Neuseeländerin versteigert zwei Flaschen mit unruhigen Seelen

Online-Auktion: 1.450 Euro für nervige Geister

Online-Auktion: 1.450 Euro für nervige Geister Ausgespukt: Eine Frau in Neuseeland hat über das Online-Portal TradeMe erfolgreich zwei angebliche Flaschengeister versteigert. Für einen stolzen Preis von rund 1.450 Euro ist sie ihre Hausbewohner losgeworden. Die ruhelosen Seelen wurden bereits identifiziert.

Die Seelen von Les Graham, der in den 1920ern Jahren ihr Haus bewohnte, und von einem enorm nervigen Mädchen, dessen Herkunft nicht bekannt ist: Dies sei nach Angaben von Avie Woodbury der Inhalt der zwei blauen Fläschchen, die sie erfolgreich über die Plattform TradeMe versteigerte. Für stolze 2.830 Neuseeländische Dollar hat die Frau aus Christchurch dem Spuk in ihrem Haus ein Ende bereitet.

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Esoterik, Exorzismus und Medienrummel

Zumindest einer der Geister hätte über eine spiritistischen Sitzung mit einem Ouija-Brett, die Woodbury und ihr Ehemann abhielten, Zugang zu ihrem Haus gefunden. Der Spuk nahm laut Angaben Woodburys in einer neuseeländischen Zeitung kein Ende. "Ich bin total ausgeflippt", sagt die Neuseeländerin. Fußspuren, kalte Berührungen im Nacken und aus dem Nichts eingeschaltete Geräte, seltsame Ereignisse, die selbst dem Wachhund des Ehepaares Angst gemacht hätten.

Am 15. Juli 2009 rief Woodbury einen Exorzisten, der nach ihren Angaben die Seelen mit Hilfe von geweihtem Wasser in einen Schlaf versetzte und in Flaschen einfing. Aus Furcht vor einem erneuten Spuk startete Woodbury die Versteigerung der Fläschchen im Internet. Die Auktion erhielt eine ungeahnte Medienaufmerksamkeit, unter anderem wegen der vielen Gebote, darunter viele Spaß-Mitbieter. Über 200.000 Mal wurde das Angebot aufgerufen. Die zwei Fläschchen wurden schließlich für umgerechnet rund 1.450 Euro an einen neuseeländischen Hersteller für Raucherentwöhnungsprodukte versteigert.

Avie Woodbury möchte das Geld nach Angaben der neuseeländischen Presse nutzen, um erstens die offene Rechnung des Exorzisten zu begleichen und zweitens, um der Tierschutzorganisation SPCA eine Summe zu spenden. Dies sei ganz im Sinne ihres psychotischen Hundes.

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