Kostenloser Screenrecorder mit großem Funktionsumfang im Test

Jing: Videoanleitungen auf hohem Niveau

Jing: Videoanleitungen auf hohem Niveau Jing ist ein Freeware-Programm um Bildschirmaktivitäten aufzuzeichnen. Das leistungsfähige Programm ist vom namhaften Hersteller TechSmith entwickelt, der für Screenrecording-Lösungen auf hohem Niveau, wie Camtasia Studio und Snagit, bekannt ist. Mit Jing erstellt der Anwender einzelne Bildschirmfotos, sogenannte Screenshots, oder komplette Videos, die er nach der Aufzeichnung direkt in das Internet hochlädt.

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Systemanforderungen
  2. 2Zwangsregistrierung
  3. 3Programmoberfläche
  4. 4Einzelbilder aufnehmen
  5. 5Videos aufzeichnen
  6. 6Ton aufzeichnen
  7. 7Fazit

Systemanforderungen

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Auf der Herstellerseite finden sich lediglich die Systemanforderungen für die Kaufversion Jing Pro. Ein wichtiger Unterschied gegenüber der Freeware ist, dass die Kaufversion die Videos auch als MPEG4 Datei speichert. Die Angaben dienen zur groben Orientierung. Das Programm ist für die Betriebssysteme Windows XP, Vista und Windows 7, sowie für Mac OS X 10.4.11 oder höher erhältlich. Windows-PCs benötigen mindestens einen Pentium 4 Prozessor mit drei Gigahertz und ein Gigabyte Arbeitsspeicher. Für Apple gilt eine Intel Core 2 Duo Prozessor mit zwei Gigahertz und zwei Gigabyte Arbeitsspeicher. Die Dateigröße der Freeware beträgt 14,4 Megabyte.

Zwangsregistrierung

Beim ersten Programmstart ist der Anwender gezwungen ein Benutzerkonto für den Dienst Screencast.com, ein Onlineservice von Techsmith, zu erstellen. Anzugeben sind lediglich eine gültige E-Mail-Adresse, Benutzername und ein Passwort. Über Screencast.com speichert der Nutzer Daten bis zu zwei Gigabyte online und stellt seine Inhalte über einen Link für ausgewählte Personen zur Verfügung.


Die minimalistische Programmoberfläche von Jing
Die minimalistische Programmoberfläche von Jing(Klick vergrößert)

Programmoberfläche

Die Programmoberfläche ist sehr ungewöhnlich. Bei Programmstart poppt eine große Sonne auf, die, immer kleiner werdend, nach und nach an den oberen Bildschirmrand rutscht. Danach ist sie als matter Halbkreis zu sehen, der bei einer Mausbewegung über die Schaltfläche drei Strahlen öffnet. Der erste Strahl ist für die Aufnahmefunktion gedacht, gekennzeichnet durch ein Kreuz. Der zweite Sonnenstrahl zeigt ein Polaroidsymbol und öffnet die letzen Aufnahmen. Der dritte Strahl schließlich, gekennzeichnet durch ein Zahnrad, öffnet die Programmeinstellungen. Die Position der Schalfläche ändert der Nutzer mit gedrückter Maustaste. Sie kann an jede Position am Bildschimrrand verschoben werden.

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