Barebone mit Nvidia ION2-Grafikchip

CeBIT 2010: Minirechner Zotac Zbox HD-ID11

CeBIT 2010: Minirechner Zotac Zbox HD-ID11 Grafikkartenspezialist Zotac präsentiert auf der CeBIT 2010 die zweite Version seines Nettops. Die Zotac Zbox HD-ID11 kommt jedoch nicht als Fertigrechner, sondern als Barebone auf den Markt - Größe des Arbeitsspeichers und der Festplatte lassen sich daher vom Kunden selbst bestimmen.

In den kleinen Rechner quetscht Zotac Intels neue Pine-Trail-Plattform mit NM10-Express-Chipsatz und Atom-Dualcore-Prozessor. Der D510 taktet mit 1,66 Gigahertz. Zotac wird den Rechner sowohl mit Nvidias ION2-Grafikchip als auch ohne anbieten. Da es sich um einen Barebone handelt, fallen die Preise mit 120 Euro beziehungsweise 180 Euro entsprechend moderat aus. Der ION-Grafikchip der zweiten Generation verfügt über 16 Prozessorkerne (ALUs). Da es sich beim ION2 um einen reinen Grafikchip handelt verfügt dieser zusätzlich über einen eigenen 512 Megabyte großen GDDR3-Speicher.

Zotac Zbox HD-ID11

Zotac Zbox HD-ID11: Der Rechner lässt sich individuell bestücken. (Foto: netzwelt)

Bei der günstigeren Version übernimmt die Aufgabe der Bildaufbereitung der im Prozessor integrierte Grafikchip Intel GMA 3150. Der ION2 bietet jedoch den entscheidenden Vorteil, Full-HD-Material flüssig darzustellen. Die Wahl nach der Größe des Arbeitsspeichers und der Festplatte überlässt Zotac dem Kunden. Durch das Lösen zweier Rändelschrauben lässt sich der Gehäuse-Unterboden lösen und der Nutzer erhält Zugang zu Arbeitsspeichers sowie Festplatte. Beim RAM muss es sich um DDR2-Notebookspeicher handeln und die Festplatte sollte im Format 2,5 Zoll gefertigt sein. Lediglich für ein optisches Laufwerk findet Zotac keinen Platz mehr.

Auch die zweite Version des Nettops verfügt über nahezu alle gängigen Schnittstellen. Je einmal vorhanden sind DVI-, eSata- und Gigabit-LAN-Anschluss sowie HDMI- und optischer S/PDIF-Ausgang. Die sechs USB-Ports verteilen sich rund um das Gehäuse - vier an der Rückseite und je einer an der Ober- und Vorderseite. Außerdem ist ein WLAN-Modul mit N-Standard verbaut. An der Vorderseite befindet sich ein Kartenleser.

Die Zotac Zbox HD-ID11 lässt sich auf drei verschiedene Arten aufstellen: liegend, stehend mit Standfuß oder mittels VESA-Halterung hinter dem Bildschirm. Auch die Wahl des Betriebssystem überlässt Zotac dem Kunden. Angaben zur Verfügbarkeit der Zbox machte der Hersteller bislang nicht.

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