CMOS-Sensor im APS-C-Format, AMOLED-Bildschirm und HD-Videos

Samsung NX10 im Test: Kompakte Systemkamera mit Wechseloptik

Großer Bildsensor im kleinen Gehäuse: Mit der NX10 bietet Samsung nach mehrjähriger Pause wieder eine Digitalkamera mit Wechselobjektiven an. Das südkoreanische Unternehmen folgt damit dem Trend zu Systemkameras, die in Sachen Bildqualität und Vielseitigkeit mit Spiegelreflexkameras konkurrieren, jedoch kompaktere Abmessungen aufweisen.

Samsung NX10: NAch langem Warten bringt Samsung mit der NX10 endlich wieder eine Systemkamera auf den Markt. Die digitale Kamera verfügt über einen APS-C CMOS Bildsensor und schließt damit zu vergleichbaren teuren DSLR Kameras auf. Zum Video: Samsung NX10

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Großer Bildsensor und großer AMOLED-Bildschirm
  2. 2Umfangreiche aber verständliche Bedienung
  3. 3Fotos auf Spiegelreflex-Niveau
  4. 4Zubehörschuh und HDMI-Schnittstelle
  5. 5Fazit: Kompakter DSLR-Ersatz

Großer Bildsensor und großer AMOLED-Bildschirm

Bei der Größe des Bildsensors übertrifft Samsung mit der NX10 die Systemkameras von Panasonic und Olympus. Samsung verwendet einen CMOS-Sensor im APS-C-Format mit einer Größe von 23,4 x 15,6 Millimetern, der eine maximale Auflösung von 14,6 Megapixeln liefert. Die zwei Konkurrenten bauen in ihre Micro-Four-Thirds-Systemkameras 17,3 x 13,0 Millimeter große Live-MOS-Sensoren ein.

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Samsung liefert die NX10 bisher nur im Kit mit einem Objektiv mit einer Brennweite von 18 bis 55 Millimetern aus. Durch die Brennweitenverlängerung des Bildsensors erhöht sich die reale Brennweite um den Faktor 1,5 auf 27 bis 82,5 Millimeter. Das Objektiv verfügt über einen optischen Bildstabilisator, der bei längeren Belichtungszeiten für ein schärferes Bild mit weniger Verwacklungen sorgt. Der Autofokus arbeitet zügig und präzise. Bis Ende 2010 sollen nach Angaben von Samsung insgesamt acht Objektive mit unterschiedlichen Fest- und Zoom-Brennweiten erhältlich sein.

Die NX10 verfügt über eine automatische Szenenerkennung, in der die Kamera versucht, das Motiv einzuschätzen und die passenden Einstellungen auszuwählen. Der Nutzer kann darüber hinaus einen aus zwölf Szenenmodi auswählen, wobei mit Nachtaufnahme, Porträt und Landschaft drei direkt über das Moduswahlrad zu erreichen sind. Die restlichen Voreinstellungen findet der Anwender im Szenenmenü.

Samsung baut einen drei Zoll großen AMOLED-Bildschirm auf der Rückseite der Kamera ein. Er liefert ein klares Bild mit kräftigen Farben und ausreichend Details. Die Anzeige ist selbst bei direkter Sonneneinstrahlung noch sehr gut zu erkennen. Ein Sensor schaltet das Sucherbild von dem Monitor auf den elektronischen Sucher (EVF) um, sobald sich der Fotograf nähert. Der EVF zeigt das Bild in den Farben und der Helligkeit des fertigen Fotos an.

Umfangreiche aber verständliche Bedienung

Die Bedienung der Samsung NX10 erfolgt größtenteils mit der rechten Hand. Nur zum manuellen Öffnen des integrierten Blitzlichts sowie zum Aufrufen des Menüs mit den Grundeinstellungen der Kamera muss die linke Hand das Objektiv loslassen. Sämtliche Tasten und Rädchen an der Kamera verfügen über deutliche Druckpunkte, sind für große Finger jedoch etwas zu klein geraten und ein wenig zu tief im Gehäuse versenkt.

Samsung NX10 im Test

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Samsung NX10 im Test - Systemkamera mit Wechselobjektiven.
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Systemkamera mit Wechselobjektiven.

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Samsung NX10 im Test - Eigenes, neuentwickeltes NX-Bajonett und ein CMOS-Sensor im APS-C-Format.
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Eigenes, neuentwickeltes NX-Bajonett und ein CMOS-Sensor im APS-C-Format.

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Samsung NX10 im Test - Drei Zoll großer AMOLED-Bildschirm.
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Drei Zoll großer AMOLED-Bildschirm.

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Samsung NX10 im Test - Als Speichermedium kommen SD- und SDHC-Karten zum Einsatz.
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Als Speichermedium kommen SD- und SDHC-Karten zum Einsatz.

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Samsung NX10 im Test - Stromanschluss, HDMI, Fernauslöser, kombinierter USB- und AV-Ausgang.
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Stromanschluss, HDMI, Fernauslöser, kombinierter USB- und AV-Ausgang.

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Samsung NX10 im Test - Ansicht von oben.
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Ansicht von oben.


Die Lichtempfindlichkeit oder den Weißabgleich kann der Fotograf direkt über einen Druck auf den Vier-Wege-Steuering aufrufen. Er erreicht sie und alle anderen Bildeinstellungen auch über das Bildschirmmenü, das nach einem Druck auf die Fn-Taste erscheint. In ihm lassen sich auch Größe und Qualität der Fotos sowie die Blitzart, der Autofokus-Bereich, der Farbraum und die Betriebsart des Bildstabilisators einstellen.

Forum

Im Forum diskutierenBeiträgeinsgesamt 1 Beitrag

Wo ist bitteschön der Fernauslöser ??? Bitte kein Drahtauslöser..... Wo finde ich den ? Egal ob für die EX 1 oder die NX 10, aber bitte einen Fernauslöser..!!!

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Samsung | 04/2010
Vorteile
  • HDMI-Ausgang
  • Großes 3 Zoll AMOLED-Display (614.000 Punkte Auflösung)
  • optische Bildstabilisation (im Objektiv).
Nachteile
  • Größer als seine direkten Konkurrenten.
  • Suchernähesensor wird zufällig ausgelöst, wird nicht von jemandem ausgelöst, der eine Brille trägt - sollte definitiv bearbeitet werden
  • Niedrige Auflösung beim Live-View-Bild.