Von Nettops über Mini-PCs bis hin zu Notebooks
CeBIT 2010: Zu Besuch am Shuttle-Stand
Shuttle präsentiert auf der diesjährigen CeBIT in Hannover neben drei neuen Mini-PCs auch einen passiv gekühlten Nettop sowie eine neue Version des All-In-One-Rechners X50. Ebenfalls zu sehen sind diverse Notebookkonzepte des Herstellers.
Inhaltsverzeichnis
- 1Nettop: Ein-Liter-Rechner
- 2Mini-PCs: Leicht aufrüstbar und günstig
- 3Shuttle X50: Überarbeiteter All-In-One-Rechner
- 4Notebooks: Interessante Konzepte
Nettop: Ein-Liter-Rechner
Der XS35 ist ein kompakteres Nachfolgemodell des X27. Mit rund einem Liter Volumen gehört der Shuttle XS35 zu den kleinsten Nettops am Markt. Dennoch verzichtet Shuttle nicht auf ein DVD-Slimline-Laufwerk. Im Inneren steckt ein Intel Atom D510 Dualcore-Prozessor mit 1,66 Gigahertz und ein Intel NM10-Express-Chipsatz. Die Bildbeschleunigung übernimmt ein Nvidia ION2-Grafikchip (GT218). Wie bereits der Vorgänger ermöglicht der Grafikchip die ruckelfreie Wiedergabe von Full-HD-Material. Der Energieverbrauch des XS35 dürfte sehr gering ausfallen, denn für die Stromversorgung genügt ein 40 Watt starkes externes Netzteil. Die Kühlung erfolgt komplett passiv.
Shuttle XS35: Kleiner Lautlos-Rechner.
An Anschlüssen bietet der XS35 fünf USB-Ports sowie Audio, HDMI-, LAN- und VGA-Port. Hinter einer Frontblende verbirgt sich zudem ein Kartenleser. Dank einer VESA-Halterung lässt sich der Rechner auch hinter einem Bildschirm montieren. Der XS25 wird sowohl als fertig konfigurierter Rechner als auch als Barebone erhältlich sein - versierte Nutzer können sich somit selbst um die Zusammenstellung kümmern. Der Erscheinungstermin soll laut Shuttle noch in den Mai fallen. Ein Preis ist bislang noch nicht bekannt und auch am Design tüfteln die Entwickler noch.
Mini-PCs: Leicht aufrüstbar und günstig
Selbst für Profis ist nicht auszumachen, wie tiefgreifend die Änderungen der J-Serie sind. Shuttle rückt dabei von seinem eigenen Mainboard-Format ab und bietet die Systeme mit einem selbstentwickelten Mini-ITX-Mainboard an. Durch die kleinere Grundfläche des Mainboards wurde auch das Gehäuse nahezu vollständig neu entwickelt. Zudem wird für den Nutzer durch den einheitlichen Standard ein nachträgliches Hardware-Update wesentlich vereinfacht.
