Tick, Tack, Ring - wie sich das Watchphone GT S9110 im Alltag schlägt
Ausgereift: Handy-Uhr Samsung S9110 im Test
Wer die Handy-Uhr Samsung GT-S9110 am Handgelenk trägt, kommt schnell ins Gespräch. Interessierte sollten sich auf Kommentare wie "Damit kann man wirklich telefonieren?" oder aber auch "Hast du das wirklich nötig?" gefasst machen. Dabei ist Samsungs Handy-Uhr im Alltag höchstens ein wenig klobig, aber alles andere als unpraktisch.
Inhaltsverzeichnis
Es ist genau wie damals, in den Anfängen des Handy-Booms. Bevor das Mobiltelefon seinen weltweiten Siegeszug beginnen konnte, fristete es ein trauriges Dasein in den Hosentaschen der Yuppies und Banker. Wer als Normalsterblicher, etwa in einem Restaurant, sein Handy zückte, wurde mit verächtlichen Blicken bedacht. Ganz so ergeht es dem Träger einer Handy-Uhr nicht, aber auch er muss sich auf viele Fragen Neugieriger gefasst machen. Spätestens dann, wenn er im besten James-Bond-Stil anfängt, sich angeregt mit seinem Handgelenk zu unterhalten.
Mit dem Modell GT-S9110 stellt Samsung eine der ersten Handy-Uhren für den Massenmarkt vor. Im Prinzip handelt es sich um ein gewöhnliches Handy, wenn auch um ein besonders kompaktes. Mit der Handy-Uhr von Samsung kann man Kurzmitteilungen schreiben, Notizen verfassen und sogar im Internet surfen. Die Bedienung erfolgt fast ausschließlich über einen berührungsempfindlichen Bildschirm.
Sieht aus wie eine normale Armbanduhr, klingelt und vibriert aber, wenn ein Anruf eingeht: Samsung S9110 Watchphone.
Die Handy-Uhr ist 3,9 x 5,9 x 1,2 Zentimeter groß und wiegt 110 Gramm. Damit ist sie nicht schwerer als ein vergleichbarer Chronograph. In die starr abgewinkelten Armband-Enden integriert Samsung Mikrofon und Lautsprecher. Vor allem bei Menschen mit dünneren Armen wird es vorkommen, dass das Gehäuse leicht vom Handgelenk absteht, obwohl das Armband dank sechs Befestigungslöcher straff sitzt. Der Uhren-Korpus besteht aus kühlem Metall, das Armband aus weichem Leder.
An der Verarbeitung der mindestens 450 Euro teuren Handy-Uhr gibt es nicht das Geringste auszusetzen. Das Display besteht aus gehärtetem Glas und erwies sich im Testzeitraum von mehr als zwei Wochen als unempfindlich gegenüber Kratzern. Lediglich drei Tasten finden sich an der rechten Gehäuse-Flanke, allesamt verfügen über einen klar definierten Druckpunkt. Die restliche Steuerung erfolgt über den Touchscreen mit einer Diagonalen von 1,76 Zoll. Dies entspricht umgerechnet 4,32 Zentimetern.
Ausstattung
Als Dual-Band-Handy ist das Uhrenhandy in vielen Ländern der Welt einsetzbar. Schnelle Standards zur Datenübertragung wie HSPA oder auch WLAN fehlen, werden im Alltag aber auch nicht vermisst. Für kurze Ausflüge ins Internet steht lediglich eine langsame GPRS-Verbindung zur Verfügung.
Samsung Watchphone S9110
Das Watchphone S9110 von Samsung ist eine der ersten kommerziell erhältlichen Uhren-Handys. In Online-Preisvergleichen wird sie nicht unter 450 Euro geführt.
Im Prinzip handelt es sich beim S9110 um ein ganz normales Handy mit Touchscreen - nur das das Gehäuse wesentlich kompakter ist.
Seitlich befindet sich der Stromanschluss. Speicherkarten akzeptiert das Uhren-Handy nicht.
Die Rückseite besteht aus kühlem Metall, das Armband aus feinem Leder: An der Verarbeitung gibt es nicht das Geringste auszusetzen.
Vollständiger Lieferumfang: Bluetooth-Headset und Stereo-Ohrhöhrer gehören mit zum Paket.
Das Bluetooth-Headset mit der Bezeichnung WEP870 gehört zum Lieferumfang.
Entfernt man den Akku wird deutlich, wie klein das S9110 eigentlich ist.
Die Steuerung erfolgt fast ausschließlich über den berührungsempfindlichen Bildschirm.
Für die Bedienung reichen die nackten Finger - ein Bedienstift ist nicht erforderlich.
Auch der Internet-Zugang ist möglich, funktionierte im Test aber nicht immer reibungslos.
Das integrierte Bluetooth-Modul hingegen ist essentiell: Über diesen Funkstandard nimmt Samsungs Watchphone S9110 Verbindung zum im Lieferumfang enthaltenen Headset mit der Bezeichung WEP750 auf. Denn nicht in allen Situationen ist es angebracht, über den im Armband integrierten Lautsprecher zu telefonieren. Leider unterscheiden sich der Stromanschluss der Handy-Uhr und der des Headsets in ihrer Größe. Die Folge: Samsung legt gleich zwei verschiedene Netzteile ins Paket, die auf Reisen beide in den Koffer müssen.

Ich laufe schon über ein Jahr mit einer Handyuhr von IWIT herum. Immerhin hat es Samsung endlich geschafft auch auf den Zug zu springen. Allerdings ist das kein Aufsehen wert, ein Modell auf den Markt...
Zitat: Wozu schreibe ich überhaupt meine Beiträge, wenn sie anscheinend keiner zur Kenntnis nimmt? :confused: Hi Sanstorm, Wieso nimmt die keiner zur...
Zitat: 17.03.2010, 04:18 Uhr Quelle: Samsung [/*] Akku...
Zitat: Wie sieht es denn mit der Akkulaufzeit aus? Hi Tester, das ist immer schwierig hier einen Wert anzugeben mit dem alle Nutzer etwas anfangen können. Als...
Zitat: Wie sieht es denn mit der Akkulaufzeit aus? Quelle: Samsung