Datenmissbrauch, Sabotage, Manipulation

Schwere Vorwürfe: Facebook-Gründer Zuckerberg unter Verdacht

Schwere Vorwürfe: Facebook-Gründer Zuckerberg unter Verdacht Datenmissbrauch, Sabotage und Manipulation: Facebook-Gründer Mark Zuckerberg soll so Einiges unternommen haben, um seine Konkurrenz in Harvard in Zaum zu halten. Gerichtsverfahren wurden in der Vergangenheit eingestellt. Ein Magazin bringt nun neue Anhaltspunkte in den Fall.

Mit nur 24 Jahren ist Facebook-Gründer Mark Zuckerberg bereits der reichste Selfmade-Milliardär der Welt. Sein Soziales Netzwerk ist weltweit bekannt und beliebt. Jetzt allerdings werfen Recherche-Ergebnisse der US-Website Business Insider dunkle Schatten auf den Facebook-Gründer. Insider wirbeln alte Vorwürfe des Ideenklaus wieder auf und erweitern diese um Datenmissbrauch- und Sabotage-Anschuldigungen gegen den jungen Unternehmer.

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Lästige Konkurrenz unschädlich machen

Zuckerberg habe nach Angaben des Business Insider, der sich auf anonyme Quellen stützt, nicht nur die Idee sowie die Codes von drei seiner ehemaligen Kommilitonen aus Harvard gestohlen, sondern diese auch gezielt manipuliert. Gleich drei Vorwürfe erhebt die Website gegen Zuckerberg. Er habe auf Anfrage seinen Mitstudenten geholfen, ihr Projekt zu bauen und diese so lange hingehalten, bis sein eigenes Netzwerk onlinetauglich gewesen sei.

Es wurden bereits einige Gerichtsverfahren aus Mangel an Beweisen der Kommilitonen eingestellt. Nicholas Carlson, Autor des Business Insider, glaubt einige Indizien gegen Zuckerberg in der Hand zu halten. "Die armen Irren haben den Falschen gefragt, ihre Datingseite zu bauen. Ich werde sie aufhalten, sodass sie nicht vor meiner Idee fertig ist", zitiert Carlson aus einer Instant Message Zuckerbergs aus dem Jahre 2003 an einen Freund nach Angaben des Magazins Zeit Online.

Datenmissbrauch und Manipulation

Darüber hinaus soll der Facebook-Gründer die Konkurrenzseite ConnectU unschädlich gemacht haben, indem er sich Zugang zu den Profildaten des Gründertrios verschaffte. 20 Accounts solle er gelöscht und unkenntlich gemacht haben, um das Netzwerk kleinzuhalten. In einer dritten Anschuldigung habe sich Zuckerberg laut Carlson Zugang zu Posteingängen von Autoren der Campuszeitung Harvard Crimson verschafft. Diese gingen bereits 2004 den Diebstahlvorwürfen gegen Zuckerberg nach. So habe er mitlesen können, was sie über ihn und sein Netzwerk veröffentlichen wollten.

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