Sony DPP-F700 im Test: Digitaler Bilderrahmen mit Fotodrucker

Fernbedienung und Sensortasten

Der Bildschirm des F700 lässt sich um rund 45 Grad nach oben neigen. Die Farben der wiedergegebenen Fotos wirken kräftig und intensiv, zusätzlich sind zahlreiche Details zu erkennen. Die Kontraste fallen klar und deutlich aus. Für Irritationen sorgen die Spiegelungen auf dem bis zu 3,6 Zentimeter breiten, mit schwarzem Klavierlack überzogenem Rand neben dem Monitor. Zusätzlich spiegelt je nach angezeigtem Bild und Umgebungsbeleuchtung auch das Display teilweise sehr stark. Die Betrachtungswinkel des Bildschirms liegen bei rund 90 Grad in der Horizontalen und etwa 140 Grad in der Vertikalen.

Werbung

Zur Bedienung des Sony DPP-F700 stehen eine Fernbedienung sowie Sensortasten direkt am Gerät zur Verfügung. Diese leuchten auf, sobald der Nutzer die nicht glänzende Fläche neben dem Bildschirm berührt. Sie reagieren präzise auf Berührung, sodass es dem Anwender leicht fällt, Einstellungen im übersichtlichen Menü zu ändern oder die Fotos vor dem Druck zu bearbeiten.

Sony DPP-F700 im Test

Bild 1 von 8
Sony DPP-F700 im Test - Digitaler Bilderrahmen mit Fotodrucker - oder doch umgekehrt?
Bild vergrößern

Digitaler Bilderrahmen mit Fotodrucker - oder doch umgekehrt?

Bild 2 von 8
Sony DPP-F700 im Test - Standfuß zum Anschrauben - der Rahmen steht auch hochkant.
Bild vergrößern

Standfuß zum Anschrauben - der Rahmen steht auch hochkant.

Bild 3 von 8
Sony DPP-F700 im Test - Sieben Zoll Bildschirm im 16:10-Format.
Bild vergrößern

Sieben Zoll Bildschirm im 16:10-Format.

Bild 4 von 8
Sony DPP-F700 im Test - Fernbedienung zur komfortablen Steuerung.
Bild vergrößern

Fernbedienung zur komfortablen Steuerung.

Bild 5 von 8
Sony DPP-F700 im Test - Sensortasten direkt am Gerät.
Bild vergrößern

Sensortasten direkt am Gerät.

Bild 6 von 8
Sony DPP-F700 im Test - Abnehmbare Papierkassette und das Farbband.
Bild vergrößern

Abnehmbare Papierkassette und das Farbband.

Bild 7 von 8
Sony DPP-F700 im Test - Fotodruck mit drei Farbschichten.
Bild vergrößern

Fotodruck mit drei Farbschichten.

Bild 8 von 8
Sony DPP-F700 im Test - Lesegeräte für alle gängigen Speicherkarten: SD, MMC, Compact Flash, xD und Memory Sticks.
Bild vergrößern

Lesegeräte für alle gängigen Speicherkarten: SD, MMC, Compact Flash, xD und Memory Sticks.


Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit geht die Bedienung des F700 auch mit der Fernsteuerung, deren Tasten sehr schwammige Druckpunkte aufweisen, leicht von der Hand. Sie bietet dem Nutzer mehrere Tasten zum direkten Aufruf von Funktionen, die mit den Sensortasten nur indirekt zu erreichen sind. So stehen zum Beispiel vier Wiedergabearten zur Auswahl, die Ansicht kann vergrößert und verkleinert sowie Lieblingsbilder markiert werden.

Interner Speicher und Lesegeräte für fast alle Speicherkarten

Sony stattet den DPP-F700 mit einem ein Gigabyte großen internen Speicher aus. Als Bildquellen unterstützt der druckende Bilderrahmen alle gängigen Speicherkarten-Formate: SD, MMC, Compact Flash, Memory Sticks und sogar xD. Ein USB-Stecker vom Typ B dient zum Anschluss von Computern und externen Festplatten.

Entfernt der Nutzer die abnehmbare Papierkassette, steht der DPP-F700 auf dem Gehäuse des Druckers. Ein abschraubbarer Standfuß sorgt im Quer- und vor allem im Hochformat für einen noch sicheren Halt. Bei der Wiedergabe von Fotos begnügt sich der Bilderrahmen mit einen Leistungsaufnahme von maximal acht Watt - während des Fotodrucks steigt der Verbrauch auf bis zu 78 Watt an.

Fazit: Teure Kombination

Der Sony DPP-F700 stellt eine interessante Kombination aus digitalem Bilderrahmen und Fotodrucker dar. Im Vergleich zu anderen Bilderrahmen stört allerdings die spiegelnde Oberfläche der Anzeige. Für einen Fotodrucker fällt das Display sehr groß aus. Die Qualität der Abzüge liegt auf einem Niveau mit anderen Thermosublimationsdruckern.

Das Kombi-Gerät kostet derzeit rund 200 Euro und ist damit teurer als zwei Einzelgeräte. Ein vergleichbarer Bilderrahmen und ein einfacher Fotodrucker sind zusammen schon für 140 bis 160 Euro erhältlich. Für das Fotopapier entstehen weitere Kosten von rund 30 Cent je Ausdruck.