Schneller Webradio-Player mit Aufnahmefunktion

Webradio-Freeware: Phonostar-Player im Test

Webradio-Freeware: Phonostar-Player im Test Das Hamburger Unternehmen Phonostar startete bereits im Jahre 2003 mit dem gleichnamigen Webradio-Programm zum Abspielen von Internetradios und später auch Podcasts. Die beliebte Software enthält eine komplette Programmzeitung und viele vorinstallierte Sender. Netzwelt hat den Webradio-Player ausführlich getestet.

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Podcasts
  2. 2Mehr Funktionen mit Pro-Version
  3. 3Fazit: Schneller Player mit Aufnahmefunktion

Nach der Installation startet der Phonostar-Player automatisch und präsentiert sich nach einem Werbefenster während des Ladevorgangs im schlichten, weißen Gewand. Neben der Player-Oberfläche befindet sich ein Fenster zur Senderauswahl. Außerdem sind einige Programmtipps der Webzeitung des Herstellers mit integriert, die redaktionell geführte Beiträge zu Sendungen und Sender darstellt.

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5.000 Sender bereits integriert

Mit über zwei Millionen Nutzern gehört der Phonostar-Player zu einem der meist genutzten Webradio-Programmen im deutschsprachigen Raum. Die Software enthält eine Bibliothek von über 5.000 Radiosendern aus 125 Ländern, sodass die Suche im Internet nach den passenden Sendern entfällt.

Phonostar-Player
Auf einer ansprechenden Oberfläche stellt der Phonostar-Player alle wichtigen Funktionen auf einen Blick dar.

Dazu kann sich der Anwender die 50 neuesten oder die 100 beliebtesten Sender anzeigen lassen. Außerdem kann er nach spezifischen Sendern suchen und die Lieblingssender in den Favoriten ablegen. Findet der Nutzer einen Sender einmal nicht, kann er auch eigene Sender hinzufügen. Dazu benötigt er die Sendeadresse, die er in den meisten Fällen relativ einfach aus Shoutcast-Dateien oder diversen Playlisten auslesen kann.

Der Phonostar-Player spielt MP3- und OGG-Radionstreams ab. Dazu greift das Radioprogramm auf den Windows Media Player oder den Real Player zu. Sollte eines der beiden Programme auf dem Rechner nicht installiert sein, könnten einige Radioprogramme nicht abgespielt werden. Im Test wurden aber alle angespielten Radiosender gut erkannt. Die Übertragungsraten lagen zwischen 48 und 192 Kilobit je Sekunde.

Sendungen aufnehmen

Neben dem reinen Abspielen von Radioprogrammen kann Phonostar auch einzelne Sendungen aufnehmen. Dazu enthält die Software einen Katalog an Sendungen, die zu einem eigenen Programm zusammengestellt werden kann. In den Programmtipps findet der Anwender alle aktuellen Sendungen, Konzerte, Musik- und Infobeiträge der kommenden Zeit. In den Wunschlisten kann er eigene Suchbegriffe ablegen und erhält immer aktuelle Sendungen zu seinen Interessen.

Um eine oder mehrere Sendungen auszuwählen, muss der Nutzer die entsprechenden Einträge auswählen und auf die Schaltfläche "Aufnehmen" klicken. Auf Wunsch kann in den Einstellungen eine Verlängerung vor Programmstart oder am Ende der Sendung ausgewählt werden. Regelmäßig wiederkehrende Sendungen nimmt der Anwender ebenfalls mit einem Klick auf.

In der kostenlosen Version kann Phonostar allerdings nur eine Sendung gleichzeitig aufnehmen. Die Aufnahmen stehen je nach Einstellung entweder im WAV- oder MP3-Format bereit. Um im MP3-Format aufnehmen zu können, muss der Nutzer den kostenlosen Lame-Encoder zusätzlich installieren. Das Radioprogramm bietet das Herunterladen des Codecs direkt an. Im Test schlug der Download allerdings immer fehl, so dass Lame manuell installiert werden musste.

Auch das aktuell laufende Radioprogramm kann der Nutzer durch einen Klick auf die Aufnahme-Schaltfläche mitschneiden. Alle fertigen Aufnahmen erscheinen im gleichnamigen Menüeintrag. Praktisch: Noch nicht angehörte Aufnahmen kennzeichnet das Programm gesondert.

Podcasts

Viele Radioprogramme und Webseiten bieten Podcasts mit Zusatzinfos an. Diese kann sich der Nutzer ebenfalls direkt über Phonostar aussuchen und anhören. Allerdings kann der Anwender in der kostenlosen Version des Programms nur fünf Podcasts abonnieren. Erst in der kostenpflichtigen Pro-Version erhält der Nutzer unbegrenzten Zugang.

Mehr Funktionen mit Pro-Version

Der Phonostar Player ist komplett kostenlos und finanziert sich über Werbeeinblendungen. Die Radiostreams werden dabei nicht unterbrochen. Wer es werbefrei mag und noch einige zusätzliche Funktionen erhalten möchte, muss zur Pro-Version des Players greifen.

Für knapp 20 Euro erhält der Nutzer eine verbesserte Aufnahmefunktion: So können mehrere geplante Sendungen parallel aufgenommen werden. Läuft ein Radiosender live, kann ihn der Nutzer jederzeit über die Pausetaste anhalten. Das Programm schneidet im Hintergrund mit und spielt ihn nach der Pause von der gleichen Stelle aus ab.

Fazit: Schneller Player mit Aufnahmefunktion

Der Phonostar-Player ist ein schneller Webradio-Player, der bereits mit vielen regionalen und überregionalen Radiostationen ausgestattet ist. Die Werbung in der Freeware fällt dabei kaum störend auf. Die ausgefeilte Aufnahmefunktion bringt einen eindeutigen Mehrwert mit sich, lässt sich aber erst in der Pro-Version gut nutzen, sofern sich die Sendungen überschneiden.

>>> Phonostar-Player kostenlos bei netzwelt herunterladen <<<

Das Programm ist derzeit nur für Windows XP, Vista und Windows 7 verfügbar. Laut der Webseite von Phonostar wird aber bereits an einer Mac-Version gearbeitet. Sie soll voraussichtlich Ende Juni 2010 veröffentlicht werden.

Forum

Im Forum diskutierenBeiträgeinsgesamt 4 Beiträge

Der Phonostar Player ist ein schönes Programm zum Hören und Aufnehmen von Radiosendern. Das Programm ist übersichtlich und einfach zu bedienen, trotzdem bietet es eine Menge Einstellungsmöglichkeiten, besonders...

Ich nutze sehr intensiv die normale Version (hatte noch keinen Bedarf für die Plus-Variante). Bis auf den m.E. künstlich verzögerten Start ist die Software völlig ok. Im Vergleich zur alten 2er Version ist sie...

Habe auch schon mehrere dieser Kommentare zur neuen Version gelesen. Trotzdem habe ich sie (Version 3.01.3) mal installiert (WinXP, SP3) und mittlerweile auch die Pro-Version gekauft - bei mir funktioniert sie ohne...

Ein sehr interessanter Artikel :) Ich habe jedoch meine eigene Meinung über diese Software, die ich selbst natürlich bereits ausgiebig getestet habe. Im Grunde kann ich mich hier...

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