Briefe und Postkarten durch das Internet versenden
Briefe online versenden: Anbieter im Netz

Inhaltsverzeichnis
- 1Mobile Urlaubsgrüße als Postkarte
- 2Briefe schreiben und versenden
- 3Teurer Druck und korrektes Porto
- 4Weitere Funktionen und Postkarten
- 5Alternativer Versand mit PIN Mail
- 6Schreiben und Drucken im Briefportal
- 7Einschränkungen und Serienbriefe
- 8Kostenfreie Briefe mit Quaab
- 9Preise und Produkte bei Vistaprint & Aprinto
- 10Fazit: Schreibcenter für private Zwecke
Obwohl unzählige E-Mails jeden Tag verschickt werden, erfreut sich die klassische Post weiterhin großer Beliebtheit. Das Briefaufkommen ist seit dem Jahr 2000 nicht nennenswert gesunken. Zwar ist im privaten Bereich das Versenden eines Briefes schon fast eine Ausnahme, die geschäftliche Korrespondenz und Urlaubsgrüße per Postkarte sind aber noch modern.
Der Trend geht seit einiger Zeit zu den hybriden Diensten. Sowohl die Postdienstleister als auch kleine Mitbewerber möchten den Komfort elektronischen Schreibens mit der Wirkung des gedruckten Wortes verbinden.
Mobile Urlaubsgrüße als Postkarte
Einer der einfachsten Dienste für den elektronischen Postversand ist die MMS-Postkarte. Damit haben sich die Netzbetreiber eine nette Funktion einfallen lassen, mit der Urlauber direkt vom Handy Grüße nach Hause senden können. Die Idee ist einfach: Das Foto in einer MMS wird auf die Rückseite und der Text der SMS wird als Nachricht auf die Postkarte gedruckt.
Bei T-Mobile kostet die MMS-Postkarte 1,99 Euro. Der Urlauber kann dafür ein Foto mit bis zu 300 KB als Motiv auf die Karte drucken lassen. Der Grußtext sollte nicht länger als 350 Zeichen sein. Nach dem Versand an die Kurzwahl 4848 wird die gedruckte Karte innerhalb Deutschlands versendet. Analog funktioniert das auch bei O2 (Kurzwahl 11111) und E-Plus (Kurzwahl 7678) zum identischen Preis.
Bei Vodafone sind die digitalen Grüße mit einem Preis von 1,59 Euro etwas günstiger. Die MMS wird an die E-Mail-Adresse postkarte@vodafone.de gesendet. Wer statt einem gedruckten Motiv acht kleine Aufkleber verschicken möchte, sendet die identische MMS einfach an aufkleber@vodafone.de.
Jeder Urlauber sollte sich vor der Abreise aber genau über die zusätzlichen Kosten informieren: Zum eigentlichen Preis der MMS kommen noch die Roaming-Preise für MMS bzw. die Datenverbindung. So wird die Postkarte aus dem Ausland schnell deutlich teurer als die altmodische Variante.
Briefe schreiben und versenden
Die Deutsche Post AG versendet nicht nur für die vier großen Netzbetreiber die Postkarten, sondern bietet mit dem Schreibcenter auch einen eigenständigen Dienst an. Damit möchte die Deutsche Post dafür sorgen, dass gedruckte Briefe mit dem Komfort einer E-Mail versendet werden. Auch Postkarten sind mit dem Schreibcenter möglich.
Der Schreibcenter läuft direkt im Browser ohne zusätzliche Installation, lediglich ein Flash-Player ist Voraussetzung. Nach dem Aufrufen der Website empfängt den Besucher ein leicht verständlicher Assistent im üblichen Post-Gelb. Jeder neue Brief basiert auf der korrekten DIN-Vorlage, sodass Adressfeld und Angaben zum Absender korrekt platziert sind. Eigene Textfelder lassen sich jedoch beliebig hinzufügen.
Besonders kreativ waren die Entwickler bei den Textvorlagen: Für jede Gelegenheit gibt es Textbausteine in den Kategorien Glückwünsche, Einladungen, Dank und Entschuldigung, Bestellungen und Anfragen. Für weniger kreative Männer ist offenbar die Kategorie Liebesbriefe gedacht, in der sogar zwischen der "dezenten" und "zaghaften" Variante gewählt werden kann.
Teurer Druck und korrektes Porto
Weniger romantisch geht es bei den Preisen für den Druck des Briefes zu. Für den Druck einer schwarzen Textseite werden 1,34 Euro fällig, in Farbe druckt die Post für 1,55 Euro. Die Folgeseiten werden mit 60 bzw. 90 Cent berechnet. Ein Standardbrief innerhalb Deutschland kostet 55 Cent, nach Europa geht der Text für 70 Cent und in die ganze Welt ab 1,70 Euro.
Die Bezahlung erfolgt über alle gängigen Verfahren: Kreditkarte, Click&Buy sowie T-Pay werden akzeptiert. Gegen eine zusätzliche Gebühr von 80 Cent kann der Besucher auch per SMS bezahlen. Innerhalb von 24 Stunden wird der Brief versendet im Test erreichte der Brief bereits am dritten Tag nach der Bestellung den Empfänger.
Weitere Funktionen und Postkarten
Insgesamt ist des Schreibcenter der Deutschen Post recht umfangreich. Sehr positiv fällt die Zusatzfunktion auf, dass Besucher direkt die händische Unterschrift als Bild in die Briefe hochladen können. Wer nicht erst im Schreibcenter seine Briefe erstellen will, kann direkt ein Word- oder PDF-Dokument hochladen - das kann nicht mehr im Schreibcenter bearbeitet, sondern lediglich ausdruckt werden.
Zusätzlich kann jeder Besucher des Schreibcenter auch Postkarten versenden. Die Qualität der erstellten Karten ist deutlich besser als das MMS-Pendant, da in die Schreibcenter hochauflösende Fotos geladen werden können. Die Produktion einer Karte kostet 1,45 Euro zuzüglich dem Versand. An Empfänger in Deutschland versenden Urlauber Karten also ab 1,90 Euro - damit etwas günstiger als bei vielen Netzbetreibern.
Alternativer Versand mit PIN Mail
Der Deutschen Post machen seit der Liberalisierung des Briefmarktes die Wettbewerber das Leben schwer - zur Freude der Kunden. Auch in der virtuellen Welt gibt es erste Konkurrenten: Die PIN Mail AG ist mit dem PIN-Briefportal seit Juli 2009 im Netz. Der grüne Postversender gehört zur Verlagsgruppe Holtzbrinck und arbeitet auch mit TNT aus den Niederlanden zusammen.

Hallo Stephan3600, Danke fürs aufmerksame Lesen und deinen Hinweis. Der Artikel ist allerdings aus dem Jahre 2010 und zu der Zeit gab es tatsächlich einen Dienst, der Aprinto hieß. Zu sehen auf den...
Der link aprinto.de führt zu einer Seite wo etwas von Taschen steht, wahrscheinlich habt Ihr denn Dienst viaprinto.de gestest, dieser führt zu einer Onlinedruckerei inklusive Coverdruck.