Freeware für anspruchsvolle Bildbearbeitung
Foto-Freeware im Test: GIMP
Das kostenlose "GIMP" gilt als kostenlose Alternative zu teuren Bildbearbeitungsprogrammen. Neben dem Arbeiten mit Ebenen oder Werkzeugen zum Freistellen bietet das Programm eine Vielzahl von Filtern und Effekten. Allerdings benötigt der Nutzer in der Regel eine gewisse Einarbeitungszeit, um den vollen Funktionsumfang der Software zu nutzen.

Inhaltsverzeichnis
- 1Installation und Programmstart
- 2Die einfache Bildbearbeitung
- 3Die anspruchsvolle Bildbearbeitung
- 4Plug-ins und Logos
- 5Fazit: Kostenlose Bildbearbeitung für gehobene Ansprüche
Viele Nutzer bezeichnen Gimp als Open-Source-Alternative zu Adobe Photoshop. Die Software beherrscht in der Tat viele Funktionen für die anspruchsvolle Bildbearbeitung, die Anwender sonst nur in kostenpflichtiger Software finden. Dazu zählt unter anderem das Arbeiten mit verschiedenen Ebenen. Der große Funktionsumfang geht allerdings ein wenig zulasten der Benutzerfreundlichkeit. Gimp verarbeitet die gängigsten Bildformate wie JPEG, GIF, PNG oder TIFF. Das Programm arbeitet unter den Betriebssystemen Windows XP, Vista und 7, Mac OS X und Linux.
Installation und Programmstart
Die Installationsdatei belegt 17,3 Megabyte auf der Festplatte, das Programm selbst knapp 100 Megabyte. Der erste Programmstart unter Windows 7 dauert teilweise bis zu mehreren Minuten. Für spätere Starts benötigt Gimp allerdings deutlich weniger Zeit. Das Programm zeigt drei Fenster: Links den "Werkzeugkasten", den Anzeigebereich in der Mitte und das Fenster für Ebenen- und Arbeitsschrittverwaltung auf der rechten Seite.
Die einfache Bildbearbeitung
Für die einfache Bildbearbeitung benötigen Hobbyfotografen in der Regel nur wenige, am besten leicht anzuwendende Werkzeuge. Dazu zählen Einstellungen für Änderungen der Helligkeit, des Kontrasts, der Bildgröße oder das Entfernen des "Rote-Augen-Effekts". All dies bietet Gimp über die Menüleisteneinträge "Farben" und "Filter".

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