Internet-Tablet mit Android-Betriebssystem

Im Kurztest: Archos 7 Home Tablet auf der CeBIT

Der französische Hersteller Archos produziert längst nicht mehr ausschließlich MP3-Player. Das neuste Produkt, das Archos 7 Home Tablet, würde auch gar nicht in die Hosentasche passen. Vielmehr dient es dem entspannten Internetsurfen vom heimischen Sofa aus.

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Archos 7 Home Tablet
Angenehmer Sofa-Surfer zu einem erschwinglichen Preis: Archos 7 Home Tablet (Bild: netzwelt)
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Auf einem kleinen Stand im Business-Bereich der CeBIT in Hannover stellt Archos seine neusten Produkte aus. Das Archos 7 Home Tablet soll laut Hersteller die Brücke zwischen Smartphone und Dektop-PC schlagen. Es eignet sich dank WLAN-Modul und ausreichend großem Touchscreen für ausgedehnte Surf-Trips durch die Weiten des Internets. Als Betriebssystem kommt Google Android zum Einsatz. Dies ermöglicht das Nachladen kostenloser und kostenpflichtiger Programme aus dem Archos-eigenen "AppsLib-Store".

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Das wohl überzeugendste Argument für das schlanke Tablet liefert Archos nicht durch technische Glanzlichter sondern über den Preis: Wenn das Sieben-Zoll-Tablet im April auf den Markt kommt kostet es gerade einmal 149 Euro. In diesem Fall steckt ein Flashspeicher mit einer Kapazität von zwei Gigabyte im Gehäuse. Wer mehr Platz benötigt investiert 179 Euro und erhält das Tablet mit einem acht Gigabyte großen Speicher.

Bildschirm

Leider lagerten auf dem netzwelt zu Verfügung gestellten Vorführexemplar nur sehr wenige Medien, Videos waren überhaupt nicht dabei. Daher lässt sich über die Bewegtbild-Qualität keine Aussage treffen. Immerhin konnte netzwelt eine Internetverbindung auf dem Messeglände herstellen. Die Startseite baute sich zügig auf und auch das Blätten auf der netzwelt-Seite erledigte das Vorführgerät anstandslos und flüssig.

Archos 7 Home Tablet
Die Bedienung des Android-Tablets erfolgt ausschließlich über den berührungsempfindlichen Bildschirm. (Bild: netzwelt)

Die Anzeige hinterließ unter Messebedingungen dank einer hohen Helligkeit und ausreichendem Kontrast einen positiven Eindruck. Ein in das Gehäuse integrierter Standfuß ermöglicht das bequeme Aufstellen des Tablets auf einer ebenen Fläche. Auf der Vitrine oder dem Wohnzimmertisch wird das Home Tablet daher schnell zum digitalen Bilderrahmen. Laut Herstellerangaben beträgt die Akkulaufzeit sieben Stunden bei der Videowiedergabe. Im reinen MP3-Player-Modus sollen es laut Archos sogar über 40 Stunden sein.

Unter der schwarzen Verkleidung, die aus einem Materialmix aus Kunststoff und nicht näher bezeichnetem Metall besteht, werkelt ein ARM-9-Prozessor mit einer Taktrate von 600 Megahertz. Dies klingt in Zeiten, in denen Smartphones bereits die Ein-Gigahertz-Grenze durchbrechen nicht nach viel. Die Prozessor-Power reicht dem ersten Test nach zu urteilen aber völlig aus, um das Android-System auf Trab zu halten. Archos entschied sich nicht für die neuste Android-Version 2.1 - im Home-Tablet kommt die Android-Version 1.6 zum Einsatz.

Archos 7 Home Tablet
Dank des integrierten Standfußes wird das Archos-Tablet zum digitalen Fotorahmen. (Bild: netzwelt)

Ab Mai erhältlich: Archos 8 Home Tablet

Neben dem hier vorgestellten Sieben-Zoll-Tablet bietet Archos auch eine Version mit einem acht Zoll großen Touchscreen unter dem Namen Archos 8 Home Tablet an. Die beiden Modelle unterscheiden sich hauptsächlich durch ihre Bildschirmgrößen und den zu Verfügung stehenden Kapazitäten voneinander. Das Archos 8 Home Tablet wird es ab Mai ausschließlich mit vier Gigabyte Flashspeicher zum Preis von 149 Euro zu kaufen geben.

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