Tipps und Tricks um Windows schneller zu machen
Frühjahrsputz für den PC: Software optimieren
Was der Rechner über Jahre zusammensammelt, birgt so manches Risiko und frisst vor allem Speicherplatz. Überflüssige Dateien kosten wertvolle Systemressourcen und das Datenchaos senkt die Geschwindigkeit vieler Programme deutlich. Unter dem Motto "Ausmisten, Patchen und Updaten" zeigt netzwelt, wie Sie den Frühjahrsputz für den Computer überstehen, ohne sich dreckige Hände zu machen oder Geld zu investieren.
Inhaltsverzeichnis
- 1Wo liegt der Fehler: Gründe für das Durcheinander
- 2Auf Nummer sicher gehen: Spyware und Viren bekämpfen
- 3Mal richtig ausmisten: Datenmüll entfernen
- 4Sich Luft verschaffen: Den Festplattenspeicher erhöhen
- 5Windows-Feintuning: Optimierungstipps
- 6Fazit: Schneller Rechner in einer halben Stunde
Wo liegt der Fehler: Gründe für das Durcheinander
Der Computer sammelt mit der Zeit immer mehr Datenmüll. Das sind unter anderem Programme, die nicht richtig deinstalliert wurden oder einfach keine Verwendung mehr haben. Weiterhin speichert der Rechner bei jedem Ausflug ins Internet so genannte Cookies und erstellt Chroniken der besuchten Seiten, die die Aufgabe haben, Seiten im Browser schneller zu laden.
Mit jeder Neuinstallation einer Software werden zudem Datenfragmente frei über die Festplatte verteilt. Grund dafür ist, dass Windows nur auf freien Datenplätzen speichert. Ist kein zusammenhängender Platz verfügbar, werden die einzelnen Programmbestandteile willkürlich an einer anderen Stelle gesichert. Konsequenz: Das Auslesen der Programmdaten beansprucht viel Zeit , da alle Teile zusammengesucht werden müssen.
Eine andere Systembremse sind Programme, die beim Hochfahren mitgeladen werden, obwohl der Anwender sie nicht benötigt. Der Großteil der Software hat die Eigenschaft, sich automatisch bei der Installation in den Autostart einzutragen. Damit sind Programme zwar schnell nutzbar, aber der Computerstart dauert umso länger. Um zu prüfen, welche dieser Programme am meisten Leistung benötigen, drücken und halten Sie die Tasten "Strg","Alt" und "Entf". Der "Taskmanager" zeigt unter dem Reiter "Prozesse" und der Spalte "Arbeitsspeicher" die genutzten Ressourcen jeder Anwendung.
Letztlich sind auch überflüssige Einträge in der so genannten Registry verankert. Wenn Programme und Treiber installiert werden, hinterlassen sie auch einen Eintrag in der Datenbank. Wird die Software dann deinstalliert, bleibt der Programmschnipsel zurück.
Auf Nummer sicher gehen: Spyware und Viren bekämpfen
Es gibt viele simple Tipps und Tricks, um den Rechner sicherer und gleichzeitig schneller zu machen. Die Shareware- und Freewareszene hält diverse Tools bereit, die wenigstens die alltäglichen Angriffe auf den Rechner schwächen oder sogar abwehren können.
Anfänglich sollte ein leistungsfähiger Virenscanner installiert sein. Er verhindert, dass unliebsamer Code den Rechner verschmutzt. Zu diesem Zweck empfiehlt sich das kostenlose Programm Avira AntiVir Personal , welches in der neuesten Version auch eine optimierte Netbook-Unterstützung sowie AntiAdware/AntiSpyware mitbringt. Das hat den Vorteil, dass Sie nicht nur gegen Viren, sondern auch gegen Trojaner und Spioniersoftware geschützt sind. Doch aufgepasst: Der Virenscanner funktioniert nur dann ordnungsgemäß, wenn er immer auf dem aktuellsten Stand ist und ein Scan regelmäßig durchgeführt wird.
Um unnötige Leistungsfresser abzuschalten und den Kontrollzwang über den Anwender einzugrenzen, sollte XP-Antispy installiert sein. Das kleine Tool schreitet ein, wenn Ihr Computer im Hintergrund und ohne Ihr Wissen versucht, Daten an einen anderen Computer zu übermitteln.

Da der Router meist schon über eine Firewall verfügt, ist es in den meisten Fällen Mehraufwand eine softwareseitige Lösung zu installieren. Doch will man den Netzwerkverkehr auf seinem Rechner im Auge behalten und im Zweifelsfall direkt einschreiten, wenn ein Programm "nach Hause telefoniert", empfiehlt sich die Nutzung der Comodo Firewall.


Bereits wenige Monate nach Neuinstallation oder Neukauf fängt der Rechner meist schon an zu murren. Der Grund für abnehmende Geschwindigkeit und zunehmende Fehlermeldungen liegt meist tief in der Registry begraben. Der CCleaner hilft, den Bootprozess wieder in Schwung zu bringen.
So ziemlich jedem XP-Nutzer dürfte der Start des Betriebssystems zu behäbig sein. Viele kostenlose Programme versprechen, Windows auf Zack zu bringen und minutenlangem Warten ein Ende zu bereiten. Ob das auch stimmt, hat netzwelt getestet.
Die australische Firma Auslogics stellt mit Disk Defrag eine kostenlose Software zum Defragmentieren der Festplatte bereit. Das Programm arbeitet nicht nur schneller als die Windows-Bordwerkzeuge, es kann auch mehrere Festplatten auf einmal bearbeiten.
Neue Spiele oder Programme belasten mit der Zeit jeden Rechner. Datenreste und Internetmüll vergangener Tage verlangsamen das Betriebssystem und sorgen für mehr Ärger als Freude am Computer. Doch es gibt zahlreiche kleine Helfer, die dem Betriebssystem kostenlos wieder zur alten Stärke verhelfen. Netzwelt gibt einen Überblick, auf welche Freeware bei einem Problem Verlass ist.
Die Freeware CCleaner untersucht die Festplatte nach Datenresten und verwaisten Einträgen in der Registrierungsdatenbank. Mit dem ebenfalls kostenlosen CCEnhancer spürt das Programm Anwendungspuren von weiteren 270 Programmen auf. Die Bedienung nehmen Nutzer über das Hauptprogramm vor.
Für den CCleaner gibt es eine aktualisierte Version, die mehrere Verbesserungen bietet. Die aktuellen Software-Updates umfassen zudem Neuerungen für den Taskmanager Joomla, den Taskmanager Process Hacker und Defraggler.
Mit der kostenlosen Software CCleaner kann der Rechner einer Jungkur unterzogen werden, indem er von überflüssigem Datenmüll befreit wird.





Beiträge
insgesamt 2 BeiträgeEine Diskussion über den persönlichen Favoriten in Sachen Virenschutz finde ich ziemlich sinnlos. Viele User haben andere Kriterien, auf die er Wert legt. Ich selbst bin eher Avast-Gegner und halte diese blaue...
Ich rate dringendst vom Antivir ab. Was nützt ein Scanner mit sehr guten Erkunnungsraten, wenn der Guard teils versagt? Nix. Lieber Avast Home, braucht minimal mehr Sytemleistung, scannt aber auch Emails...