Die fünf besten Musikinstrumente für das iPhone

Überblick: Musizieren mit dem iPhone

Unter den etwa 140.000 iPhone-Apps in Apples AppStore befinden sich zahlreiche innovative Programme von kreativen Entwicklern. Auch musikalisch zeigt das iPhone, dass es nicht nur zum Telefonieren geeignet ist. So gibt es inzwischen viele Musikinstrumente, die auf dem Smartphone von Apple virtuell nachgeahmt werden.

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Ocarina - Das Spielen der Ocarina, einer alten Schnabelflöte aus der Inca-Zeit, ist auch auf dem iPhone möglich. Der Nutzer muss dazu in das Mikrofon pusten.
Das Spielen der Ocarina, einer alten Schnabelflöte aus der Inca-Zeit, ist auch auf dem iPhone möglich. Der Nutzer muss dazu in das Mikrofon pusten.

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Ocarina: Alte Inka-Flöte auf dem iPhone
  2. 2PocketGuitar: Saiteninstrumente mini
  3. 3FingerPiano: Klavier spielen lernen
  4. 4NLog Synth: Elektronische Klänge selbst gemacht
  5. 5DigiDrummer: Der Rhythmus aus dem Telefon
  6. 6Der Trend zur Band

Ocarina: Alte Inka-Flöte auf dem iPhone

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Ein historisches Instrument aus der Inka-Zeit stellte das Unternehmen Smule bereits Ende 2008 mit dem gleichnamigen iPhone-App "Ocarina" vor. Erstmalig präsentierten Entwickler damit ein Blasinstrument auf dem iPhone, das tatsächlich durch Pusten gespielt werden kann. Vier Punkte symbolisieren die Löcher der Schnabelflöte - blasen muss der Nutzer in das eingebaute Mikrofon des iPhone 3G oder 3GS.

Über das UMTS-Netz kann der Instrumentalist auf Wunsch live die gespielten Weisen übertragen. Andere Nutzer können dann direkt über die iPhone-App zuhören. Experten können zudem die Tonleitern in Dur, Moll und den Kirchentonleitern für ihr Instrument auswählen. Beliebt ist auch die "Zeldarische Tonleiter" des beliebten Computerspiels Zelda.

Auf der Webseite des Unternehmens befindet sich eine Anleitung, welche Töne mit entsprechenden Griffkombinationen möglich sind. Im Forum können Nutzer Lieder zum Nachspielen einreichen, die übersichtlich in Grifftabellen dargestellt werden. Das beliebte Programm ist für derzeit 0,79 Euro im AppStore erhältlich.

PocketGuitar: Saiteninstrumente mini

Der japanische Entwickler Shinya Kasatani veröffentlichte mit "PocketGuitar" eine virtuelle Gitarre für das iPhone. Nach dem Start des Programms erscheint ein Griffbrett mit sechs Saiten, die Anwender genauso benutzen können, wie sie es von einer echten Gitarre gewohnt sind. In den oberen zwei Dritteln des iPhones müssen sie die entsprechenden Saiten berühren. Darunter können sie mit der anderen Hand die Saiten durchstreichen oder einzeln anzupfen.

Auch das erhöhen des Tons durch Ziehen der Saite ist möglich. Reicht einmal das Griffbrett nicht aus, kann der Anwender es in höhere Lagen verschieben. Verschiedene Gitarrenklänge sowie ein viersaitiger Bass und eine Ukulele kann der Nutzer zum Spielen auswählen. Auch alternative Stimmungen können eingestellt werden. Ein Verzerrungs- und Hall-Effekt verschönert den Klang insbesondere bei der E-Gitarre.

Größe und Position des Griffbretts kann der Anwender in den Einstellungen frei bestimmen, um auch auf etwas dickere Finger Rücksicht zu nehmen. Eine Linkshänder-Funktion dreht die Saiten um. PocketGuitar bringt Gitarre und Bass für derzeit 0,79 Euro zum klingen.

FingerPiano: Klavier spielen lernen

Klanglich verspricht "FingerPiano" des japanischen Entwicklers Junpei Wada keine besonders hohe Qualität. Darauf ist das virtuelle Klavier für das iPhone aber auch nicht ausgelegt. Wer aber endlich einmal ein paar Melodien und Stücke auf dem Piano lernen möchte, hat mit der iPhone-App die richtige Wahl getroffen.

Ähnlich der bekannten Spiele "Tap Tap Revenge" oder "Rock Band" zeigen auch bei "FingerPiano" Punkte die nächsten Töne an. Die Geschwindigkeit kann der Nutzer aber selbst bestimmen. Liegt der nächste Ton außerhalb des Bildschirms, verschiebt sich die Klaviertastatur automatisch. Die Melodie kann sich der Nutzer außerdem vorher anhören.

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