Sparen trotz Tinte
Epson: Tinte statt Laser im Büro
Tintenstrahldrucker genießen bei IT-Managern keinen besonders guten Ruf. Sie gelten wegen der teuren Tintenkartuschen als unwirtschaftlich. Und die jedem Laserdrucker überlegene Bildqualität bei Fotos benötigt man in der Firma ohnehin sehr selten. Druckerhersteller wie HP versuchen, das schlechte Image zu korrigieren.

Unverdrossen bieten sie Drucker oder Multifunktionsgeräte mit Tintenstrahltechnik an und bewerben diese ausdrücklich mit den günstigen Seitenpreisen, die mindestens genauso niedrig seien wie die von klassischen Lasern.
So auch Epson mit seinen Business-Inkjet-Druckern B-510DN und B-310N. Epson verspricht hier "Farbausdrucke zu Schwarz-Weiß-Kosten". Die Geräte sind für Unternehmen gedacht, die oft auch Farbdruck benötigen. Beide verfügen wie in dieser Geräteklasse üblich über einen Netzwerkanschluss. So können mehrere Anwender einer Abteilung auf den Drucker zugreifen. Die Druckgeschwindigkeit beträgt im Entwurfsmodus jeweils maximal 37 Seiten pro Minute, egal, ob Farbe oder Schwarz-Weiß. Will man Ausdrucke in optimaler Qualität, dann geben die Epsons nur 19 Seiten pro Minute aus.
Im Lieferumfang der Geräte ist ein vollständig gefülltes Tintenset enthalten. Das ist nicht selbstverständlich, da einige Hersteller dem Drucker gerne mal nur halb gefüllte Tintenpatronen mitgeben, um den Kaufpreis möglichst niedrig zu halten. Beide Geräte sind mit zwei Papierkassetten ausgestattet. Insgesamt lassen sich bis zu 650 Seiten einfüllen.
Wirtschaftlicher Tintenstrahler: B-510DN
Mit 626 Euro ist der B-510DN das anspruchsvollere Modell. Der Tintenstrahldrucker ist für mehr Seiten ausgelegt, er soll ein Druckvolumen von bis zu 20.000 Seiten pro Monat und Patronenreichweiten von bis zu 8.000 Seiten in Schwarz-Weiß und 7.000 Seiten in Farbe bieten. Das Druckvolumen gibt die Zahl der Seiten an, die ein Gerät pro Monat maximal erreichen kann, ohne dass Teile verschleißen oder kaputtgehen. Bei der Wahl eines Druckers achten IT-Einkäufer aber darauf, dass das tatsächliche Druckaufkommen im Betrieb deutlich niedriger liegt.
Laut Epson liegen die Seitenkosten des B-510DN auf gleichem Niveau wie die eines Schwarz-Weiß-Laserdruckers. Aufgrund des relativ hohen Anschaffungspreises geht diese Rechnung aber wohl nur dann auf, wenn das Gerät gut ausgelastet wird. Ein Duplex-Modul für doppelseitiges Bedrucken der Blätter ist im Lieferumfang.

10.000 Seiten pro Monat: B-310N
Das kleinere Modell, der 340 Euro teure B-310N schafft maximal 10.000 Seiten pro Monat, die Tintenpatronen reichen bis zu 3.500 Seiten in Schwarz-Weiß und 3.000 Seiten in Farbe. Dafür kostet der Drucker auch nur 340 Euro. Das Duplex-Modul ist nicht im Lieferumfang, man muss es bei Bedarf nachkaufen.

IT-Manager, die einen Farbdrucker anschaffen, stehen häufig vor dem Problem, dass Mitarbeiter den teuren Farbdruck auch dann nutzen, wenn das nicht unbedingt nötig ist. Dafür allerdings gibt es Software-Tools, die den Zugriff auf die Farb-Option auf bestimmte Abteilungen, Mitarbeiter oder auch auf bestimmte Dokument-Typen einschränken. Wer das Sparpotenzial der Epsons nutzen möchte, sollte diese Möglichkeiten zur Druckkontrolle einsetzen.

Textmarkerfest soll die Epson Tinte ja auch sein. Problematisch wird die Haltbarkeit vom Druckkopf sein, aber der ist ja zum Glück im 3Jahre Servicepaket mit drin :devil3:
Klingt sicherlich interessant - nur geht es bei der Diskussion Laser gegen Tinte ja nicht nur um die Kosten, sondern auch die Qualität. Die Vorzüge eines Lasers sollte man keinesfalls vergessen - textmarkerfest,...
Ui, danke für die News. Da hätten wir doch fast den Vorgänger gekauft. Puh...