Bilder im Stapel verkleinern

Foto-Freeware im Test: TinyPic

Die schlanke Freeware "TinyPic" verkleinert digitale Bilder in wenigen Sekunden, ohne dabei nennenswert die Bildqualität zu beeinträchtigen. Das etwas in die Jahre gekommene Programm richtet sich besonders an unerfahrene Nutzer, die den Einsatz vollwertiger Bildbearbeitungsprogramme scheuen oder diese nicht benötigen.

TinyPic Fenster
Das kleine, übersichtliche Programmfenster von "TinyPic".

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Installation und Programmstart
  2. 2Kurze Vorbereitung
  3. 3Gute Ergebnisse bei mittelmäßiger Geschwindigkeit
  4. 4Eingeschränkte Stapelverarbeitung

Das kostenlose Tinypic bietet eine selbsterklärende Oberfläche und ist auf eine Hauptfunktion spezialisiert: Das gleichzeitige Verkleinern vieler Bilddateien. Das Programm arbeitet unter Betriebssystemen Windows 98, 2000, XP und Vista. Unter Windows 7 importiert die Freeware derzeit leider noch keine Bilder.

Installation und Programmstart

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Die Installationsdatei beansprucht 0,8 Megabyte Festplattenspeicher, das Programm selbst anschließend knapp über einem Megabyte. Der Anwender bedient Tinypic über ein einziges Fenster. Es bietet einen Foto-Import-Bereich sowie einen Bereich für das Vornehmen der Änderungen.

Kurze Vorbereitung

Zunächst wählt der Anwender die gewünschte Auflösung der zu erstellenden Bilder und anschließend deren Speicherort. Ohne eine Eingabe erstellt Tinypic die neue Bilddatei im Verzeichnis des Originalbilds. Das Aufklappmenü gestattet jedoch auch das Anlegen eines Unterordners im selben Verzeichnis oder das Bestimmen eines eigenen Speicherorts. Die Vorbereitungen sind damit abgeschlossen. Nach dem Ziehen eines oder mehrere Bilder in das Hauptfenster startet die Freeware mit dem Umwandeln.

Gute Ergebnisse bei mittelmäßiger Geschwindigkeit

Die Zeit, die Tinypic für das Verkleinern einer Bilddatei benötigt, hängt vor allem von der Größe der Originaldatei ab. Die Freeware erstellt aus einer 3,5 Megabyte großen JPG-Datei mit einer Auflösung von 4.272 x 2.848 Pixeln laut eigenem Protokoll in knapp fünf Sekunden eine nur noch 77 Kilobyte große Datei mit einer Auflösung von 720 x 480 Pixeln. Die Bildqualität überzeugt dabei, während die benötigte Zeit für das Umwandeln eines Bildes doch etwas lang erscheint.

Um die Proportionen des Originalfotos zu erhalten, passt die Freeware die Seitenverhältnisse automatisch an und erstellt statt einem 800x600 Pixel-Bild ein 900x600 Pixel-Bild.

Eingeschränkte Stapelverarbeitung

Leider gestattet das Programm das Benennen der zuerstellenden Dateien nicht. Tinypic versieht die Bilder zusätzlich zum Dateinamen mit einem "K" und der gewählten Auflösungseinstellung. Eine Funktion für das freie Benennen mit anschließendem Durchnummerieren fehlt der Freeware.

Fazit: Spezialist für Bilderverkleinerung

Das kleine Tinypic kann nicht viel, das was es dafür aber gut. Die Freeware verkleinert Bilder ohne großen Qualitätsverlust. Für die echte Stapelverarbeitung eignet sich das Programm aufgrund der ungenügenden Benennungsfunktionen jedoch nicht. Das Programm richtet sich vor allem an unerfahrene Nutzer.

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Eine deutlich bessere Stapelverarbeitung bietet das ebenfalls kostenlose "XnView", das zusätzlich über viele Filter und Effekte für die schnelle Bildbearbeitung sowie eine einfache Bedienung verfügt.

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