Niedrigere Druckkosten für mittleres und hohes Druckaufkommen

LED statt Laser: Neue Drucker-Modelle von Oki

Außergewöhnlich günstige Betriebskosten sollen die neuen Abteilungsdrucker aus Okis Executive Series, ES6410dn und ES7411dn, aufweisen. Als Grund für die niedrigen Seitenpreise nennt der Hersteller den "ergiebigen Toner und die langlebige Bildtrommel". Allerdings macht Oki keine genaueren Angaben zu den tatsächlichen Seitenpreisen. Auch die Gerätepreise nennt das Unternehmen noch nicht.

OKI LED-Drucker
LED statt Laser: Die LED-Belichtungseinheit in Oki-Druckern soll bessere Bildqualität und präzisere Belichtung bieten. (Bild: Oki)

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Maximal vier Papierzuführungen
  2. 2LED-Druck als Alternative zu Laser
  3. 3So funktionieren LED-Drucker

Die Geräte sind als Farb-Netzwerkdrucker für Arbeitsgruppen von bis zu zehn Personen gedacht. Das kleinere Modell, der ES6410dn ist für Anwender mit mittlerem Druckaufkommen ausgelegt. Der ES7411dn ist dagegen für größeres Druckvolumen gebaut. Bei entsprechender Auslastung sollen die Seitenpreise auch noch mal günstiger sein als beim ES6410dn. Im "Deep-Sleep-Modus" verbrauchen die Geräte nur 1,2 Watt.

Maximal vier Papierzuführungen

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Pro Minute drucken beide Geräte bis zu 34 Farb- und 36 Schwarz-Weiss-Seiten. Die Drucker vertragen Papierstärken bis zu 250 Gramm pro Quadratmeter. Damit lässt sich auch kartoniertes Papier, etwa bei Visitenkarten, bedrucken. Zusätzlich zu den vorhandenen zwei Papierzuführungen nehmen die Geräte bis zu zwei Papierkassetten auf. So kann der Anwender die Okis mit maximal 1.460 (ES6410dn) beziehungsweise 1.690 Blatt (ES7411dn) aus vier Zuführungen füttern und muss das Papier nicht so häufig wechseln.

Für erweiterte Sicherheitsfunktionen gibt es optional eine SDHC-Karte mit 16 Gigabyte. Sie enthält Tools, mit denen sich vertrauliche Daten beim Ausdruck besser schützen lassen.

LED-Druck als Alternative zu Laser

Oki ist einer der Pioniere des LED-Drucks. Andere Hersteller haben sich bei LED-Druck zurückgehalten, weil viele Kunden sich lieber auf den bewährten Laserdruck verlassen. Hersteller wie HP oder Canon setzen daher auf die Optimierung der Lasergeräte. So war die LED-Technik bis vor Kurzem eine Spezialität von Oki. Erst seit September 2009 bietet auch Brother eigene LED-Geräte an.

So funktionieren LED-Drucker

Im Prinzip funktionieren LED-Drucker auch nicht anders als Laserdrucker. Eine lichtempfindliche Trommel wird über eine Belichtungseinheit mit dem jeweiligen Bild oder Text belichtet und magnetisch aufgeladen. Durch ihre Drehung bewegt sich die Trommel am Toner vorbei und zieht an den belichteten Stellen Tonerpartikel an. Dann überträgt sie den Toner auf das Papier, der dort mittels Hitze fixiert wird. Der Unterschied zum Laserdrucker: Oki verwendet keine Laser sondern Leuchtdioden als Belichtungseinheit. Diese besteht aus einer Zeile mit tausenden Leuchtdioden, die das Licht durch Fokussierlinsen direkt auf die Oberfläche der Bildtrommel schicken.

OKI LED-Druckerleiste
Die Belichtungseinheit besteht aus einer Zeile mit tausenden Leuchtdioden, die das Licht durch Fokussierlinsen direkt auf die Oberfläche der Bildtrommel schicken. (Bild: Oki)

Laut Oki bietet die LED-Technik bessere Bildqualität und kleinere Punktgrößen, da die Fokussierlinsen das Licht direkt auf die Bildtrommeln werfen und keine Umlenkspiegel oder zusätzlichen Linsen wie beim Laserdrucker benötigen.

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