7-Zoll-Bildschirm für Diaschauen mit 800 x 600 Pixeln
Philips Photoframe SPF2017 im Test: Bilderrahmen im 4:3-Format
Philips bietet mit dem sieben Zoll großen Photoframe SPF2017 einen digitalen Bilderrahmen mit übersichtlicher Ausstattung an. Im Gegenzug handelt es sich bei dem kleinen Monitor mit einem 512 Megabyte großen internen Speicher um den günstigsten Bilderrahmen von Philips.
Philips Photoframe SPF2017: Der digitale Bilderrahmen SPF2017 von Philips verfügt über ein sieben Zoll großes Display und einer übersichtlichen Ausstattung. Zum Video: Philips Photoframe SPF2017
Inhaltsverzeichnis
- 1Sieben-Zoll-Bildschirm mit hoher Detailgenauigkeit
- 2Einfache Steuerung ohne Fernbedienung
- 3Interner Speicher und Wandaufhängung
- 4Fazit: Gutes Bild, kleine Ausstattung, hoher Preis
Sieben-Zoll-Bildschirm mit hoher Detailgenauigkeit
Der umgerechnet 17,78 Zentimeter große Philips SPF2017 verfügt über eine Auflösung von 800 x 600 Pixeln. Er zeigt auf seinem Bildschirm im 4:3-Format Fotos im JPEG-Format bis zu einer Auflösung von 20 Megapixeln oder einer Dateigröße von zehn Megabyte an. Der Hersteller gibt die Helligkeit mit 250 Candela pro Quadratmeter und den maximalen Kontrast mit 300:1 an. Der Bilderrahmen erkennt automatisch seine Ausrichtung und dreht die Aufnahmen passend ins Quer- oder Hochformat.
Die lichtstarke Anzeige des SPF2017 ist auch bei Tageslicht gut zu erkennen und überzeugt mit kräftigen Farben und der Wiedergabe vieler Details. Auf dem Bildschirm treten so gut wie keine störenden Spiegelungen auf. Die Blickwinkel bewegen sich in einem für Bilderrahmen dieser Preisklasse üblichen Bereich von rund 140 und 90 Grad. Als störend hingegen erweist sich der etwa 2,6 Zentimeter breite schwarz-glänzende Rand, auf dem Spiegelungen auftreten und Fingerabdrücke haften bleiben.
Einfache Steuerung ohne Fernbedienung
Dem Philips SPF2017 liegt keine Fernbedienung bei. Die Bedienung des Bilderrahmens erfolgt vollständig über drei Tasten und einen Vier-Wege-Steuerkreis auf der Rückseite des Gehäuses. Die Bedienelemente zeichnen sich durch deutliche Druckpunkte aus, allerdings reagierte der obere Teilbereich des Steuerkreises nicht auf jede Eingabe. Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit geht die Bedienung quasi "blind" von der Hand, da der Benutzer nicht mehr hinter den Bilderrahmen schauen muss, sondern die Belegung der Tasten auswendig kennt.
Dem Nutzer steht neben der Einzelbildansicht und der Anzeige einer Diaschau auch eine Ansicht mit Kalender und Uhrzeit zur Auswahl, die in einem kleinen Fenster auch eine Diaschau wiedergibt. Im logisch aufgebauten Menü kann der Nutzer neben der Helligkeit unter anderem auch Termine eintragen oder Ein- und Ausschaltzeiten vorgeben.
Interner Speicher und Wandaufhängung
Philips stattet den SPF2017 mit einem 512 Megabyte großen internen Speicher aus. Weitere Datenträger kann der Nutzer über eine USB- und eine Mini-USB-Schnittstelle anschließen. Der Bilderrahmen zeigt über sein Lesegerät auch Bilder von SD-, MMC-, und xD-Speicherkarten sowie von Memory Sticks an.
Der Philips SPF2017 steht mit seinem abschraubbaren Standfuß sowohl im Hoch- als auch im Querformat sicher auf geraden Oberflächen. Auf der Gehäuserückseite befindet sich eine Einbuchtung, um den Bilderrahmen an einem Nagel oder einer Schraube an der Wand aufzuhängen. Der Stromverbrauch bei der Wiedergabe einer Diaschau bei maximaler Helligkeit beträgt im Test bis zu fünf Watt.
Fazit: Gutes Bild, kleine Ausstattung, hoher Preis
Philips bietet mit dem SPF2017 einen qualitativ hochwertigen digitalen Bilderrahmen an, der über eine gute Bildqualität verfügt. Die Bedienung geht trotz der fehlenden Fernbedieung leicht von der Hand. Das unter der Bezeichnung SPF2027 auch in Weiß erhältliche Gerät gehört zu den teureren Bilderrahmen mit einer Größe von sieben oder acht Zoll ohne Multimediafunktionen. Die unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers beträgt 99 Euro, online bieten Händler den SPF2017 für rund 70 Euro an.
