Das Notebook als mobile Workstation
Neues Hochleistungs-Notebook: Dell Precision M4500
Sie sind schneller als viele Desktop-Rechner und auf jeden Fall teurer: die Workstation-Notebooks von Herstellern wie Dell, HP oder Lenovo. Jetzt bringt Dell mit dem Precision M4500 sein neuestes Hochleistungs-Notebook auf den Markt.

Die Precision M4500 ist laut Dell "die einzige mobile Workstation mit Intel Core i7 Extreme Edition und der Grafikkarte Nvidia Quadro FX 1800M GPU". Das Gerät ist für Profianwender gedacht, die mit sehr grafik- und rechenintensiven Programmen arbeiten. Beispielsweise mit 3D-Animation, Computer Aided Design (CAD) oder Anwendungen aus Wissenschaft und Forschung.
Als Prozessor setzt Dell auf schnelle Intel-Chips. Der Anwender wählt zwischen dem Core i7-920XM Quad Core Extreme Edition, dem Core i7 oder dem Core i5. Privatanwender, die das Gerät wegen der schnellen Intel-Chips als Gaming-Notebook ansehen, sind beim Precision M4500 aber an der falschen Adresse. Die Grafikkarte ist eher auf Anwendungen wie CAD optimiert und nicht auf aktuelle 3D-Spiele.
Wichtig für Businessanwender: Diverse Sicherheitsfeatures wie Fingerabdruck-Scanner, Smartcard-Reader oder eine hardwarebasierte Sicherheitslösung, die die Speicherung von Passwörtern oder biometrischen Daten in der Firmware erlaubt, schützen vertrauliche Firmendaten unterwegs vor unbefugtem Zugriff.

Die wichtigsten technischen Daten
- Grafik: Nvidia Quadro FX 1800M oder Quadro FX 880M mit 1 GB Grafikspeicher (optional)
- Display: 39,6 cm (15,6 Zoll), HD + sRGB LED mit 100 Prozent Farbraum (optional)
- 3-Megapixel-Kamera (optional)
- Multitouch-Bedienfeld
- Gewicht: ab 2,7 kg
Die mobile Workstation gehört zur Produktfamilie von Dells Latitude-E-Serie und ist daher auch zum Latitude-Zubehör kompatibel. Der Anwender kann also Port-Replikatoren, Notebook- und Monitorständer sowie externe Speichermodule einsetzen.

Preise für die M4500 nennt Dell noch nicht. Doch Leistung hat ihren Preis. In der Basisausstattung dürften aber mehr als 1.500 Euro fällig sein. So kostet das M6500 - ebenfalls mit Core i7-Chip - in der einfachsten Konfiguration 1.499 Euro. Für die schnellste Variante mit Intel Core i7 Extreme Edition könnten dann mehr als 2.000 Euro fällig werden.
In dieser Preisklasse bewegen sich auch die entsprechenden Notebooks der Mitbewerber. So sind die ebenfalls als mobile Workstation vermarkteten HP Elitebooks 8730w/8540w/8530w ab 1.700 Euro zu haben. Die Rechner von Lenovos leistungsstarker Thinkpad W-Serie kosten mindestens 1.800 Euro.
Dell Precision M4500
Mit dem Precision M4500 stößt Dell in neue Leistungsdimensionen vor. Konsequent kommen nur Komponenten der höchsten Güte zum Einsatz. Ausgestattet mit einem Intel Core i7 Extreme Edition erledigt diese mobile Workstation selbst anspruchsvollste Aufgaben in einem atemberaubenden Tempo. Als Grafikchip setzt Dell beim Precision M4500 eine Nvidia Quadro FX 1800M ein.


Sagen Sie Ihre Meinung!