Die schnellste DirectX-11-Grafikkarte
Radeon HD 5970: Grafikkarte im Test
Mit der HD 5970 will AMD endlich wieder die Poleposition im heißumkämpften und prestigeträchtigen Markt der Highend-Grafikkarten von Nvidia zurückgewinnen. Um dies zu ermöglichen, brachte der Prozessorhersteller in Silizium gebrannte Polygonpower auf den Markt. Zwei RV870/Cypress-Chips mit jeweils 2,15 Milliarden Transistoren, 1.600 Streamprozessoren und 320 Shadereinheiten versorgen das Pixelmonster mit der nötigen Rechenleistung.
Inhaltsverzeichnis
- 1Testsystem im Detail
- 2Benchmarks und Ergebnisse
- 3Crysis
- 4H.A.W.X
- 5DiRT 2
- 63DMark Vantage
- 7Heaven Benchmark
- 8Lautstärke und Temperatur
- 9Fazit: Schnellste Grafikkarte auf dem Markt
Zum Vergleich: der RV790-Chip der 4000er-Serie verfügt bei 959 Millionen Transistoren mit 800 Streamprozessoren und 160 Shadereinheiten. Möglich wird die hohe Anzahl der Transistoren durch die genutzte 40nm-Technologie des Chipherstellers TSMC.
Das Problem dabei ist, dass die Ausbeute der neuen 40nm-Fertigungstechnologie lange Zeit nicht den angestrebten Werten entsprach und so wurden bei AMD die Chips knapp. Inzwischen soll das Problem weitestgehend gelöst sein. Zeit also, die HD 5970 etwas näher zu betrachten.
Testsystem im Detail
Als Testsystem diente ein AMD AM3 Phenom2 X4-965 mit 3,4 Gigahertz. Das Board war ein Gigabyte MA790FXT-UD5P mit AMD 790FX-Chipsatz. In den Speicherslots steckten 2 x 2GB DDR3 RAM von Team Elite mit 1300 Megahertz. Als Betriebssystem kam Windows 7 Ultimate in der 64-Bit-Version zum Einsatz.
| Prozessor | AMD AM3 Phenom2 X4-965 3,4GHz |
| Mainboard | Gigabyte MA790FXT-UD5P |
| RAM | 2 x 2GB DDR 3 von Team Elite |
| HDD | 300GB WD Raptor 3000HLFS |
| Netzteil | Rasurbo 650 Watt |
| Betriebssystem | Win 7 Ultimate 64-Bit |
| Grafikkarte | Sapphire HD 5970 OC (735 MHz), 2048MB 4040MHz GDDR5 |
Benchmarks und Ergebnisse
Die getestete HD 5970 war eine Sapphire HD 5970 OC. Der Chip der Sapphire taktet von Werk aus mit 735MHz anstelle der 725MHz des 5970-Referenzdesigns und die 2 x 1024MB GDDR5-Speicher werden mit effektiven 4.040MHz an Stelle von 4000MHz betrieben.

Zwei Monate nach dem Start seiner neuen Grafikkartenserie stellt ATI mit der Radeon HD 5970 neue Geschwindigkeitsrekorde auf: Das neue Flaggschiff unter den Pixelbeschleunigern ist die derzeit schnellste Grafikkarte für Spieler. Die Platine bestückt der Hersteller mit zwei Grafikprozessoren.
In den letzten Monaten deckte ATi mit seinen neuen Grafikkarten der 5.000er-Serie bereits das High-End-Segment und die obere Mittelklasse der Pixelbeschleuniger ab. Die neue ATI Radeon HD 5670 löst nun in der Mittelklasse die ATI Radeon HD 4670 ab, der Preis für eine DirectX 11-Grafikkarte sinkt damit auf 80 Euro.
Im vierten Quartal 2009 erschien Microsofts neue Grafikschnittstelle DirectX 11 zeitgleich mit Windows 7. Kurz darauf kündigte AMD seine neue ATI-Grafikkartenserie Radeon-HD 5000 an, die sich inzwischen seit einiger Zeit auf dem Markt befindet. Sämtliche Karten der Reihe gestatten den Anschluss von bis zu drei Monitoren an eine Grafikkarte und unterstützen DirectX 11.
Die GeForce GTX 260, Nvidias Einstiegsmodell in die GTX-200-Serie, hat eine bewegte Geschichte hinter sich. Kaum ein anderes Grafikkartenmodell unterlag so vielen Designänderungen. Die GTX 260 entspricht noch immer den hohen Anforderungen der Nutzer obwohl die DX11-Unterstützung fehlt.
Nvidias GeForce GTX 275 entwickelte sich schnell zum Liebling der Gamer. Verständlich, galt sie doch als Synonym für Top-Gaming-Performance zu einem fairen Preis-Leistungsverhältnis. Im Mittelsegment platzierte der Hersteller die Grafikkarte und punktete bei den Nutzern mit solider Leistung.
Ende Februar stellte HIS mit der HD 5830 iCooler V Turbo eine extrem gut gekühlte Variante der AMD 5000er-Serie vor, die der gehobenen Mittelklasse zuzurechnen ist. Der iCooler V-Lüfter verfügt über eine sehr geringe Geräuschentwicklung und eignet sich auch für das Overclocking. Die Pixelschleuder unterstützt DirectX 11, ATI Eyfinitiy und Full HD. Weiterhin gehören ein HDMI-, zwei DVI- und ein Display-Port zur Ausstattung. Die maximale Bildschirmauflösung beträgt bis zu 2560 mal 1600 Pixel. Netzwelt hat das rund 250 Euro teure Modell getestet.
Die HD 5850 Toxic von Sapphire ist die erste Grafikkarte abseits des Referenzdesigns von AMD. Hinter der gelungenen Optik verbirgt sich eine vielversprechende Kühllösung der Vapor-Chamber-Technologie, welche die Temperaturen unter 15 Grad der Referenzkühlung bringen möchte. Gleichzeitig geht mit dem Toxic-Kühler eine geringere Geräuschentwicklung einher.





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