Was die Geräte können und wie viel sie kosten

Übersicht: Die interessantesten Tablet-PCs 2010

Seit dem 27. Januar 2010 ist es amtlich: Die Tablets kommen. Als Apple-CEO Steve Jobs die Bühne in Kalifornien betrat, um das neueste Werk seiner Firma zu präsentieren, schauten Tausende zu um zu sehen, was die Zukunft bringt: Den neuen Tablet-PC namens iPad. Eine Innovation, die die vermeintliche Lücke zwischen Smartphones und Netbooks schließen soll.

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OpenTablet 7 - Das sieben Zoll Tablet soll rund 500 Gramm wiegen und ist damit leichter als das iPad.
Das sieben Zoll Tablet soll rund 500 Gramm wiegen und ist damit leichter als das iPad.
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Doch dem Event in San Francisco folgten nicht nur Apple-Anhänger oder die Presse, in der Hoffnung das Gerät des Jahres zu Gesicht zu bekommen. Auch viele Hersteller waren gespannt, was Jobs nach jahrelanger Entwicklung vorstellen würde und womit er den Markt einmal mehr aufwirbeln möchte. Denn spätestens seit dem iPhone gilt - das was Apple unters Volk bringt, hat Zukunft auf dem Elektronikmarkt. Doch dieses Mal wollten Firmen wie Microsoft oder Hewlett-Packard nicht nur hinterherlaufen. In Kooperation hatte man nur wenige Tage zuvor auf der Elektronikmesse CES in Las Vegas das HP Slate vorgestellt, ein Gerät mit iPad-ähnlicher Ausstattung.

Und so führt letztendlich der angestrebte Boom dieser neuen Produktkategorie dazu, dass zahlreiche andere Hersteller frühzeitig nachziehen um etwas vom Tablet-Kuchen abzubekommen. Für 2010 sind rund 50 neue Modelle verschiedenster Firmen angekündigt. Allesamt mit dem Ziel, das iPad in seiner frühzeitigen Führungsrolle zu stürzen. Netzwelt zeigt in dieser stets aktualisierten Übersicht, welche Geräte Sie schon heute in die engere Auswahl nehmen können und auf welches Tablet sich das Warten lohnt.

Inhalt

Bereits erhältlich

In den Startlöchern

Weiterer Nachschub aus Asien

Ankündigungen und Gerüchte

Fazit

Bereits erhältlich

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Apple: iPad

Apple präsentiert das iPad als ein "magisches und revolutionäres" Gerät zu einem "unglaublichen Preis". Das iPad bietet verteilt auf rund 700 Gramm Gewicht alle Verbindungsstandards wie WLAN 802.11 a/b/g/n, optionales 3G-Modem und GPS. Weiterhin soll das Gerät nach Herstellerangaben über eine Akkulaufzeit von bis zu zehn Stunden im Dauerbetrieb verfügen. Was fehlt, ist die Unterstützung von Flash-Inhalten, eine Kamera und USB-Anschlüsse. Seit Anfang April ist das Tablet auf dem amerikanischem Markt und wurde in der erste Woche bereits fast eine halbe Million mal verkauft. Der deutsche Verkaufsstart wird Ende April mit der 3G-Variante des Apple iPad beginnen.

Apple iPad

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Archos 5 Internet Tablet

Das französische Unternehmen Archos ist hierzulande für seine Multimedia- und MP3-Player bekannt. Mit dem Archos 5 Internet Tablet bietet der Hersteller dem Kunden ein handliches Gerät an, dass neben Audio- und Video-Player auch diverse Zusatzfunktionen bietet. WLAN (802.11 b/g/n), USB 2.0 und Bluetooth gehören zur Standardausrüstung. Der Speicher umfasst bis zu 500 Gigabyte und lässt sich mittels Micro-SD nochmals erweitern. Im reinen Audiobetrieb soll der Archos 5 bis zu 22 Stunden, in der Videowiedergabe bis zu sieben Stunden ohne Steckdose auskommen. Der Multimedia-Player lässt sich als Navigationsgerät nutzen und bietet weiterhin die Möglichkeit, das Betriebssystem nach eigenen Wünschen zu verändern. Das Archos 5 Internet Tablet ist ab rund 200 Euro zu bekommen.

>>> Kurztest: Archos 5 Internet Tablet

Archos 5 Internet Tablet 2010

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Archos 9 PCtablet

Ein weiterer Vertreter des französischen Herstellers stellt der Archos 9 PCtablet dar, welcher im Grunde mit der Hardware eines Netbooks ausgestattet ist. Der Atom Prozessor taktet mit 1,1 Gigahertz und verfügt über einen Gigabyte Arbeitsspeicher. Zur weiteren Ausstattung gehören ein Standfuss, eine 1.3 Megapixel Webcam, sowie der Fernseh-Empfang über DVB-T. Das 800 Gramm schwere Gerät kommt nach Herstellerangaben auf rund fünf Stunden Akkulaufzeit und wird aus Kostengründen leider nur mit der Windows 7 Starter Edition ausgeliefert. Der Archos 9 PCtablet ist für 475 Euro käuflich zu erwerben.

Archos 9 PCtablet

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Fusion Garage: JooJoo/Crunchpad

Das JooJoo alias Crunchpad kursiert schon seit Monaten im Internet und vor kurzem bestätigt die Geschäftsführung aus Singapur, dass die Produktion nun voll angelaufen ist. Um die Verfügbarkeit und eine Lieferzeit von acht bis zehn Wochen zu gewährleisten, hat man sich mit dem taiwanischen Elektronikausrüster CSL zusammengetan. Weiterhin ist nun klar, dass Fusion Garage den Ausbau eines Web App Stores plant. Das JooJoo-Tablet verfügt über ein zwölf Zoll großes Multitouch-Display mit einer Auflösung von 1.366 x 768 Pixeln. Zusätzlich sind eine 1,3 Megapixel Webcam sowie Mikrofon- und Kopfhörer-Eingang vorhanden. Das Tablet soll nach Herstellerangaben fünf Stunden Internetnutzung erlauben, bis es wieder an die Ladestation muss. Konzeptionell ist das Gerät ausschließlich zum Internetsurfen gedacht. Auf dem amerikanischen Markt ist das Tablet bereits für 499 Dollar zu bekommen. Wann und ob es in Europa erscheinen wird ist nach derzeitigem Stand und eher mäßigen Verkaufszahlen in Amerika noch vollkommen unklar.

>>> Produktvorstellung: JooJoo mit Video

Fusion Garage: JooJoo/Crunchpad

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Samsung: Q1 Ultra-Pro 800 Bartez

Seit Anfang 2009 bietet Samsung den handlichen Q1 Ultra-Pro für den stolzen Preis von rund 1.200 Euro an. Streng genommen ist der kleine Rechner kein Tablet, sondern ein Ultra Mobile PC (UMPC). Das Gerät arbeitet mit einem Intel Atom A110 Prozessor im 0,8 Gigahertz Takt. Zur weiteren Ausstattung gehören unter anderem 60 Gigabyte Festplattenspeicher, USB 2.0, 1.3 Megapixel Webcam, Bluetooth und Wireless Nezworking mit dem Standard 802.11b/g. Das Q1 wird mit Windows XP ausgeliefert und soll nach Herstellerangaben eine Laufzeit von rund fünf Stunden erreichen.

Samsung Q1 Ultra-Pro

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Shenzhen: P88

In China bietet bereits seit mehreren Monaten der Hersteller Shenzhen Great Loong Brother Industrial das P88 an. In Deutschland war das Gerät im August 2009 auf der Internationalen Funkausstellung in Berlin (IFA) zu sehen. Das P88 hat einen Intel Atom Prozessor mit 1,6 Gigahertz Takt und einen ein Gigabyte großen Arbeitsspeicher verbaut. Trotz des hohen Gewichtes von rund einem Kilogramm schafft das chinesische Tablet nur 1,5 Stunden Laufzeit mit einer Akkuladung. Zu den weiteren Produktmerkmalen gehören unter anderem eine 1,3 Megapixel Kamera, die Unterstützung von Mulittouch, Kartenleser und mehrere USB-Anschlüsse. Pikante Nebeninformationen zum P88 ist, dass der Hersteller wohl rechtlich gegen Apple vorgehen will, sollte das iPad auf dem chinesischen Markt etabliert werden. Das liegt nicht zuletzt an der fast identischen Optik beider Geräte. Den 10,2 Zoll großen Tablet bekommen Sie bei diversen Internetanbietern zu einem Preis von rund 370 Dollar.

ExoPC: Slate

Die kanadische Firma ExoPC möchte mit dem Slate auf Basis der Intel Atom Prozessors punkten. Das Gerät startet mit Windows 7 und bietet ein 8,9 Zoll großes Display. Zu einem iPad-ähnlichen Preis von 599 Dollar stehen vier Stunden Laufzeit und 32 Gigabyte SSD-Festplattenspeicher zu Verfügung. Auf der in der Box Links zum Artikel verlinkten Seite des Herstellers können Interessierte eine anschauliche Tabelle der Produktmerkmale von iPad, Archos 9 und Slate im Vergleich sehen. Der ExoPC Slate kann seit geraumer Zeit über diverse Internetshops erworben werden.

ExoPC Slate

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Haleron: Swordfish iLet

Mit dem iLet möchte der kolumbianische PC-Anbieter Haleron für Aufsehen sorgen. Die Geräte stehen in den Größen sieben und zehn Zoll zur Verfügung und kosten, je nach Ausstattung, zwischen 199 und 699 Dollar. Das iLet Swordfish bietet einen Prozessor mit 1,66 Gigahertz und einen Gigabyte an Arbeitsspeicher. Optional kann dieser auf bis zu zwei Gigabyte RAM erhöht werden. Zu den weiteren Ausstattungsmerkmalen zählen unter anderem UMTS, 1.3-Megepixel-Webkamera, drei USB-Anschlüsse und ein 4-in-1-Kartenleser. Die Akkulaufzeit soll laut Haleron 5,5 Stunden im Betrieb erlauben, mittels optionalem 6-Zellen-Akku sollen sogar bis zu zehn Stunden möglich sein.

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