Neue Version des Web-Browsers soll Datenschutzlücken schließen
Google: Sicheres Surfen mit Chrome 4.1
Der Internetdienstleister Google hat seinen Web-Browser Chrome optimiert. Die neue Version soll dem Nutzer hohen Datenschutz und Transparenz bieten, um das Vertrauen des Nutzers in die aus Datenschutzgründen umstrittene Anwendung wieder zu festigen. Instrumente und Funktionen wie die eindeutige Identifikationsnummer wurden hierzu erweitert bzw. verändert.
Auf der CeBIT 2010 in Hannover stellte der Internetkonzern Google eine neue Version des Web-Browsers Chrome vor. Die überarbeitete und verbesserte Fassung soll vor allem Datenschutzlücken schließen und Zweifel der Nutzer ausräumen. In Chrome 4.1 verzichtet Google auf die Verwendung einer eindeutigen Identifikationsnummer (ID).
Sicheres Surfen durch höheren Datenschutz
Google reagiert mit der Überarbeitung seines Browsers auf die Bedenken einiger Datenschützer und Nutzer, die mangelnden Datenschutz an der Anwendung kritisiert hatten. Produkt-Manager Brian Rakowski hatte im Vorfeld geäußert, dass nie eine Verknüpfung mit Nutzerdaten existiert hätte.
Zusätzlich zu dem Verzicht auf die ID optimiert Google weitere Funktionen des Browsers, um einen noch höheren Schutz der persönlichen Daten des Anwenders zu gewährleisten. So können erweiterte Sicherheitseinstellungen unter dem Register Content vorgenommen werden. Auch die Programm-Bibliothek werde fortlaufend keine Daten mehr aus Chrome an Partnerseiten senden. Beim Herunterladen von kooperierenden Webseiten sei eine Browsererkennung jedoch weiterhin zu Marketingzwecken möglich. Um den Nutzer hinreichend zu informieren und ihm die Arbeitsweise des Browsers näherzubringen, hat das Unternehmen einige Videos auf dem eigenen Videoportal YouTube veröffentlicht:
Die neue Beta-Version von Google Chrome 4.1 steht zum Download im Archiv von Netzwelt.de bereit.

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