Transcend PF730 im Test: Diaschau mit Musik
Nicht ohne meine Fernbedienung
Dem Transcend PF730 liegt eine Fernbedienung bei - alternativ stehen acht Tasten auf der Rückseite des Bilderrahmens zur Bedienung zur Verfügung. Diese sollten aber nur genutzt werden, wenn die Fernbedienung verschollen oder ihre Batterie leer ist. Die Steuerung mittels der acht Knöpfe am Gerät erfordert eine lange Eingewöhnungszeit bis sie problemlos von der Hand geht. Erschwerend kommt hinzu, dass sie schwer zu spürende Druckpunkte aufweisen. Die Knöpfe der Fernbedienung schneiden in diesem Punkt nur ein wenig besser ab - zusätzlich sorgt ihre große Anzahl für Verwirrung und nicht für den Durchblick.
Die Menüstruktur des PF730 von Transcend erweist sich als verwirrend und sehr gewöhnungsbedürftig. Für den Nutzer erschließt sich bei der ersten Verwendung des Bilderrahmens nicht der Unterschied zwischen "Menu", "Options" und "Settings". Hinter allen drei Begriffen verbergen sich jeweils unterschiedlichen Einstellungen. Im Menü wählt der Anwender die Betriebsart aus, unter "Settings" erhält der Nutzer Zugriff auf die Grundeinstellungen und die Optionen beziehen sich auf die aktuell angezeigte oder abgespielte Datei.
Transcend PF730 im Test
Fester Stand, zwei USB-Anschlüsse und Lesegerät für SD-, SDHC- und MMC-Speicherkarten sowie Memory Sticks.
Der Nutzer kann beim Transcend PF730 unter anderem Helligkeit, Kontrast und Farbmodus einstellen. Eine Besonderheit unter digitalen Bilderrahmen sind der Schlafmodus, bei dem der Anwender vorgibt nach wie viel Minuten sich das Gerät ausschaltet, sowie die Möglichkeit Zeiten für das automatische Ein- und Ausschalten vorzugeben. Steht der Rahmen hochkant, dreht er die Fotos automatisch mit.
Interner Speicher und viele Bildquellen
Transcend stattet den PF730 mit einem zwei Gigabyte großen internen Speicher aus, auf dem der Nutzer Fotos, Musik und Videos ablegen kann. So müssen die SD-, SDHC- und MMC-Speicherkarten sowie Memory Sticks und USB-Sticks nicht ständig im Rahmen stecken. Über einen Mini-USB-Anschluss kann der Anwender auch Daten von einem Computer kopieren.
Der Standfuß ist über ein Schraubgewinde fest mit dem Gehäuse verbunden. Er sorgt sowohl im Quer- als auch im Hochformat für einen sicheren Halt. Bei maximaler Helligkeit und laufender Musik stieg die Leistungsaufnahme während des Tests nicht höher als vier Watt.
Fazit: Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
Der Transcend PF730 überzeugt im Test mit seiner guten Bildqualität und einer umfangreichen Ausstattung. Den größten Mängel stellt die komplizierte Bedienung mit unübersichtlichen Menüs und verwirrenden Tasten dar. Angesichts der von 110 auf 69 Euro gesenkten unverbindlichen Preisempfehlung des Herstellers bietet der Bilderrahmen ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.
