Frühjahrsputz für den PC: Die Hardware richtig reinigen
Kräftig Wind machen: Festplatte, Mainboard und Karten
Bei RAM und Grafikkarte darf kein Flüssigreiniger verwendet werden. Zu aller Erst empfiehlt es sich die Karten auszubauen, um dann die Slots und die Festplatte von Staubresten zu befreien. Am besten funktioniert das mittels eines handelsüblichen Staubsaugers mit kleinem Düsenaufsatz. Daraufhin saugen Sie noch einmal das gesamte Gehäuse aus. Dabei gilt: Vorsichtig bei den Kabeln! Diese lassen sich leicht aus dem Mainboard ziehen. Zuletzt werden die Grafikkarte und der RAM wieder eingebaut und das Gehäuse verschlossen.
Tipps zur Vorbeugung von Dreck und Staub im Innenraum
Je nach Alter und Nutzung des Computers genügt eine Generalreinigung alle sechs bis zwölf Monate. Um die Staubentwicklung und die daraus folgende Säuberung so gering wie möglich zu halten gibt es verschiedene Möglichkeiten.
Zum einen ist die Wahl des Standortes ein wichtiges Kriterium. Besonders belastende Stehplätze sind unter anderem der Teppichboden oder stark frequentierte Büroräume. An diesen Plätze saugt der Rechner praktisch den Dreck ein, der links und rechts neben ihm liegt. Außerdem gilt, dass die richtige Anordnung der Lufträder im Innern des Rechners essentiell für optimale Luftzirkulation ist. Um Staub im bereits im Vorfeld zu vermeiden empfiehlt es sich, mehr Lüfter raus- als reinblasen zu lassen. Mittels Staubilfter an den ansaugenden Lüftern lässt sich der Staub sogar auf ein Minimum reduzieren.
Letztlich lässt sich mit einem Zeitaufwand von zwei Stunden und ein bisschen Investition in diverse Reinigungsmittel die Funktionsfähigkeit der Hardware langfristig gewährleisten.
