Machen Sie mit wenn es heißt: Wählen Sie Ihren Webbrowser

Sonntagsfrage: Wer geht zur Browser-Wahl?

Sonntagsfrage: Wer geht zur Browser-Wahl? Ab Montag, den 1. März ist es soweit: Millionen Nutzer eines Windows-PCs werden vom Microsoft-Betriebssystem nach und nach zur aktiven Browser-Wahl aufgerufen. Neben den bekannten Alternativen wie Firefox, Safari oder Opera tauchen auch einige exotische Browser in der Liste auf.

?
?


Aktion Browser-Wahl: Triumpf der Alternativ-Browser oder sinnlose EU-Schelte?

1. Gute Aktion - endlich werden auch die Alternativ-Browser mal ins rechte Licht gerückt. Hoffentlich begreifen die Nutzer nun, dass der IE in Sachen Surfkomfort und Sicherheit nicht das Gelbe vom Ei ist. 2. Nette Aktion - doch der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Ich kann mir nicht vorstellen, dass viele Nutzer sich jetzt für einen Alternativ-Browser entscheiden. 3. Interessante Aktion - ich betrachte das eher aus der juristischen Brille. Und irgendwie freut es mich, dass Microsoft zu diesem Schritt verdonnert wurde. 4. Schwachsinnige Aktion - mal im Ernst: Jeder der einen Computer einschalten kann sollte auch in der Lage sein, einen vernünftigen Browser zu installieren. Wer braucht denn da die EU für? 5. Aktion mit Fragezeichen - ich blick da nicht durch, was sagen denn die anderen?

Der Software-Riese Microsoft testet ab Montag die Auslieferung des Auswahlfensters zur Browser-Wahl. Vorausgegangen war eine Vereinbarung zwischen Microsoft und der Europäischen Kommission im Dezember 2009. Darin verpflichtete sich Microsoft, ab dem 17. März 2010 allen Windows-Nutzern einen Auswahlmodus für alternative Browser anzuzeigen. Microsoft entschied sich dazu, bereits zwei Wochen früher mit ersten Tests zu starten. Per Klick lassen sich die Internet-Explorer-Alternativen dann auf einfache Art und Weise installieren.

Technisch versierte Nutzer nutzen ohnehin schon seit geraumer Zeit nicht den von Haus aus installierten Internet Explorer. Für unerfahrene Nutzer könnte das Auswahlfenster aber tatsächlich der erste Kontakt zu den Alternativen darstellen. Die Browser-Anbieter versprechen sich daher erhöhte Download-Zahlen und mehr Aufmerksamkeit.

Pure Machtspiele oder Triumph der Alternativ-Anbieter? Was halten Sie von der per Internet-Update eingespielten Browser-Wahl? Uns interessiert Ihre Meinung. Nutzen Sie die Antwortmöglichkeiten auf der rechten Seite, um an der Umfrage teilzunehmen. Das Ergebnis können Sie sofort sehen. Ihnen fehlt eine Antwortmöglichkeit? Kein Problem! In unserem Forum können Sie mit anderen Lesern und der Redaktion in Kontakt treten.

Hintergrund: Microsoft stand seit Jahren in der Kritik, seine marktbeherrschende Stellung missbraucht zu haben. Das Unternehmen verkaufte sein Betriebssystem Windows nur gekoppelt mit dem hauseigenen Browser Internet Explorer. Fasst man alle bis heute gegen Microsoft verhängten Kartellstrafen zusammen, belaufen sich die Bußgelder gegen das Unternehmen auf knapp 1,7 Milliarden Euro.

Mehr zum Thema »

Links zum Thema



Forum