Office-Anwendungen online
Office im Browser: Acrobat.com
Was Google Docs und Zoho können, kann Adobe schon lange - nur schöner. Unter Acrobat.com findet sich das derzeit wohl durchgestylteste Online-Office im gesamten Internet. Ähnlich wie bei Google Docs kann man auch bei Acrobat.com kostenlos und im Browser Textdokumente, Tabellenkalkulationen oder Präsenationen erstellen und bearbeiten.
Inhaltsverzeichnis
- 1Rechtschreibprüfung in alter und neuer Rechtschreibung
- 2Gewöhnungsbedürftige Tabellenkalkulation
- 3Im Handumdrehen Präsentationen im Web 2.0-Style
- 4Fazit: Schickes Office Tool mit bescheidenem Funktionsumfang
Während Online-Projekte wie Google Docs oder Zoho.com eine eher zweckmäßige Oberfläche haben, ist der Anblick von Acrobat.com fast ein Augenschmaus: In elegantem Schwarz gehalten und mit durchgestylten Bedienelementen, gehört Acrobat.com sicher mit zu den optisch ansprechendsten Online-Anwendungen in diesem Bereich.
Bevor man schauen kann, ob Acrobat.com auch "unter der Haube" etwas zu bieten hat, steht erst einmal ein Sign-Up an. Nach einer kurzen Eingabe von E-Mail-Adresse und Passwort ist dies schon erledigt und man gelangt automatisch auf die Acrobat.com Startseite. Von dieser Startseite aus kann man seine (online) gespeicherten Dokumente aufrufen, neue Dokumente anlegen oder bereits angelegte Dokumente anderen Usern zur Bearbeitung freigeben.

Die Startseite von Acrobat.com.(Klick vergrößert)
Rechtschreibprüfung in alter und neuer Rechtschreibung
Ein neues Textdokument ist mit einem Klick auf den Button "New Buzzword Document" angelegt. Buzzword ist der Name der Textverarbeitung innerhalb von Acrobat.com. Grundsätzlich arbeitet das Programm schnell und problemlos. Die Oberfläche ist einfach und übersichtlich, die Menüs nicht überfrachtet. Dass in den Menüs nicht zu viele Einträge zu finden sind, liegt auch daran, dass der Funktionsumfang nicht allzu groß ist: Etwas Textformatierung, Einfügen von Kopf und Fußzeilen, Bildimport, Tabellen, Sonderzeichen - das war es. Nett: Es gibt zudem eine Rechtschreibprüfung in sehr vielen Sprachen, unter anderem auch Deutsch in neuer sowie alter Rechtschreibung.
Wer mit seinem Textdokument nicht auf der grünen Wiese anfangen möchte, hat zudem die Möglichkeit, bereits bestehende Textdokumente (zum Beispiel aus Microsoft Word) in Buzzword zu importieren. Gleiches gilt für Tabellen, beispielsweise aus Excel, oder Präsentationen. Die Import-Funktionen von Acrobat.com funktionieren recht gut - so lange die Dokumente nicht zu komplex aufgebaut sind.

Textdokument in Buzzword von Acrobat.com.
Wer versucht, ein Word-Dokument mit verschachtelten Tabellen, Aufzählungszeichen, zahlreichen Grafiken sowie sonstigen Elementen zu importieren, wird vom Ergebnis wahrscheinlich enttäuscht sein. Dies ist aber bei beim Import von Dokumenten in Google Docs oder bei Zoho nicht anders. Auch dort haben die Import-Schnittstellen ihre Grenzen und sollten nicht überschätzt werden.
