Neuer Dienst soll Betroffenen helfen Vermisste wiederzufinden

Google: Personenfinder für Chiles Erdbebenopfer

Google: Personenfinder für Chiles Erdbebenopfer Der Internetkonzern Google bietet mit einem neuen Dienst aktive Unterstützung für die Erdbebenopfer in Chile. Der Personenfinder soll mit extra aufgearbeiteten Informationen den Betroffenen bei der Suche nach Vermissten helfen. Auch Spenden für karitative Einrichtungen sind möglich.

Googles neuster Dienst mit dem Namen "Personenfinder Erdbeben Chile" ermöglicht den Betroffenen der Naturkatastrophe aktive Hilfe durch detaillierte Infomationen zu vermissten Personen und Spendenmöglichkeiten. Angehörige der Erdbebenopfer können hier nach unauffindbaren Freunden und Verwandten suchen sowie Personen, die Informationen über Vermisste haben, diese auf der Website als Datensatz eintragen. Bereits 35.700 Datensätze sind nach Angaben des Unternehmens auf der Website verzeichnet.

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Googles Personenfinder: Der Suchmaschinen-Gigant bietet Webseitenbetreibern die Möglichkeit, ein kleines Tool direkt auf der eigenen Seite einzubinden.

Die Personendaten sind für jedermann sichtbar und werden von Google nicht auf ihre Richtigkeit geprüft. Der Personenfinder ist zweisprachig, Englisch und Spanisch, und bietet einen Lichtblick für die Suchenden, doch können so leider auch falsche Hoffnungen geschürt und Missbrauch mit Daten betrieben werden. Die Website bietet für Amerikaner zusätzlich eine Krisenhotline an, bei der Fragen zum Erdbeben gestellt werden können. Der Personenfinder informiert laufend über die Wetterlage in Chile. Expertenprognosen sind ebenfalls nachzulesen.

Hilfe für den Wiederaufbau

Die Webseite bietet einen Service für Spenden an karitative Einrichtungen. Über Textnachrichten mit dem Wort "Chile" können weltweit zehn US-Dollar pro SMS gespendet werden. World Vision, Salvation Army, Habitant for Humality und die International Medical Corp. kooperieren mit dem Google-Dienst, sodass eine Plattform für Spendenaktionen geschaffen wird. Mit der Unterstützung durch Spenden soll nach Angaben der Webseite den Erdbebenopfern geholfen werden, ihr Leben und ihre Gemeinden wieder aufzubauen.

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