Zwei neue Geräte vorgestellt
HP Probook und Elitebook: Mobilrechner für Businessanwender
Ein "solides Notebook zu einem guten Preis". Mit dieser fast altmodisch bescheidenen Kennzeichnung bewirbt der größte Computerhersteller der Welt seine Business-Notebooks Probook 4520s und 4720s. Die Geräte sind für Geschäftsanwender gedacht, die auch Entertainment-Funktionen an Bord nicht verachten.

Angetrieben werden die Mobilrechner von Intel-Technik. Die Prozessoren Core i5 beziehungsweise Core i3 sorgen im Verbund mit dem HM57-Chipsatz für Rechenleistung. Durch die Unterstützung von HDMI kann der Anwender auch mal ein hochauflösendes Video auf dem 16:9-Display mit 15,6 Zoll anschauen. Ein DVD-Laufwerk, allerdings ohne Blu-ray-Unterstützung, ist eingebaut.
Die Notebooks sind mit SATA-II-Festplatten (7200 rpm) ausgestattet, der Anwender kann zwischen 250, 320 oder 500 Gigabyte wählen. Die Tastatur ist spritzwassergeschützt und hat sogar eine Ablaufrinne für Flüssigkeiten.
Ohne optisches Laufwerk wiegt das Probook 4520s fast 2,4 Kilogramm. Das ist nicht besonders leicht, aber vermutlich der robusten Verarbeitung geschuldet.
Webcam mit Gesichtserkennung
Für Geschäftsanwender stehen aber in erster Linie aber Aspekte wie Datensicherheit im Vordergrund. Dafür legt HP beispielsweise die Software Disksanitizer bereit. Damit kann man die Daten so gründlich löschen, dass sie nicht mehr wiederherstellbar sind. Über die eingebaute Webcam lässt sich eine Gesichtserkennung als Zugangsschutz aktivieren, optional gibt es die Geräte auch mit Fingerabdrucksensor. Zudem lässt sich die Festplatte verschlüsseln. Die Kombination von Zugangsschutz und Verschlüsselung sollte die Daten auch unterwegs ausreichend sicher machen.
Beim Betriebssystem hat der Käufer die Wahl zwischen verschiedenen Windows-7-Varianten, Windows XP Professional oder auch Suse Linux Enterprise 11.
Das Probook 4520s kostet in der einfachsten Konfiguration knapp 700 Euro. Das 4720s ist ab 854 Euro zu haben. Für den Aufpreis bekommt der Käufer unter anderem einen üppigen 17,3-Zoll-Bildschirm sowie mit dem Core i3 noch mehr Prozessorleistung und mehr Arbeitsspeicher (4 Gigabyte, 1333 MHz DDR3 SDRAM). Dafür ist es mit fast drei Kilo auch ziemlich schwer und deshalb eher als Desktop-Ersatz fürs Büro oder Heim-Office geeignet, denn als Mobilrechner für Vielreisende.
Tablet-PC mit Multitouch-Funktion: Elitebook 2740p
Deutlich leichter und kompakter sind die HP Elitebooks 2540p und 2740p. So wiegt das 2540p mit 12,1-Zoll-Display nur 1,4 Kilogramm. Die Mobilrechner arbeiten mit den Intel-CPUs Core i5- beziehungsweise Core i7 und dem QM57 Chipsatz.

Das 2740p ist eigentlich ein Tablet-PC und lässt sich damit als digitaler Notizblock einsetzen. Die Bedienung erfolgt über Stift oder per Finger mit Multi-Touch-Technik. Windows 7 unterstützt Tablet-Rechner und hat eine Handschrifterkennung eingebaut.

Die Rechner sollen darüber hinaus besonders robust sein. Das 2540p ist durch eine Magnesium-Aluminium-Struktur geschützt. Für den Einsatz auf dem Schreibtisch gibt es optional eine Dockingstation. Die Notebooks sind ab Ende April beziehungsweise Anfang Mai erhältlich. Preise nennt HP noch nicht. Die Rechner dürften aber teurer als die Probooks sein.
