Formatkönig für die Medienwiedergabe
Freeware-Media-Player: VLC media player
Der kostenlose "VLC media player" gibt eine Vielzahl von Audio- und Videoformaten wieder. Unter der unscheinbaren und leicht zu bedienenden Oberfläche beherbergt die Freeware nahezu alle gängigen, und auch viele weniger verbreitete Codecs. Die Software gibt zudem DVDs und Internetstreams wieder.

Inhaltsverzeichnis
- 1Installation und Programmstart
- 2Formatkönig mit Wiedergabeeinstellungen
- 3Problemlose DVD-Wiedergabe
- 4Internetstreams wiedergeben
- 5Fazit: Immer noch ganz vorne
Die Weiterentwicklung des "VideoLAN Client" erfreut sich seit Jahren großer Beliebtheit, wenn Anwender nach einer Alternative zum Windows Media Player suchen. Die Software spielt so gut wie alle Mediendateien ab, mit der der Nutzer sie "füttert". Dazu zählen auch Internetstreams oder HD-Material . VLC arbeitet unter den Betriebssystemen Windows 2000 bis 7, Mac OS X und Linux.
Installation und Programmstart
Die VLC-Installationsdatei beansprucht 17,6 Megabyte Festplattenspeicher, das Programm selbst circa 75 Megabyte. Während der Installation wählt der Anwender die Programmsprache und die mit dem Player in Zukunft verknüpften Formate. Das kleine Programmfenster zeigt nur eine Menüleiste, eine Zeitleiste und die wichtigsten Schaltflächen wie zum Starten und Stoppen der Wiedergabe oder zum Anpassen der Lautstärke.
Formatkönig mit Wiedergabeeinstellungen
VLC gibt direkt nach der Installation eine große Menge von Audio- und Videoformaten wieder, ohne das der Anwender weitere Codecs installieren muss. Egal ob MP3-, FLAC- oder AAC-Lied, AVI-, MOV-, FLV- oder Blu-ray-Film, der Player spielt die Datei ab. Der Wechsel zwischen Audio- und Videodateien funktioniert reibungslos. Am unteren rechten Rand des Programmfensters verändert der Anwender die Lautstärke und die Abspielgeschwindigkeit. Über die Schaltfläche "Erweiterte Funktionen anzeigen" bietet das Programm Regler zum Ändern der Audio- und Videoeinstellungen.
Problemlose DVD-Wiedergabe
Der VLC-Player hat auch mit der Wiedergabe von DVDs keinerlei Probleme. Die Software unterstützt Untertitel und macht das Navigieren im Film dank Menü-, Spul- und Kapitelschaltflächen leicht, ganz wie vom handelsüblichen DVD-Player gewohnt. Im DVD-Hauptmenü reagiert das VLC-Programmfenster auch auf Klicks auf die eigenen Schaltflächen der Silberscheibe.

Internetstreams wiedergeben
VLC gibt auch Internetvideos wieder. Dazu kopiert der Anwender beispielsweise die Adresse eines YouTube-Videos und fügt diese nach Klicks auf "Medien" > "URL aus Zwischenablage öffnen" > "OK" in die Freeware ein. Erlaubt der Anbieter des Videos das Aufnehmen des Streams ausdrücklich, übernimmt VLC auch diese Funktion. Allerdings erfordert das Aufnehmen das genau Prüfen der jeweiligen Urheber- und Verwendungsrechte durch den Nutzer.
Fazit: Immer noch ganz vorne
Obwohl der "VLC media player" nicht mehr ganz so schlank daher kommt wie noch vor einigen Jahren: Die Freeware bietet alles, was der Mediennutzer benötigt. Die vielen integrierten Codecs geben so gut wie alle Formate wieder und ersparen so den Einsatz mehrerer Media-Player.
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Das unscheinbare Programmfenster stellt sämtliche benötigten Schaltflächen für die komfortable Bedienung bereit. Erfahrenen Nutzern bietet die Software weitere Funktionen wie das Abspielen und Speichern von Internetstreams.

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