Anwendungen für seine Flachbildfernseher: Aktuell lassen sich per AppliCast Applikationen wie ein Kalender, ein Countdown-Timer, ein RSS-Reader, eine Weltzeituhr oder ein Sony-Bildarchiv per Fernbedienung abrufen. Die Widgets werden in einer Seitenleiste auf entsprechenden Geräten dargestellt, das TV-Programm wird dabei nicht unterbrochen. AppliCast wird von Bravia-Fernsehern wie dem E5500 und dem V5800 unterstützt.

Sony Bravia InternetTV
Zusammenarbeit mit dem DFB: Sony stellt auf vielen Flachbildfernsehern der Bravia-Serie künftig Inhalte der Deutschen Nationalmannschaft zur Verfügung. Bild: Sony

Ende Januar 2010 gab Sony zudem eine Partnerschaft mit dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) bekannt. Aktuelle Videos und archivierte Länderspiele der A-Nationalmannschaft sollen künftig über Blu-ray Player und Heimkino-Systeme von Sony sowie nahezu alle LCD-Fernseher der Brava-Serie auf der Mattscheibe abrufbar sein.

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Fazit

Beim Fernseher-Kauf spielen an erster Stelle die Display-Größe, -Technologie, Bildqualität und die maximale Auflösung des Bildschirms eine entscheidende Rolle. Verfügbare Anschlüsse, darunter auch die Ethernet-Schnittstelle, können im Zweifelsfall aber den Ausschlag bei der Wahl eines entsprechenden Gerätes geben.

Eine Empfehlung für ein Herstellersystem lässt sich an dieser Stelle aber nicht geben. Die Anzahl der verfügbaren Dienste über Philips NetTV wirkt zwar verlockend, aber Verbraucher sollten bedenken, dass auch die Konkurrenz die Anzahl der verfügbaren Apps ständig aufstockt.

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